Bin ich devot?

Wie zwei Pole bestehen die meisten Beziehungen aus einem dominanten und einem devoten Part. Dieter Bohlen sagte mal über seine gescheiterte Ehe mit Verona Feldbusch, dass zwei Kapitäne kein Schiff lenken könnten. Auch im Internetdating wird oft gefragt welcher Typ man denn sei. Bin ich nun devot oder nicht? Dieser Frage gehe ich auf den Grund.

Devotion ist nicht Sadomasochismus

Bild von DevotionWenn Sie gefragt werden ob Sie devot seien, heißt dies nicht automatisch, dass Sie der Fragende auspeitschen möchte. Die Intention dieser Frage ist eher, ob Sie in der Beziehung die Hosen anhaben möchten oder sich eher führen lassen. Vor allem Menschen die schon viel Erfahrung mit Beziehungen gesammelt haben, können sich gut einschätzen und suchen gezielt nach dem passenden Gegenstück.

Devot sein heißt nicht ohne Stimme

  • Der devote Part einer Beziehung ist nicht stimmlos und nickt jede Entscheidung ab. Bei Dominanz geht es nicht darum zu entscheiden was es zu essen gibt, wo die Couch steht oder welcher Computer angeschafft wird. In harmonischen Beziehungen werden die Stärken des Partners schnell erkannt und dem kompetenterem das Feld überlassen.
  • Bei Devotion und Dominanz geht es um Eckpfeiler einer Beziehung, also wo geht die Reise hin. Wird geheiratet? Gibt es Kinder? Wer macht Karriere und wie?

Bin ich jetzt devot oder nicht?

Sie können ganz einfach herausfinden welcher Typ Sie sind, indem Sie sich zwei Fragen stellen:

  1. Wo bin ich in 10 Jahren? Haben Sie einen festen Plan und sogar Plan B und C in der Schublade?
  2. Das Glück meines Partners darf nicht über meinem Glück stehen.

Wenn Sie beide Fragen mit “Nein” beantworten, sind Sie ein devoter Typ. Natürlich ist das jetzt etwas schwarz-weiß Malerei, jedoch lässt sich zusammenfassen, je mehr Sie bereit sind in einer Beziehung zu geben, umso devoter sind Sie.