Claudia Winter - Aprikosenküsse

Claudia Winter - Aprikosenküsse

Claudia Winter

Aprikosenküsse

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 796 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 346 SeitenKindle Edition, ASIN: B00LZ6GW82, € 2,29
Taschenbuch, ISBN: 978-1500423025, € 9,99Verlag: CreateSpace
erschienen: Juli 2014

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.Sprache:
DeutschASIN: B00LZ6GW82Buchinfo "Es gibt Orte, an denen wir das finden, wonach wir uns gesehnt haben."
Das Leben der Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die gewissensgeplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn auch nach ihrem Tod verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt ordentlich durcheinanderwirbelt.
Autoreninfo
 Claudia Winter ist Diplom-Sozialpädagogin an einer Grundschule und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater aufgrund der Sorge des sprachlichen Defizits. Die romantischen Komödien "Ausgerechnet Soufflé!" und "Häppchenweise" aus der Cook&Chill-Reihe sowie der Chick-Lit-Krimi "Heul doch, Paulina!" sind im AAVAA Verlag Berlin, erschienen, außerdem hat Claudia Winter einige Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Am 1. August 2014 Claudia Winter ist Diplom-Sozialpädagogin an einer Grundschule und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater aufgrund der Sorge des sprachlichen Defizits.Claudia Winters Protagonistinnen sind Frauen mit liebenswerten Schwächen und der Fähigkeit, im Laufe ihrer Geschichten über sich hinauswachsen. Ihre Botschaft ist eindeutig: sich selbst nicht allzu ernst nehmen, mit offenem Herzen durch die Welt gehen, um Flügel wachsen zu lassen.Die Autorin lebt in der Nähe von Limburg an der Lahn mit ihrem Lebensgefährten und ihren zwei Hunden Kim und Luka.Homepage der Autorin: www.c-winter.de Facebookseite: https://www.facebook.com/cwinmail
Meine Meinung Ich muss euch ja nicht erzählen, das ich mich auf dieses Angebot von Claudia Winter sehr gefreut habe. Es klang so romantisch, Fernweh erzeugend und nicht zu vergessen, kulinarisch. das ist schon so ein Charakteristika der Autorin, ohne dem mir was fehlen würde.
Das Cover selbst habe ich erst nach dem Buch gegoogelt. Klar, ich war neugierig. Wie passste das zum Buch? Findet die Geschichte einen Bezug dazu? Tja, und ich würde belohnt. Allein die Farben klingen nach Toscana und ja die Aprikosen mussten da sein. Wäre ja auch was, wenn nicht. Es hat was schlichtes und doch was appetitliches. Als Buch sicher sehr reizvoll, es in die Hand zu nehmen. Es macht Lust auf Aprikosen. Wobei ich dazu sagen muss, das ich bisher noch keine italienischen gegessen habe. Bisher versuche ich immer die französischen zu bekommen. Aber vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, mal die italienische Sonne zu probieren. Nach Florenz wollte ich sowieso schon immer mal.
Schade, schade, schade ... . Man möchte doch meinen, solch einen Ort gibt es wirklich in Italien. Er weckt Abenteuerlust, die Liebe zur Familie, die Liebe zum Essen und zur Natur. Er weckt das Erlebnis des Zusammenhaltes. Auch wenn dieser Ort so fiktiv ist, wie er nur sein könnte, wurde man in das Land Italien gespült. Man konnte sich dieses alte Gut vorstellen, man konnte sich die Landschaft mit diesem traumhaften Sonnenuntergang und den riesigen Aprikosenfeldern vorstellen. Land und Leute, die nur Fernweh auslösten. Wer diese Zeichnungen nicht mochte, diesen Ort oder auch die Leute selbst nicht leiden kann, der versteht nichts von der Liebe selbst, die Liebe zu seinen Träumen, die Liebe zur Familie und die Liebe zu seinem Land. man mag vielleicht das ein oder andere nicht haben oder fühlen, aber mit diesem Buch kann man davon träumen.
Dieses temperamentvolle Werk war nun mein drittes Werk der Autorin. Und ja, ich wurde nicht enttäuscht. Während man irgendwie darauf wartet, kulinarisch verwöhnt zu werden, lässt sie ein Gedanken nach dem anderen der beiden Protagonisten los. Wir erleben die Gedankenwelt von Hannah und Fabrizio, was das ganze Abenteuer sehr interessant macht. Manches mal liest man ein Buch und würde so gerne wissen, was denn der andere denkt. Hier dürfen wir es lesen und es macht beide Personen richtig sympatisch. Auch wenn viele vielleicht denken, was Hannah für ein Biest ist, sieht man sehr oft hinter der Fassade der Halbitalienerin oder Halbdeutschen. Das dürft ihr euch selbst aussuchen ;-) Ein wenig unnahbar, aber allein durch ihre Kolleginnen Claire und Sasha sehen wir doch eine andere Hannah. Eine einsame Hannah. Man merkt es nicht sofort, aber durch diese zwei habe ich sehr schnell gemerkt, das diese Person eine andere sein sollte. Fabrizio ist bei vielen sicher sofortiger Sympathieträger, gerade seine unwirsche Art gespickt mit seinen Träumen.
Ihr werdet beide mögen, früher oder später, das ist versprochen.´Aber vergesst die anderen nicht. In diesem Roman sind sie wichtig und ich empfinde sie mal gar nicht als Nebencharas. Ohne sie wäre das Buch nicht das, was es schlussendlich ist. Alle haben ihre Eigenheiten. Vielleicht klischeehaft italienisch, aber zum Knuddeln liebenswert.
Der Schreibstil ist in einem Rutsch flüssig wegzulesen. Wieder Suchtfaktor! Mir gefallen die witzigen Schlagabtausche von Hannah und Fabrizio, nein eigentlich alle. Mir gefällt die romantische Landschaftsgestaltung, in der man sich sofort wohlfühlt. Ohne zu viele Worte, ohne unnötige Abschweifungen. Claudia Winter verliert sich hier nicht in Träumereien. Sie schafft eine fiktive aber doch reale Welt, voller Ideale und Wünsche, voller Liebe und Wünsche.
Die Liebesgeschichte selbst ist keine Neuheit. Allerdings schafft es die Autorin sie neu zu erfinden. Super war die Art und Weise, die mich nie an das Ende denken lies. Klar wissen wir, wie solche Geschichten ausgehen. Wir wünschen uns doch ein Happyend. Aber dieser Roman versucht gar nicht erst zu beschönigen, wie es ausgehen wird. Man bekommt keine Lust, ans Ende zu blättern, um schon vorher zu sehen, wohin die reise gehen wird. Ich hatte das Bedürfnis Satz für Satz mit dieser Familie zu reisen. Egal wohin, da wäre ich gerne dabeigewesen. Gut gelöst war ebenso die Suche nach Hannahs Wurzeln. Eher nebensächlich und doch wichtig, sprenkelt Claudia Winter die Happen ein. Man merkt gar nicht, wie die Lösung näher rückt. Wobei beim Likör mir doch schon die Ahnung kam, sie war sogar richtig. Der Honig war es schlußendlich.
Ich kann eigentlich jedem dieses Buch empfehlen. Zusichern kann ich euch auch, dass das Buch keine lange Lebensdauer aufweisen wird. Und das mir in Claudia Winters Romanen oft die Emotionen durchbrennen. Am Schluss darf geheult werden und mit Tränen in den Augen unbedingt die Lacher nicht vergessen. Die waren gut. Und zum Schluß auch nicht zu vergessen, zumindest hat es mich einen Freudenlaut entlocken lassen, die Rezepte. Das wird nachgekocht, versprochen!
Ein temperamentvolles Liebesabenteuer, mit einer fernweherzeugenden Kulisse, italienischer Familienbande und soviel Herz in jede erdenkliche Richtung.
Unbedingte Leseempfehlung!
Eure Aline

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