Bildung, Migration und Milieu

Warum schneiden Kinder mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem immer noch schlechter ab als herkunftsdeutsche Kinder? Diese Frage ist brisant, denn bereits 2011 hatte ein Drittel aller Kinder unter 5 Jahren in Deutschland einen Migrationshintergrund. Und in keinem anderen europäischen Land hängt der Schulerfolg auch noch so stark von der sozialen Herkunft ab, wobei die Kategorien „Migrationshintergrund“ und „Unterschicht“ oft zusammenfallen. Doch in einer rapide alternden Gesellschaft wie der unseren brauchen wir das Potential aller jungen Menschen, um in Zukunft bestehen zu können.

Also warum? Fragen wir doch mal die Eltern: Das war der Ausgangspunkt des Forschungsprojektes “Bildung, Migration und Milieu” der Universität Düsseldorf im Auftrag der Stiftung Mercator und der Vodafone Stiftung. Die Antwort: Fehlende Informationen durch Schulbehörden über das komplizierte deutsche Bildungssystem, fehlende Nachhilfe für Kinder aus armen Familien, Eltern wie Kinder verinnerlichen herabsetzende Klischees der Sorte Sarrazin, und besonders erschütternd, dass Lehrer die Macht haben, über den Bildungserfolg im Guten wie im Schlechten zu entscheiden, und die große Mehrheit der LehrerInnen ist immer noch herkunftsdeutsch. Die Folge: „Verlorene Jahre – SchülerInnen mit Migrationshintergrund kommen oft erst auf Umwegen zu höheren Bildungsabschlüssen“.


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