Blick ins Kräuterbeet Teil IV

Tatsächlich… Wir sind schon beim vierten Teil von meinem Blick ins Kräuterbeet. Ich kann euch auch verraten, es geht sogar noch weiter :-D

Da heute Sonntag ist, gibt es eine spezielle Ausgabe von meinem Blick ins Kräuterbeet! Es gibt gleich zwei Kräuter, denn einzeln ließen die Zwei sich schwer fotografieren, sie hängen wohl sehr aneinander ;-)
Darf ich euch vorstellen… Meine Gäste heute Frau Salbei und Herr Oregano. Beide haben in meinem Kräuterbeet ein trockenes Plätzchen bekommen, da sie keine Fans von zuviel Feuchtigkeit sind.image

Fangen wir mit Frau Salbei an ;-) Sie gehört zu den Kräutern, die eigentlich im Mittelmeerraum heimisch sind, aber bei uns gedeihen sie an der richtigen Stelle im Garten auch ganz gut. Salbei kennt eigentlich jeder im Zusammenhang mit Halsschmerzen und Hustenbonbons.
Der Salbei blüht ab Mitte Mai oder Juni. Ernten tut man den Salbei entweder im Mai vor der Blüte oder im September nach der Blüte. Man kann allerdings auch die Blütenstände entfernen und ihn somit durchgehend ernten. Außerdem schmeckt Salbei nach der Blüte nicht mehr ganz so intensiv. Außerdem soll Salbei in unmittelbarer Nähe zum Oregano, diesem beim Wachsen helfen. Das ist auch der Grund, warum die Zwei Nachbarn sind.

Salbei ist, wenn man ihn genauer betrachtet, so vielfältig in seinen Heilwirkungen, dass man ihn zu Rest fast als Allheilmittel bezeichnen kann. Er ist antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, und krampflösend.
Man verwendet ihn bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Depressionen, Durchfall, Erkältung, Fussschweiß (ja er soll schweißhemmend sein), Gicht, Haarausfall, Hitzewallungen, schlecht heilende Wunden und ganz vielem mehr (alles aufzulisten, würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen).

Den Salbei kann man als Tee trinken, zu Bonbons verarbeiten (das werde ich dieses Jahr definitiv versuchen), zur äußerlichen Behandlung als Waschung, Spülung und für Bäder verwenden.  Man kann auch einfach Salbeiblätter kauen, z.B. hilft das bei Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch.


 

Und nun kommen wir noch zum Oregano. Er ist den meisten vor allem als Gewürz auf der Pizza bekannt, oder? :-D Kaum jemand weiß, dass die Pflanze auch wild in der Natur vorkommt und zusätzlich eine Heilpflanze ist.

Der Oregano, auch Dost genannt, bevorzugt trockene, warme Standorte. Man findet ihn vor allem an sonnigen Kalkhängen und Bergwiesen. Er gedeiht in ganz Mittel- und Westeuropa, bis hin nach Osteuropa.
Es ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird. Wenn es ihm an seinem Zuhause gefällt, wird er jedes Jahr etwas dichter.  Die Blüten sind rosa bis weinrot gefärbt. Ernten tut man in von Juni bis September.

Schmetterlinge und andere Insekten sind ganz begeistert von den Blüten des Oreganos. So leistet der Oregano einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Insektenvielfalt.

Oregano wird als Heilpflanze bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten, Krampfhusten, Keuchhusten, Menstruationsbeschwerden, Mundentzündung, Rachenentzündung, Cellulitis, Ekzeme und Verdauungsstörungen angewendet. Ja, das erste Kraut bei dem ich die Aufzählung abschließen kann. :-D Man kann ihn als Tee trinken oder eine Tinktur ansetzen. Für die äußerliche Anwendung (z.B. bei Cellulitis) wird empfohlen, das ätherische Öl des Oreganos zu nutzen.

Also bei uns wird Oregano hauptsächlich auf der Pizza landen. Ob ich ihn für etwas anderes verwende, wird sich mit der Zeit noch herausstellen.

Ich hoffe, dass ich euch nicht zu sehr gelangweilt habe und ihr es tatsächlich bis hier her geschafft habt! *Applaus*
Dann wünsche ich euch nun noch ein gemütlichen Sonntag!!!



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