Bleib jung und bejahe Dein Leben!

Bleib jung und bejahe Dein Leben!
Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.

Friedensreich Hundertwasser

Ihr Lieben,


heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

„Der einsame Baum“

„Auf einem Berg steht einsam ein mächtiger Baum. Er hat viele Äste und Zweige.

Aber irgendetwas stimmt an seinem Aussehen nicht. Aber was ist es nur?
Ich schaue ihn genauer an. Da sehe ich es. Es fehlen die grünen Blätter an seinen Zweigen.

Der Baum sieht sehr traurig aus, als wenn er keine Kraft mehr hat. Seine Zweige hängen kraftlos und schlaff an ihm herunter.
Aber seine Rinde ist sehr stark. In ihr schlummert der Saft des Lebens.

Der ist lebenswichtig für seine Blätter und Zweige.
Vielleicht weiß er es nur nicht oder er hat es einfach vor Einsamkeit vergessen.

Ich überlege, was ich tun kann für ihn.
Am nächsten Tag komme ich mit einem jungen, kräftigen Baum zu ihm.

Ich pflanze ihn direkt in seine Nähe. Dieser junge Baum soll ihm Kraft geben.
Den nächsten Tag kann ich kaum erwarten. Aber was ich dort sehe, kann ich kaum glauben:

Der traurige Baum hat seinen Äste gehoben und was noch schöner ist, es sind ein paar grüne Blätter zu sehen.
Der kleine Baum, den ich gepflanzt habe, hat ihm wieder Kraft und Lebensmut gegeben.

Der kleine Baum hat dem mächtigen Baum gezeigt, dass es sich lohnt, für sein Leben zu kämpfen, auch wenn es noch so schwierig ist.
Auch wenn man einsam und allein ist, sollte man nie an sich zweifeln und aufgeben.

Das hatte der mächtige Baum vor Selbstmitleid und Einsamkeit vergessen.
Durch sein strahlendendes und leuchtendes Grün lockt er die Menschen und Tiere an, die Ruhe und Erholung suchen.

Auch der kleine Baum wird bewundert. So nah an dem großen mächtigen Baum wirkt er wie ein kleiner Freund von dem großen Baum.
Es scheint den Menschen, als wenn der kleine Baum dem großen mächtigen Baum Kraft gibt.

Das macht der kleine Baum auch. Er weiß, dass der große mächtige Baum ihn braucht.
Er weiß, dass Einsamkeit traurig macht.
Deshalb erstrahlen beide Bäume in leuchtendem Grün.“


Ihr Lieben,

als ich gestern Nachmittag eine kleine Radtour machte, kam ich an einer Sitzbank vorbei, auf der eine alte Frau saß und weinte. Ich wendete nach wenigen Metern, stellte mein Fahrrad ab und setzte mich still neben die alte Frau. Als wir dann ins Gespräch kamen, sagte sie zu mir den todtraurigen Satz:

„Ich habe keinen Menschen!“
Traurigkeit und Verzweiflung sprachen aus ihrem Gesicht!
Ich kenne in Bremen eine ähnlich alte Frau, die durch ein schweres Gebrechen an ihr Haus gefesselt ist und es alleine nicht mehr verlassen kann. Aber bei ihr herrscht immer Leben. Ihre Kinder und Enkelkinder gehen bei ihr ein und aus und auch die Freunde der Enkelkinder kommen gerne zu ihr.

Und warum? Weil sie so viel Fröhlichkeit ausstrahlt, weil sie für jeden, der sie besucht, ein gutes, ein Mut machendes Wort übrig hat, weil sie jede Woche ihre Enkelkinder und deren Freunde zu einem Nachmittag mit leckerem Kuchen oder einem Eis einlädt und ihnen dann etwas vorliest oder mit ihnen gemeinsam etwas bastelt, weil sie immer ein strahlendes Lächeln zeigt, weil sie den, der traurig ist, ausrichtet, und dem, der Sorgen hat, zuhört.

Ihr Lieben,

es liegt in unserer eigenen Entscheidung, welcher der beiden Frauen wir ähnlich sein möchten.


Wir können traurig unser Leben bejammern und Andere für unsere Probleme und unsere Einsamkeit verantwortlich machen und im Selbstmitleid ertrinken.

Wir können aber auch wie die alte Frau in dem zweiten Beispiel handeln und dadurch unsere eigenes Leben bereichern und fröhlich sein, indem wir Liebe, Freude, Zuversicht, Hoffnung und Licht in das Leben anderer Menschen hineintragen.
Wenn wir uns mit unseren Kindern und Enkelkindern beschäftigen, für sie da sind, ihnen etwas vorlesen, dann „opfern“ wir ihnen keine Zeit, sondern wir tun auch uns etwas Gutes.
Für Andere da zu sein, lenkt ab von den eigenen Kümmernissen, macht fröhlich und das Zusammensein mit unseren Kindern und Enkelkindern hält uns selbst jung.
Ich wünsche Euch ein fröhliches Wochenende zusammen mit Euren Lieben und/oder Freunden und grüße Euch voller Freude aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Bleib jung und bejahe Dein Leben!

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt





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