Brust-OP: Ablehnung des Widerspuchs

Diesen Post wollte ich schon seit Wochen veröffentlichen. Aber jedes mal, wenn ich mich dran setzte, kochte wieder ungeheuerliche Wut in mir auf.
Und immer wieder stellt sich mir die Frage: bin ich doof oder wird die Welt (die Menschen) da draußen immer bescheuerter?

Darauf habe ich bis jetzt keine vernünftige Antwort gefunden.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Anfang August bekam ich von der Krankenkasse ein Schreiben, in dem mein Widerspruch abgelehnt wurde. Und zwar mit folgenden Begründungen:


1. Es würde ein Eingriff an einem gesunden Körper vorgenommen werden. Dabei zählen Schmerzen jedwelcher Art (selbst Schäden an der Wirbelsäule) noch ständig entzündete Unterbrustfalten oder gar psychische Belastung NICHT als Krankheitsbild.   

ERGO: Rücken-, Schulter- , Nacken-, Brustbein-, Kopfschmerzen sind alles keine Erkankungen - Therapien werden allerdings von der Krankenkasse bezahlt. Das muss man als Laie nicht verstehen - das ist sicherlich viel zu hoch 😌  Also egal wie weh es tut - des muss ma aussitzen.

2. Es ist nicht allgemein anerkannt, dass eine Brustverkleinerung irgendwelche Symptome verbessern würde. 

AHA.... naja... Deutschland ist ne Insel.... da wird nicht über die Grenze geguckt, was da an neuen Forschungen und Erkenntnissen WELTWEIT betrieben wird..... nööööööö..... in Deutschland hat noch niemand nie nicht eine explizite Expertise über den Zusammenhang "Weniger Gewicht - gleich weniger Schmerzen - gleich gesunderererer Rücken" erstellt. 

MENSCH - da ist noch Bedarf da!!!! Heut mal rein Leute!
In vielen Ländern (Österreich, England, USA, Kanada, Südamerika, Australien etc.pp.) hat man allerdings diesen Zusammenhang schon längst erkannt und hier wird eine Reduktion ab 500g als medizinisch notwenig angsehen. 

Aber das ist ja nicht Deutschland, gell???

Bis vor ca. 5 Jahren wurden statistisch gesehen Brustreduktionen häufiger genehmigt als jetzt. 

Warum?  Ist jetzt kein Geld mehr da?  Womoglich wird es an anderer Stelle gebraucht.

DANN SOLLTE DIE KASSE SO EHRLICH SEIN UND EINEM MITTEILEN: SORRY, ABER MIR HAM EINFACH KA KOHLE MEHR!


Das wäre wenigstens ehrlich.

Wie dem auch sei. In dem ablehnenden Schreiben stand drin, ich solle meinen Widerspruch zurück ziehen. Andernfalls würde er nach 2 Wochen an eine übergeordnete Stelle zur erneuten Prüfung vorgelegt werden.

Wie du dir sicherlich denken kannst, habe ich mit keinem Wort den Widerspruch zurück gezogen. 
Die 2 Wochen waren für die Krankenkasse dann Ende Oktober  (ca. 10 Wochen später) erst rum. *hust* jajaja.... die Zeitrechnung läuft bei denen anders als im Rest der Welt  (siehe auch medizinische Erkenntnisse - die gelangen wohl erst nach schätzungsweise 150 Jahren dort hin)

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Fortsetzung folgt...... 

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