Bundestag brandschatzt Autos

Bundestag brandschatzt AutosSeit Beginn dieses Jahres sind in Berlin 141 Autos durch Brandstiftung zerstört worden. Die Schuldigen stehen bereits fest, es MÜSSEN die Linken gewesen sein. Ein Glück für CDU und SPD, die die vermeintlichen Täter nun als Keule im Wahlkampf vor sich hertragen mit dem Versuch, nun auch noch die letzten Bürgerrechte in der geschundenen Regierungsmetropole dauerhaft zu zertrümmern.

Glosse – Erfahrung mit Brandstiftern haben sie genug, die etablierten großen Parteien. Sarrazin wirft Brandsätze im Namen der SPD und Bundesinnenminister Friedrich verkündet im Namen der CSU, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Was die Beurteilung der brennenden Autos in Berlin und Hamburg betrifft, werden unsere Staatenlenker nun zu regelrechten Feuerschleudern.

Bundesinnenminister de Maizière beispielsweise fordert in beispielloser Kreativität mehr Prävention und, so einer der Täter tatsächlich gefasst werden sollte, härtere Strafen. Unter Prävention versteht der CDU- Recke mehr kostenaufwendige Polizeipräsenz in unserer bankrott regierten Hauptstadt, unter härteren Strafen schwebt ihm wohl eher die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft vor. Einfach dürfte es dennoch nicht werden, denn es ist schwer, die Täter zu fassen. Ein Würfel Grillanzünder auf einem Reifen nahe des Tanks plaziert und an einer kleinen Ecke angezündet, weitergehen, fertig. Die kleine Flamme unter dem Kotflügel geht unter im Lichtermeer der Großstadt und bis der Brand sich auf das gesamte Fahrzeug ausgeweitet hat, ist der Täter bereits drei U- Bahnstationen weiter. Was also tun? Am besten gar nichts.

Chapeau, welch Bärendienst leisten die wackeren Zündler doch in Zeiten radikalen Demokratieabbaus. „Die öffentliche Wahrnehmung habe sich zu sehr auf die Gewalt von Rechtsextremisten konzentriert und der Linksextremismus sei unterschätzt worden,“ so der wackere Bürgerrechtsterminator und weiter: „Die jetzt vorgelegten Zahlen sollten als ‘Weckruf’ verstanden werden.“ Die linke Szene noch weiter geheimdienstlich zu unterwandern dürfte indess schwer werden, da auch noch ein paar echte Linke benötigt werden, um ihnen die eigenen Straftaten unterzujubeln. Zudem werden die ganzen Schlapphüte für die NPD benötigt, damit diese nicht verboten werden kann.

Beherzter erscheinen mag hier das Herangehen von SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz. Dieser rückt die Zündeleien sogar in die Nähe des Terrorismus’ der siebziger Jahre, bezeichnet sie als seine Vorstufe. Auch die Rote Armee Fraktion, so der innenpolitische Sprecher der einstigen Volkspartei, habe mit Brandanschlägen begonnen. Brennt also irgendwo in Lichtenhain ein Nobelhobel, folgen als nächstes gezielte Mordanschläge auf deutsche Politiker.

Der Mann hat Recht. Auch Breivik zündelte mit seinem Manifest im Internet, bevor er konkrete Taten folgen ließ. Der hagere SPD- Kauz mit dem Ulkusgesicht weiß, wann er die Gunst der Stunde zu nutzen hat und fordert sogleich weitere 15 Mio Euro zur Verbesserung der inneren Sicherheit. Wifelspütz wörtlich: „“Angesichts der alarmierenden Zahlen gilt es, die Ursachen der Gewalt genauer zu erforschen und neue präventive Ansätze zu finden.“ Das ist nun wiederum eine ausgesprochen dämliche Idee, denn irgendwann würden die Ermittler selbstverständlich auch vor seiner Tür stehen.

Überhaupt lohnt es sich an dieser Stelle, einmal zu fragen: Qui bono? Auffallend ist der steile Anstieg der Straftaten kurz vor den Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlungen am 18. September, deren Termin, noch merkwürdiger, in diesem Jahr vorgezogen wurde. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Berliner wird sich zu diesem Zeitpunkt noch in den Sommerferien bzw. im Ausland befinden. Man wolle, so die Begründung, zeitgleich mit MeckPomm zur Urne schreiten, das leuchtet ein.

Gelohnt haben sich die Brände bislang in jedem Fall. Bürger werden dazu aufgerufen, sich gegenseitig im Auge zu behalten und Auffälligkeiten an die Behörden zu melden, die linke Szene wird ein Stück näher an die RAF- Terroristen herangerückt. Merkel grient, Menschenleben würden kaltblütig aufs Spiel gesetzt, anders freilich als am Hindukusch, und die Dreckwurfjournaille schießt sich behaglich mit medialen Elefantenspeeren auf die gewaltbereite, terroristische, linksextreme Szene ein, also auf Leute, die keine Kaufkraft zu bieten haben und somit überflüssig und schädlich sind.

Was also liegt näher, als dass die ehemaligen Volksparteien die Brände selbst arrangiert haben. Möchte man zumindest vermuten. Denn die Vorteile liegen zu klar ersichtlich auf der Hand. Scheinen die Protagonisten im Bundestag zunächst noch die Gunst der Stunde genutzt zu haben, so scheint es nun mehr, als führten sie diese ganz bewusst herbei. Im Grunde ein lockerer Job für 007 und seine Kollegen und noch dazu völlig risikofrei. Dies würde zumindest erklären, weshalb bis heute, trotz aller Bemühungen durch Polizei und aufmerksame Nachbarn, dennoch nicht ein einziger Täter gefasst werden konnte.



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