Buch vs. Film: Zodiac

Nach einer gefühlt ewig langen Pause ist es wieder an der Zeit für einen Vergleich. Dieses Mal entschied ich mich für eine wahre Begebenheit, die Geschichte des Zodiac-Killers, der vor über 40 Jahren in Kalifornien sein Unwesen trieb.

Buch vs. Film: Zodiac Hintergrund & Handlung

Zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 tötete ein Serienmörder im Raum San Francisco fünf Menschen und verletzte zwei schwer.  Viele Jahre sendete der Täter verschiedenen Tagesszeitungen Briefe, die Codes enthielten. Der Täter konnte bis heute nicht gefasst werden. Die Polizei versuchte viele Jahre mit Hochdruck den Mörder zu fassen. Aber auch beteiligte Journalisten wurden von diesem Fall gefangen genommen. Unter ihnen befand sich der junge Karikaturist des San Francisco Chronicle, Robert Graysmith. Mehrere Jahrzehnte befasste er sich mit dem Fall und beschloss irgendwann ein Buch über diesen Fall zu schreiben, welches 1986 erschien.
Das Buch befasst sich mit den Ereignissen in den Mordnächten, sowie mit den umfangreichen Ermittlungen der Polizei. In chronologischer Reihenfolge werden die Geschehnisse erzählt. Der Film erzählt auch wie der Fall alle beteiligten Personen verändert.

meine Meinung

Ein wirklich unheimlich brutaler Täter, der nie gefasst wurde. Bücher oder Filme, die auf einer wahren Begebenheit beruhen finde ich immer besonders interessant. So lese ich zum Beispiel auch gerne Biografien. Was ich bei diesem Buch besonders bedrückend fand ist die Tatsache, dass der Täter nie gefasst werden konnte und die zwei Hauptverdächtigen mittlerweile sogar ausgeschlossen werden konnten. Im Grunde gab es nicht den kleinsten Hinweis auf den Täter. Allein diese Tatsache hat mich schon im Vorfeld wirklich gefesselt.Ich muss sagen, dass ich vor einiger Zeit den Film bereits gesehen hatte und er war wirklich spannend. Man fieberte mit, wer wohl der Täter sei und man hatte Angst um den Karikaturisten und Autor des Buches Robert Graysmith. Das Buch dagegen ist eher sachlich, es werden Fakten und Erkenntnisse beschrieben. Jedoch ohne Emotionen und ohne etwas über die beteiligten Personen zu erfahren. Der Film bereitet das Ganze im Stile Hollywoods auf. Es wird eine Geschichte um Robert Graysmith, Robert Avery und die ermittelnden Beamten gesponnen. Der Film beginnt mit dem zweiten Überfall und es wird nur erwähnt, dass der Täter bereits vorher aktiv war. Außer der "Nebenhandlung" hatte ich nicht das Gefühl, dass zu sehr von dem Buch abgewichen wurde oder übertrieben wurde.
Sowohl den Film, als auch das Buch fand ich auf seine eigene Weise gut. Da beide sehr unterschiedlich aufgemacht sind, sollte man sich im Vorfeld klar machen was man eigentlich möchte und entsprechend danach Buch oder Film wählen.
Letztendlich würde ich das Buch Leuten empfehlen, die an dem Kriminalfall interessiert sind. Es gibt richtige Einblicke in die Arbeit der damaligen Zeit. Wer allerdings Spannung erwartet, der wird schnell gelangweilt sein von dem Buch. Da ist dann eher der Film von Interesse, den ich wirklich gut erzählt fand.  Jemanden, der sowohl den Film sehen als auch das Buch lesen möchte, würde ich empfehlen erst den Film zu sehen und dann im Anschluss das Buch zu lesen. So bleibt der Film interessant und man verdirbt sich nicht die Spannung.

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