Bitter Love von Jennifer Brown

Bitter Love von Jennifer Brown Inhalt:

Alex kann es kaum glauben, als sich ausgerechnet der neue Mitschüler Cole in sie verliebt. Cole, der als Einziger ihre Gedichte versteht, der ihr Lieder auf der Gitarre vorspielt und vor allem der, der sie über alles liebt. Doch lange schwebt Alex nicht auf Wolke 7, denn schon bald lernt sie Coles andere Seite kennen. Den extrem eifersüchtigen, rechthaberischen und gewalttätigen Cole, der ihr Angst macht. Plötzlich findet Alex sich in einer Beziehung wieder, die sie so nie gewollt hat und aus der es auch keinen Ausweg mehr gibt.

Figuren:

Alex ist eine Figur, in die ich mich von Anfang an gut hineinversetzen konnte. Wie die Autorin am Ende des Buches auch anmerkt, fällt es meist sehr schwer, Mädchen und Frauen zu verstehen, die sich von ihrem Freund schlagen oder gar verprügeln lassen, aber in diesem Roman, in dem man als Leser alles von Anfang bis zum Ende miterlebt, ist es nachvollziehbar. Wie genau Jennifer Brown das schafft, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, aber ich versuche es mal auf den Punkt zu bringen: Man fühlt mit Alex, man versteht sie und vermutlich würden die meisten in ihrer Situation genauso handeln.

Ich habe auch immer wieder versucht, Cole zu verstehen. Habe mir immer wieder seine Familienverhältnisse vor Augen gehalten und nach mehr Gründen gesucht, die sein Verhalten auch nur ansatzweise erklären könnten, aber es war sehr, sehr schwer. Coles Figur ist zwar überzeugend, aber kaum zu durchschauen.

Stil und Sprache:

Das Buch ist aus Alex' Sicht geschrieben und liest sich schön flüssig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und so kann man das Buch auch locker innerhalb von 2-3 Tagen lesen. Aber es gibt noch eine Sache, die ich etwas zwiespältig finde: Denn einerseits finde ich es gut, dass die Autorin so schonungslos ehrlich und realitätsnah schreibt, aber andererseits waren einige Szenen (für ein Jugendbuch) schon sehr und etwas zu brutal - zumindest meiner Meinung nach.

Handlung:

Zugegen, am Anfang habe ich eine Weile gebraucht, um in das Buch richtig reinzukommen. Die ersten paar Seiten und Kapitel ziehen sich etwas, aber sobald Cole und Alex sich erst einmal kennenlernen, wird das Buch so fesselnd, dass man es kaum mehr aus der Hand legen kann. Die Handlung ist auf jeden Fall gut durchdacht und es sind immer wieder diese deutlichen Hochs und Tiefs von Alex und Coles Beziehung zu spüren. Das Ende fand ich sehr gelungen, wenn auch etwas bedrückend.

Fazit:

Ein Jugendbuch, in dem ein extrem schwieriges Thema behandelt und auf eine einfühlsame Weise umgesetzt wird. Es hat mich erschreckt, aber auch Vieles gelehrt. Nicht nur Jugendlichen zu empfehlen!

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