Chemie-Unfall in Ungarn

Der Unfall ereignete sich im Westen Ungarns in einer Aluminiumfabrik. Aus bisher ungeklärten Gründen liefen gestern hunderte Kubikmeter ätzender Giftschlamm aus, vermengte sich mit dem Hochwasser in der Region und überflutete mehrere Orte. Vier Menschen starben in der roten Giftbrühe, darunter ein dreijähriges Kind. 120 Menschen wurden teils schwer verletzt, wovon sieben Personen noch in Lebensgefahr schweben. Die Verletzten leiden hauptsächlich an schweren Verbrennungen und Augenverletzungen bedingt durch die stark ätzende Brühe. 

  HA026 - TOXIC - HARMFUL sign
Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, trauten sie ihren Augen nicht. Eine zwei Meter hohe rote Schlammmasse schob sich durch den Ort. Inzwischen sind drei Orte von der giftigen Flut betroffen. Hunderte Häuser wurden überschwemmt und die Menschen darin überrascht. In dem 5000 Einwohner-Ort Devecser berichten Augenzeugen von einer zwei Meter hohen Wand, die auf die Häuser zuschoss. Wer konnte, rettete sich auf das Dach, andere wurden von der giftigen Masse einfach mitgerissen.

30 Krankenwagen und mehrere Hubschrauber brachten die Verletzten in die nahegelegenen Krankenhäuser. Um die Reste des Schlammes zu beseitigen rückten zahlreich Soldaten in Schutzkleidung und Gasmasken an. Was durch die Flut nicht zerstört wurde, wurde teils durch die bleihaltige giftige Masse unbrauchbar gemacht. Auch die Flora und Fauna wurden auf einer Fläche von über 40 Quadratkilometern verwüstet. Für drei Verwaltungsbezirke rief das Innenministerium den Notstand aus.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Auch heute läuft noch weiterhin Schlamm aus der Aluminiumfabrik aus. Bei dem bleihaltigen Schlamm handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der Aluminiumfabrik, welches stark ätzend und hoch giftig ist.

 


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