Böses Omen trotz Feierlaune: Droht US-Wirtschaft die Rezession?

Böses Omen trotz Feierlaune: Droht US-Wirtschaft die Rezession?

Die Wirtschaftsdaten in Amerika könnten besser kaum sein mit einem robusten Wachstum, Kursfeuerwerken an der Wall Street, Konsumenten im Shopping-Rausch und niedriger Arbeitslosigkeit.

Donald Trump heftet sich den Boom bei jeder Gelegenheit an die Fahnen.

Doch Ökonomen verweisen gleichzeitig auf einen beunruhigenden Trend, der bisher noch jedem Wirtschaftsabschwung vorherging: Eine Umkehrung der Ertragskurve bei US-Anleihen.

Werte so tief wie vor dem 2008-Crash

Normalerweise gibt es höhere Erträge bei Anleihen, wenn die Laufzeit länger ist, bei Investitionen für kürzere Zeitspannen fällt die Rendite geringer aus. Im letzten Jahr jedoch haben sich bei "U.S. Treasury"-Anleihen die Ertragskurven bei Lang- und Kurzzeit-Investitionen stark angenähert, so die Agentur AFP.

Experten warnen: Eine solcher Trend bei der "Yield Curve" ging seit 1950 praktisch jeder Rezession voraus.

Die Diskrepanz zwischen Zehn- und Zwei-Jahres-Staatsanleihen fiel von 135 Basispunkten im Dezember 2016 auf jetzt 51 Punkte (d.h. bei 10-Jahres-Anleihen gibt es nur mehr 0,53 % mehr Rendite).

Das ist der geringste Wert seit 2007 - vor dem Crash der Weltfinanz.


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