Chemikalien gegen Fischkrankheiten

Chemikalien, die zur Bekämpfung von Fischkrankheiten und zur Desinfektion von Aquarien Verwendung finden:

Formalin – Eine klare und farblose Flüssigkeit, allerdings mit stechendem Geruch. Meistens ist sie in 35-prozentiger Zusammensetzung im Handel erhältlich, doch nicht unbegrenzt haltbar. Ein weißer Niederschlag von Paraformaldehyd kann sich bilden, wenn die Zersetzung anfängt. Vor Licht schützen und bei Temperaturen unter 9°C aufzubewahren!

Wasserstoffsuperoxyd – Als 30-prozentige Lösung klar und farblos, aber giftig. Da die Substanz Kork angreift, ist die Aufbewahrung dringend mit Glasstopfen zu machen. Zudem ätzt sie auf der Haut und entflammt brennbare Stoffe, deswegen bitte vor Licht schützen, kühl und sicher aufbewahren!

Lysol – Eine sehr giftige Substanz, die entsteht, wenn man Kresol in Seifenlösung mit einer Konzentration zu etwa 50 Prozent auflöst. Bei Verwendung daher 1- bis 2-prozentig verdünnen.

Kaliumpermanganat – In Form von dunkelvioletten, fast schwarzen Kristallen zu erhalten. Trocken gehalten sind sie praktisch ewig haltbar. Die Lösung in Flüssigkeit hingegen verunreinigt schnell bei Kontakt mit organischen Stoffen, sodass sie immer frisch zubereitet werden sollte. Von Licht fernhalten!

Chininchlorid – Auch kristallförmig, jedoch weiß und nadelförmig, hat bitteren Geschmack. Der Chininanteil im Chlorid beträgt etwa 81,7 Prozent. Vor Licht schützen!

Chininsulfat – Bildet weiße, feine Kristalle, der Chininanteil beträgt hier 72,1 Prozent. Die Kristalle verwittern leicht, daher in verschlossenen Gefäßen und lichtisoliert aufbewahren.

Trypailavin, Rivanol u.a. sind spezielle Präparate.

Auch Kochsalze wie altbekanntes Natriumchlorid können ohne weiteres für die Desinfektion eines Aquariums gereinigt werden. Man sollte allerdings chemisch gereinigte Salze im Handel kaufen.

Wichtig zu erwähnen ist noch bei der Behandlung von Fischen durch Bäder, dass die Behandlungszeiten nicht kurz bemessen sein dürfen. Stattdessen müssen die Fische solange im Bad verbleiben, bis sämtliche Parasiten abgetötet sind, und das dauert meistens drei Tage oder länger. Bevor nicht die weißen Flecken auf den Schuppen und Flossen der Fische gänzlich verschwunden sind, muss die Behandlung andauern. Dabei ist noch zu bedenken, dass sich Parasiten auch noch in Zwischenräumen wie den Kiemen eingenistet haben können. Im Zweifelsfall daher eher länger als kürzer in der Lösung baden lassen.

Unter der Bedingung, dass die Fische das auch vertragen, empfiehlt sich eine Steigerung der Temperatur in einen Bereich zwischen 28 und 30° Celsius. Der Grund dafür ist der Rückgang an Sauerstoffsättigung im Wasser bei derart hohen Temperaturen, welcher den Erregern meistens früher schaden wird als den Fischen. Man kann der Sache nachhelfen, indem man noch temperiertes Wasser hinzu gibt, während altes Aquariumswasser abgefüllt wird.

Wenn Becken frei von Fischen sind, muss man sich nicht viele Gedanken um die Parasiten in ihnen machen: Wenn diese nämlich keine Fische als Wirtskörper finden, sterben sie in einem Zeitraum von drei Tagen. Ohne Fischbesatz reinigt die Zeit die Becken quasi von selbst.


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