Chinesische Nachbaukunst: Überraschende Existenz einer dm-Filiale in China entdeckt

(China) Was kann man tun, wenn der einheimische Konsumentenstamm die Babynahrung wegen vergiftetem Milchpulver meidet? Man macht einen kleinen Markttest, suggeriert den Käufern, die guten deutschen und geprüften Produkte seien nun in der Stadt zu kaufen. Man eröffne eine dm-Filiale, schön nachgebaut und kopiert, wie sich das für Chinesen gehört, und stelle angebliche deutsche Produkte ins Regal.

Geschehen im Nordosten Chinas, in Shenyang, wo die Filiale in ein Shoppingcenter integriert wurde. Beleuchtetes Logo von dm und die Schaufenstersprache Deutsch!

dm weiß von nichts, nie Verhandlungen geführt, Genehmigungen erteilt. dm-Chef Erich Harsch am Donnerstag laut boersennews: «Wir betreiben keine dm-Märkte in China, auch eine Genehmigung, Drogeriemärkte mit dem dm-Logo und -Claim in China zu betreiben, ist nicht erfolgt. Wir planen derzeit auch nicht nach China zu expandieren.» Ob sein Unternehmen gegen das Plagiat vorgehe, sei noch offen. Wahrscheinlich sind auch die Chancen, Schadenersatz zu bekommen, sehr gering.

Arme Konsumenten, so an der Nase herumgeführt zu werden. Ob die das witzig finden?

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