Bildung: Doof bleibt doof? Oder lieber hübsch und doof? Die Gesellschaft heute?

Bildung: Doof bleibt doof? Oder lieber hübsch und doof? Die Gesellschaft heute?

So schön, aber so blöd? Bild pixabay

Allgemeinwissen Fehlanzeige: Sophia Thomalla gegen Fernanda Brandão - das Duell der Bildungslücken. So war das mal wieder im Fernsehen. Und für so was bezahlen wir "Zwangsgebühren" - sprich GEZ!
Es müsste doch inzwischen auch dem Letzten bekannt sein, dass insbesondere sehr attraktive Frauen nicht zwingend Bildung brauchen um erfolgreich zu sein. Am besten gleich promovieren müssen dagegen weniger gesegnte äussere Erscheinungen.
Dabei waren die Fragen nun wirklich kinderleicht: Wer ist der Vorsitzenden der Lokführer-Gewerkschaft? (Claus Weselsky ) Wer ist der Ministerpräsident von Bayern? (Horst Seehofer) Wer schrieb die "Blechtrommel"? (Günter Grass) Doch die beiden Damen hatten nicht die leiseste Ahnung. Auch die Abkürzung für den Deutschen Aktienindex (DAX) kannten sie nicht. "Schmuck, süße Tierbabys und George Clooney"Moderator Stefan Raab musste diesen wissenstechnischen Offenbarungseid geahnt haben und leitete die Quizrunde mit den Worten "Wir haben für euch die Themengebiete Schmuck, süße Tierbabys und George Clooney" ein. 
Doch nicht nur beim Quiz, auch bei den Sport- und Geschicklichkeitsspielen zeigten Thomalla und Brandão nichts von ihren angeblich so vielen Talenten. Aber Tanzen, Modeln oder über den roten Teppich flanieren stand nun mal nicht auf dem Programm. Haare zurecht machen übrigens auch nicht, obwohl man das bald glauben musste, so oft wie beide an ihren Mähnen herumfummelten. Der IQ der beiden Damen paßt zur Sendung, oder ist es umgekehrt ?Wer nicht mal den Autor der Blechtrommel kennt, sollte nochmal eine Abendschule besuchen. Aber man sieht, auch wenn man Nichts kann, weibliche Vorzüge hat und vielleicht noch Vitamin B, kann man beim TV immer noch Geld verdienen. "TV-Beauties" machen QuoteAber die beiden "TV-Beauties", Zitat ProSieben, waren sicher nicht wegen ihrer Intelligenz engagiert worden. Vielmehr zielte die Show der beiden darauf ab, die Quote des Formats aufzuhübschen. Was gelang: Mit 1,79 Millionen Zuschauern sahen 130.000 mehr zu, als bei der Sendung vor zwei Wochen. Der Marktanteil bei den 14 bis 49-Jährigen lag bei 16 Prozent.
Und zur Verteidigung von Thomalla und Brandão darf man auch nicht unterschlagen, dass die beiden wussten, dass Korsika zu Frankreich gehört, dass das Gemälde "Die Frauen von Algier" von Picasso ist und dass die Formel E=mc² von Albert Einstein stammt.
Am Ende gewann Sophia Thomalla das Duell recht klar. Und als sie Fernanda Brandão um den Hals fiel, verschmolzen die beiden Gegnerinnen zu einer einzigen Bildungslücke.
Quelle t-online.de

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Bild pixabay


Diese Sendung und noch viel mehr diese beiden Kandidatinnen passen wie die Faust aufs Auge zu den deutschen Zuschauern, vor allem aber genau zu der Zielgruppe der 16 bis 29-jährigen. Vor kurzem wurde eine alljährliche Untersuchung der Allgemeinbildung von Abiturienten in den Jahren 1990 bis 2013 bekannt gegeben. Darin wurde festgestellt, dass das Niveau um ca. 25% schlechter geworden ist. Wundert das jemanden?......
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