[Comic] Justice League von Scott Snyder [1]

Scott Snyder ist kein unwichtiger Autor in der jüngsten DC-Geschichte. Nachdem er uns mit dem großartigen Batman New 52 Run beglückt hat, hat er uns mit Batman Metal ins dunkle Multiversum entführt. Um dann in deutscher Sprache die Geschichte rund um die Justice League weiterzulesen, musste man Hefte lesen. Anstatt nun einzelne Paperbacks zu veröffentlichen hat Panini sich für eine Deluxe Edition entschieden.

No Justice

Nach den Ereignissen von Batman Metal hat sich im Universum ein Riss gebildet, der sogenannte Quellenwall. Das Green Lantern Corp hat sich versammelt, um zu verhindern das der Quellenwall weiter aufreisst. Derweil zeigt Brainiac seine Stärke und besiegt ein Heldenteam nach dem anderen.

Aber das ist nur ein Vorwand, er braucht die Hilfe der Teams. Auf Colu sind 4 Brüder – 4 Bäume – unterwegs die Colu verschlingen. Auf der Erde versucht Amanda Waller – ohne zu Wissen was Brainiac vor hat – Brainiac auszuschalten. Dadurch schaltet sie ihn aus, aber holt die Bäume dadurch zur Erde.

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Die Totalität

In der ersten Justice League Story wird J‘onn J‘onzz zum neuen Vorsitzender der Justice League. Er kann sie telepathisch verbinden, was wichtig ist. Die Totalität – eine Folge vom Quellenwall – rast auf die Erde zu. J‘onn hat Visionen die ihn als den letzten Überlebenden im gesamten Omniversum zeigen.

Lex Luthor wechselt wieder die Seiten und gründet eine neue Legion of Doom. Sinestro ist einer von ihnen und verbindet sich mit dem unsichtbaren Emotionsspektrum. Wie üblich zieht er einen Lantern – in dem Fall John Steward – mit hinein. Und dann erwacht Starman.

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Sintflut der Götter

Hawkgirl, John Steward und Martian Manhunter verschlägt es nach Thanagar Prime. Auf der Erde hingegen ist eine Weltraumkrake unterwegs und Aquaman wird entführt. Die Invasoren – bestehend aus Kapitän Gall, Kommandant Drogue und Flottenadmiral Tyyde – stossen auf der Erde dazu.

Die Welt droht überflutet zu werden. Der Kontakt mit Wasser, lässt die Lebewesen in Monster verwandeln. Also muss Mera einen undenkbaren Schritt wagen, sie muss Ocean Master befreien. Als Flash Kontakt mit dem Wasser hat, muss er sich mit allen Kräften wehren.

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Flucht von der Hawkworld

Hier geht es weiter mit Thanagar Prime. Die 3 Helden der Justice League treffen auf Shayera Hol, die Kaiserin von Thanagar. Auf der Erde steht Starman kurz vor der Explosion. Wir hören die alte Geschichte von Perpetua und dem Perpetuellen Universum.

Der Quellenwall muss endlich geschlossen werden Kendra und Starman sind die letzte Hoffnung. Mit der Hilfe der New Gods könnte es gelingen. Aber dann taucht Brainiac zur Unzeit auf. Können die Helden der Justice League den Quellenwall schließen?

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Mein Comic Senf

Bevor ich einzeln auf den ultra-fetten-Comic eingehe, würde ich kurz meine Vorgeschichte beleuchten. Batman Metal gefiel mir, auch wenn das Ende überhastet war. No Justice fand ich eigentlich auch ganz gut, ABER ich habe es vergessen und falsch abgespeichert. In meinem Kopf waren die Hefte nicht besonders gut.

Also war mein Interesse an der Justice League nicht sonderlich hoch. Ein Trugschluss der sich in diesem Band schnell verändert hat. Ich habe mehr von No Justice verstanden – auch wenn ich das Gefühl hatte: das muss ich nochmal lesen – und ich habe diese Geschichte diesmal richtig genossen. Ab diesem Moment war ich angefixt und heiß auf die neuen Geschichten.

Die „anderen“ DC Serien haben scheinbar nicht von der Justice League mitbekommen. Zumindest konnte ich in keiner Serie eine Verbindung feststellen. Aber andersrum hingegen kann man sehr wohl Verbindungen herstellen. Hier geht man zum Beispiel auf die Flash Serie ein.

[Comic] Justice League von Scott Snyder [1][Comic] Justice League von Scott Snyder [1]

Die Zeichnungen sind alle gut, aber gerade wenn Francis Manapul Hand anlegt bin ich absolut begeistert. Die Farben – die teilweise ins aquarelle abdriften – sorgen für ein richtig „freshen“ Look. Schade das er nicht alle Hefte gezeichnet hat. Positiv an den verschiedenen Stilen ist, das dadurch ein höherer Kontrast zu den anderen Heften entsteht.

Immer wieder werden die Geschichten mit Heften zur Legion of Doom unterbrochen. Diese geben einen tollen Mehrwert, aber auch einen absolut krassen Joker. Zum Abschluss gibt es noch die Verbindungen zwischen Lex Luthor und J’onn, was erst langsam beginnt, dann aber absolut überzeugt.

Insgesamt ist der dicke Schinken jeden Cent wert. Eine Feststellung die ich vorab nicht unbedingt geteilt hätte. Jetzt muss ich sagen das ich mit der Deluxe Edition – die nicht viel Bonusmaterial beinhaltet, dafür aber dafür viel Comicfutter – genau das Richtige ist.

[Comic] Justice League von Scott Snyder [1] Meine letzten Worte:

Richtig fett

Review


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