Blogfamilia 2018 - Ich war dabei.

Blogfamilia 2018 - Ich war dabei.
So ganz angekommen in der Blogger Welt fühlte ich mich noch nie, im Umfeld vom Bloggen zu sprechen fühlt sich für mich immer so an als würde ich von etwas Außerirdischem reden, drum fand ich Bloggertreffen immer schon ansprechend. Alle schwärmen immer so, besonders von der Blogfamilia. Dieses Jahr habe ich mich dann getraut ein Ticket zu ergattern und mich raus aus meiner Komfortzone nach Berlin zu bewegen. Ich kam allein und ging mit ganz viel.
Es hat ein paar Wochen gedauert eh ich meine Eindrücke aufschreiben konnte, dieser 5. Mai 2018 sollte mir ganz viel zu denken geben, Eindrücke und Bekanntschaften schenken. 
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Dieser Tag begann für mich sehr früh, bereits gegen 6 Uhr fuhr mein Zug in Richtung Berlin, ich muss sagen ich war sehr stolz auf mich, denn ich bin noch nie allein mit dem Zug gereist und habe mir auch noch nie selbst ein Ticket gebucht. Es war ein herrlicher Samstagmorgen, die Sonne schien, Dresden ruhte noch und ich war verschlafen, aber aufgeregt. Ich bezog mein erste Klasse Abteil, das war so ein super Sparangebot der Deutschen Bahn. Eigentlich hatte ich mir ein Buch eingepackt das blieb aber verschlossen, denn eine nette ältere Damen gesellte sich zu mir und wir kamen sofort ins Gespräch. 
Sie war unterwegs nach Sylt um da mit ihrer Tochter Urlaub zu machen und wir unterhielten uns über Kinder, das Leben als Mutter, wie war es früher und wie ist es heute. Das stimmte mich so herrlich auf den Tag ein und die 2 Stunden Zugfahren vergingen wie im Flug. 
Nächster Halt - Berlin. 
Auf dem Berliner Hauptbahnhof finde ich mich inzwischen ganz gut zurecht und den restlichen Weg zum Hotel, wo auch die Konferenz statt fand, bewältigte ich zu Fuß mit Google Maps. Ich war so aufgeregt, dass ich mein belegtes Brötchen, dass ich mir in Dresden noch gekauft hatte, nur halb essen konnte. Vor dem Hotel sah ich schon die ersten, mir bekannten Gesichter. Bloggerinnen den ich schon eine Weile folge und obwohl ich mir anfangs erst etwas fehl am Platz vorkam, bekam ich ein Gefühl für den Ort und die Menschen. Ich stellte meine Sachen unter, bekam mein Namensschild und einen Beutel voller Geschenke der Sponsoren, die Goodie-Bag. 
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Kurz vor der Eröffnung trug ich mich noch für 2 Workshops ein, schnupperte mich durch die Sponsoren und kam in erste Gespräche. Auch meine Visitenkarten kamen gut an.
Erleichterung machte sich breit, als ich ein paar Gesichter sah, denen auch ich ein Begriff war. An dieser Stelle einen lieben Gruß an Sylvi und Bianca
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10 Uhr erfolgte die Eröffnung durch die Veranstalter Alu Kitzerow-Manthey und Janni Orfanidis, ich saß neben einer Journalistin die extra von ihrer Zeitung aus auf die Veranstaltung geschickt wurde. 
Ein besonderes Grußwort richtete Frau Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, an uns. Nach einem Geburtstagsständchen für die Ministerin nachträglich zum Geburtstag, erzählt sie wie wichtig Blogger, besonders Familienblogger in der Gesellschaft sind. Wir haben eine Stimme und verschaffen uns gehör. Sei es die Zustände in Familien oder Einrichtungen, sei es der Spagat zwischen Familie und Arbeit. Sie berichtet von bevorstehenden Veränderungen in der Familienpolitik, z.B. Kindergeldanpassungen oder das Gute-Kita-Gesetz. Mehr Qualität in der frühkindlichen Erziehung und weniger Gebühren. Jedem Kind, egal aus welcher Familie es kommt, soll eine Zukunft ermöglicht werden. Mehr dazu kann man zum Beispiel HIER lesen.
Verschaffen wir uns Gehör. 
Als Keynote-Speakerin (Keynote steht für Grundgedanke oder Grundsatz) an diesem Tag sprach Teresa Buecker zu uns. Sie ist Feministin, Chefredakteurin bei Edition F und kommt auch so rüber. Sie kennt die Elternblogger-Szene und weiß wie allein man sich als Eltern fühlen kann, Blogs geben einem die Möglichkeite sich bequem von zu Hause auszutauschen und wieder gehört zu fühlen. Auch das Thema Arbeiten und Zeit für die Kinder war ein Punkt den sie Ansprach.

Die erste Workshop Runde startete, Thema „Gesundes Aufwachsen im digitalen Zeitalter“ - sponsored by Bund der Freien Waldorfschulen.
Das war eine interessante Runde, unterschiedlicher können die Auffassungen fast nicht sein. Während Bea nicht genug Medien in den Alltag einbauen kann, gab es Eltern die bewusst und kontrolliert ihre Kinder an Smartphone und Tablet heranführen wollen. Ich habe vergessen ob es direkt ein Medienpädagoge oder ähnliches war, aber ein Lehrer von einer Waldorfschule erzählte von seinem Unterricht mit Kindern. Ich glaube es waren Kinder der 8. Klasse die er dazu aufruft Themen durch eigenes Erforschen zu erarbeiten mit der Hilfe von Smartphone und eigens erstellten Wikipediaeinträgen.
Die vorgesehene Zeit war leider zu kurz, aber die Runde diskutierte angeregt und zeigte, den einen, richtigen Weg gibt es wie immer nicht, aber unsere Verantwortung sollten wir nie vergessen.

Mittagspause.


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Der Hunger kam und wir durften ihn bei einem leckerem Mittagessen stillen. Ich traf weitere tolle Bloggerinnen die mich in ihrer Runde aufnahmen. Ich mischte mich unter die Sponsoren, machte Fotos und lauschte der weltweit ersten Kinder-Rock-Band HEAVYSAURUS. Diese Dinos rockten den Hauptsaal und die Kids plus Eltern waren sehr angetan und das ganz ohne die beliebten Ohrenschützer, obwohl es laut war. 


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Nach einer Kaffeepause genoss ich ein Stück Kuchen zur Bühnenshow von Nicole Staudinger „Die Schlagfertigkeitsqueen“. Motivierend und Lebensbejaend erzählt die zweifache Mutter von ihrer plötzlichen Brustkrebserkrankung und ihrem dazugehörigem Buch. 
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Der zweite Workshop für den ich mich entschieden hatte behandelte das Thema Fake-Influencer. 1LIVE-Reporter Florian Fleig wagte einen Selbstversuch und erstellte sich für ein WDR Experiment ein Instagramprofil mit gekauften Followern und Bots. Tatsächlich baute er sich innerhalb von 4 Wochen ein Fakeprofil auf und Firmen sprangen an für Kooperationen. Er zeigte woran man die Echtheit erkennen könnte und berichtete wie unmöglich es in seinem normalen Freundeskreis ankam. Außerdem war es unheimlich anstregend ständig Inhalt für sein Profil zu erstellen.


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Zwischen Kaffee und Blogfamilia-Talk-Digitale Familienpolitik unterhielt ich mich mit weiteren Bloggerinnen schaute mir unter anderem den Stand von phaeno an. Ähnlich wie die Technischen Sammlungen in Dresden, kann man hier in Wolfsburg Phänomene und Physik auf verschiedene Art und Weise erforschen. Beim Talk ist mir nicht ganz so viel hängen geblieben, nur, dass es in Berlin ein Kitaplatz-Tool geben soll, was online bei der Platzvergabe helfen soll, es aber noch nicht wirklich macht. Mir und anderen viel dann auf, dass es das in Sachsen schon gibt und da auch funktioniert, es also alles am Ende eine Frage der Zeit und des Testens ist bis es dann mal funktioniert. Ärgerlich auf der einen Seite, verstädnlich auf der anderen.

Preisverleihung.


Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Blogfamilia Awards. Von Lesern und Bloggern wurde unter Blogs abgestimmt und gewonnen haben:
22 Monate | Minimenschlein | Lächeln und Winken

Das Ende naht.

 
Irgendwann an dem Tag checkte ich auch in meinem Hotelzimmer ein und den Abend verbrachte ich mit den Mädels von bei leckeren Spätzln in einem Schwarzwälder Lokal, wir ließen den Tag Revue passieren und uns anschließend ins Bett fallen. 
Am nächsten Morgen gab es noch ein leckeres Frühstück und eine entspannte Zugfahrt, diesmal ohne Gesprächspartner, zurück nach Dresden. 

Dieser Tag war verrückt und tat gut. Er gab mir Ideen, Aufschwung und eine Menge Kontakt mit Menschen, die ich nur aus dem Internet kannte oder noch gar nicht. Ich habe mehr über die digitale Welt erfahren, über Vor- und Nachteile. Unsere Kinder werden wohl mal in Berufen arbeiten die es heute noch gar nicht gibt. 

Zwischendrin schrieb ich mal eine WhatsApp an meinen Freund „Ich bin ohne meine Kinder auf einer Veranstaltung mit unheimlich vielen Kindern“, viele hatten ihre ganze Familie dabei, wenn ein Kind weinte hatten alle Verständnis und doch fand ich es gut allein dagewesen zu sein. Mein Kopf wäre sonst nicht frei gewesen für die ganzen Eindrücke.  Aber es gab eine super Kinderbetreuung und einen extra Wickel- und Stillbereich am Rande des Trubels.
Vor diesem Tag war mir gar nicht bewusst wie sehr Politik Familie ist. Aber es erscheint logisch, wir ziehen die nächste Generation für dieses Land groß, die nächsten Denker, Arbeiter, Einflusshaber. Dabei benötigen wir Unterstützung besonders von dem Staat, bei Betreuung, Arbeit, Rahmenbedingungen, Finanzen, Kinder- und Familienfreundlichkeit.
Über die Mehrfachbelastung Mutter-Frau-Arbeiten bin ich mir schon immer bewusst. Ist nur die Frage wie wir das uns annehmen. 
Es war eine so schöne Erfahrung, Stimmung und fast ein wenig wie Klassentreffen. Rundum wirklich eine total gelungene Veranstaltung. Vielen Dank auch an das Orga-Team und die Sponsoren, die diesen Tag mit ermöglicht haben.
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Liebe Grüße an mamalismus | dreamingtoday | kuekenundnest.de | rabaukenruebenraeuber | nordlichtmom.com | provinzmutti.de | mamastehtkopf.de


Viele weitere Infos zum Tag findet Ihr HIER.

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