Büromöbel bei IKEA kaufen – Teil 2 Ergänzung

Vorzüge und Nachteile der IKEA-Produkte zu kennen, stellt einen gewissen Vorteil im Wirrwarr der Möbel-Shop-Angebote dar. Denn der aus Schweden stammende supranationale Konzern hat seine Wirtschaftskraft sicher nicht durch kunstvolles Tischlerhandwerk oder ein Auge für das Ästhetische erlangt, sondern vielmehr durch effektive, berechnende und marktorientierte Massenmöblierung.

 

Erfahrungen mit IKEA Möbeln

Die Erfahrungen mit IKEA-Möbeln gehen daher in beide Richtungen, ohne sich jedoch zu widersprechen: Die einen loben die äußerst preiswerten Angebote und riesige Auswahl, die eine Schnellausstattung der eigenen vier Wände im Handumdrehen ermöglicht. Die anderen bemängeln, dass es keine hohen Qualitäten gibt, dass perfekte Ergonomie bei Büromöbeln nicht allzu oft vorkommt und dass so manche Exemplare nach nur wenigen Jahren Benutzung zusammenbrechen.

 

Interessante weitere Aspekte des IKEA-Konzerns kann man selbst beim Bummel durch ein Kaufhaus der Kette in Erfahrung bringen:

Zu einem Umsatz in Höhe von 25 Milliarden Euro jährlich kommen beispielsweise fast 1,2 Milliarden Euro auf die Restauranteinnahmen. Es kann beobachtet werden, wie viele abgekämpfte Kunden nach dem Bezahlen zu den Hot-Dog-Ständen gehen, um sich dort zu stärken (verkaufte IKEA-Hot-Dogs jährlich: 80 Millionen). Anschließend verlassen sie mit positiven Eindrücken das Gelände.

Eine andere Erfahrung vieler Kunden ist der sogenannte „Weg-Trick“: Man will sich fürs Büro einen neuen Drehstuhl kaufen, folgt der Beschilderung durch einen Dschungel von Abzweigungen, liest dabei immer wieder attraktive „SONDERANGEBOT“-Schilde für alle möglichen Hocker, Tische, Kommoden, Lampen, Brotkästen, Nudelhölzer und so weiter, und hat am Ende keinen Platz mehr im Einkaufswagen, wenn man endlich bei den Drehstühlen angekommen ist.

 

Immer wieder tolle Schnäpchen bei IKEA

Schnäppchen bei Möbeln anzubieten ist auch ein psychologisches Kalkül: Hat ein Kunde erst Mal wegen eines Sonderangebotes zugegriffen, stellt sich ein neuer geistiger Modus im Kopf ein, der Kunde ist jetzt in „Kauflaune“ und wird für weitere Angebote sein Geld deutlich lockerer machen.

Sonderangebote sollen keinesfalls verurteilt werden – man darf sich nur nicht durch sie das eigene Urteilsvermögen trüben lassen! Bei Büromöbeln ist dies doppelt und dreifach wichtig.


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