Brynhildr in the Darkness: Das neue Elfen Lied?

Brynhildr in the Darkness stammt aus der Feder von Lynn Okamoto, dem Schöpfer von Elfen Lied.
Ich glaube über Elfen Lied muss ich gar nicht mehr viel sagen – er ist einfach ein Meilenstein in der Manga-Geschichte und ich kann diese Reihe nur wärmstens empfehlen.

Wer glaubt oder vermutet, Okamoto würde auf diesem Erfolgskonzept aufbauen der liegt gar nicht so falsch. Aber kommen wir erst mal zum Klappentext.

Klappentext

In seiner Kindheit musste Ryouta ein dramatisches Ereignis verarbeiten: Seine Freundin Kuroneko, die fest davon überzeugt war, dass es Außerirdische gibt, kam bei einem Versuch, Murakami deren Existenz zu beweisen, auf dramatische Weise ums Leben. Seit dieser Zeit setzt Ryouta nun seinerseits all seine Kraft in den Versuch, die Existenz von Aliens zu beweisen. Als eines Tages eine neue Mitschülerin in seiner Klasse auftaucht, die Kuroneko bis aufs Haar gleicht, gerät Ryoutas Welt aus den Fugen. Er ist sicher, dass es sich bei Kuroha im die totgeglaubte Freundin seiner Kindheit handelt …

Meine Meinung

Kuroneko ist eine sogenannte „Magierin“ – sie besitzt einen Zerstörungszauber und kann Dinge zerstören ohne sie dafür berühren zu müssen. Natürlich ist sie nicht die einzige ihrer Art und so gesellen sich schon sehr bald weitere Magierinnen dazu und prompt hat Ryouta seine Wohnung bzw. „seine“ Sternwarte (dort leben sie nämlich) voller attraktiver junger Frauen. Diese werden nämlich von einer ominösen Gemeinorganisation gejagt.

Bis hierhin sind schon einige Parallelen zu Elfen Lied zu erkennen: Weibliche Charaktere mit übersinnlichen Fähigkeiten, welche von einer geheimen Organisation gejagt werden und die Anlehnung ans Harem-Genre. Und natürlich dürfen auch bei Brynhildr in the Darkness keine Nacktszenen fehlen, in denen der arme, männliche Protagonist in die missliche Lage kommt, dass sich die Mädels nach und nach in ihn verlieben und ihn angraben… Ironie off

Dazu sei gesagt, dass die Nacktheit hier deutlich dezenter ist als in Elfen Lied, wo man gefühlt auf jeder 4. Seite irgendwelche Möpse gesehen hat und sich mehr als nur einmal fragen musste, ob man versehentlich zu einem Ecchi gegriffen hat.

Jedoch abgesehen davon versteht es Okamoto auch hier wieder den Leser absolut zu fesseln. Die Plots und Plot Points sind hervorragend, die Cliffhanger exzellent und die Zeichnungen haben sich im Vergleich zu Elfen Lied auch drastisch gesteigert und das obwohl Elfen Lied schon auf einem sehr hohen Niveau war.

Die Geschichte verläuft in einer akzeptablen Geschwindigkeit, unnötige Szenen werden bis auf die oben beschriebenen vermieden – alles hat irgendwo seinen Sinn und seine Berechtigung. Die Charaktere sind überwiegend sehr interessant, die Geschichtstiefe baut sich kontinuierlich aus und bis jetzt (Band 7) wirken alle Handlungsstränge logisch und nachvollziehbar.

Obwohl ich bis dato nicht weiß wieso die Serie Brynhildr in the Darkness heißt xD

Natürlich ist auch dieser Manga sehr brutal und blutig jedoch fehlt ihm im Vergleich zu Elfen Lied die emotionale Charakterbindung, sodass man als Leser Verluste bzw. getötete Charaktere relativ gelassen hinnimmt. Jedoch muss man auch sagen, dass die Geschichte, gemessen am Umfang von Elfen Lied, sich immer noch in der „Entwicklungsphase“ befindet. Damit meine ich, dass erst jetzt gerade so viele Fragen beantwortet wurden, dass man sich als Leser eine grobe Gesamtvorstellung der Geschichte machen kann und man die Dramaturgie nun vollständig versteht.

Fazit

Brynhildr in the Darkness hat deutliche Parallelen und Schnittmengen mit Elfen Lied ist jedoch ausdrückliche keine Kopie im neuen Gewand. In meinen Augen nicht nur für Fans ein Muss.

Weitere Rezensionen zu Brynhildr in the Darkness erfolgen Bänderweise.


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