Bohnen von der Bananenstaude

Bohnen von der BananenstaudeMit seinen überaus empörenden kruden Thesen zu allen Basken, die bestimmte Gene teilen, ebenso wie alle Juden bestimmte Gene teilen, stellte sich der ehemalige Bundesbanker Thilo Sarrazin vor Jahresfrist außerhalb der menschlichen Gesellschaft. Die SPD verzichtete am Ende zwar großzügig darauf, den Hetzer auszuschließen, doch über mehrere Therapiesitzungen bei Will, Kerner und Ilgner konnte genübergreifend Konsens darüber hergestellt werden, dass die Frage der Gene allgemein sowieso überschätz wird und ansonsten niemand irgendetwas Genaues darüber weiß, warum manche Menschen groß, andere aber klein, manche schwarz und manche weiß sind.
Fest stand nur, es liegt an der Erziehung. Wenn aus der Bohne keine Bananenstaude wachsen will, hat die Schule versagt. Gelüstet es den Löwen immer wieder nach Fleisch, bedarf es weitergehender Integrationsbemühungen der Antilopengemeinschaft.
Dem widersprechen jetzt jedoch Wissenschaftler von der Kinderstation der Universität von Montreal. Deren Forschungen zufolge teilen nun doch viele Menschen außerhalb Afrikas zwar nicht Gene, aber einige der menschlichen X-Chromosomen. Das entsprechende Stückchen Bauplan stamme vom Neandertaler und sei ausschließlich bei Menschen außerhalb Afrikas zu finden, behaupten die Forscher in der Juli-Ausgabe von "Molecular Biology and Evolution".
Den Grund dafür sieht Labuda im zeitlichen Ablauf der menschlichen Geschichte. Die Neandertaler verließen Afrika vor etwa 400.000 bis 800.000 Jahren, um sich ein neues Leben auf dem Gebiet der heutigen Staaten Frankreich, Spanien, Deutschland und Russland aufzubauen. Der frühe moderne Mensch folgte ihnen vor 80.000 bis 50.000 Jahren, traf die Neanderthaler dann und kreuzte sich über fast 20.000 Jahre mit ihnen, wie ein Stück Neanderthaler-DNA beweist, das in Angehörigen von Völkern auf allen Kontinenten gefunden wurde.
Mit Ausnahme von Afrika südlich der Sahara, wie die Forscher mitteilen. Nach ihren kruden Testergebnissen, die von "SZ", "Tagesspiegel" und "taz" bereits vor Jahren widerlegt wurden, teilen damit alle Menschen ein Gen, abgesehen von Afrikanern, denen dieses Gen bis heute trotz harter Auflagen der EU vorenthalten wird.
Mutmaßungen der kanadischen Wissenschaftler, nach denen der angebliche Gen-Austausch dazu beigetragen habe, den modernen Menschen auf der ganzen Welt erfolgreich zu machen, wies die demokratische Presse schweigend zurück. Nur der "Focus" und die Augsburger Allgemeine
sah sich wegen der sexuellen Komponente der Nachricht veranlasst, über die Mensch/Neandertaler-Kreuzung zu informieren. Alle anderen Qualitätsmedien entschieden sich laut Google News gegen eine Verbreitung der kruden These, wonach die Gene der physisch stärkeren Neandertaler eine Bereicherung gewesen, die den Menschen vorangebracht habe.
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