Bilder des Wohnens. Architekturen im Bild

Ein neuer Forschungs­schwer­punkt der Fach­hoch­schule Biele­feld beschäftigt sich mit Erkenntnis­formen der Foto­grafie. Das Projekt ‚Bilder des Wohnens. Archi­tekturen im Bild‘ führt Vor­arbeiten in der Archi­tektur-, Reportage- und künstle­rischen Foto­grafie zu Grenz­räumen und Migra­tionen, experi­mentellen Raum­präsentationen in Foto­grafie und Film, Objekt- und Raum­kunst und schließlich der Bild- und Raum­theorie syste­matisch unter der Frage des Wohnens zusammen.

Erkenntnisformen der Fotografie

Nachdem im Frühjahr 2015 der seit 1984 bestehende Forschungsschwerpunkt „Fotografie und Medien“ ausgelaufen ist, kann der Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld nach erfolgreicher Antragstellung und Evaluation in diesem Wintersemester den neuen Forschungsschwerpunkt „Erkenntnisformen der Fotografie“ einrichten. Der neue Forschungsschwerpunkt wird in einer ersten Laufzeit das interdisziplinäre, Praxis und Theorie einbeziehende Forschungsprojekt „Bilder des Wohnens. Architekturen im Bild“ durchführen.

Mit den „Erkenntnisformen der Fotografie“ werde, so die Kultur- und Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Kirsten Wagner, die Fachbereichstradition auf den Feldern der Fotografie und des Bewegtbildes am Fachbereich Gestaltung aufgegriffen und fortgesetzt“. Zugleich gebe es eine wesentliche Veränderung hinsichtlich der Struktur des Forschungsschwerpunktes. Erstmals werde mit ihm über einen Zeitraum von drei Jahren an einem übergeordneten gemeinsamen Forschungsthema gearbeitet, das die derzeit am Fachbereich vertretenen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte in den verschiedenen Zweigen der Fotografie und des Bewegtbildes sowie der kultur- und bildwissenschaftlichen Gestaltungstheorie bündelt. Wagner: „So führt das Forschungsprojekt ‚Bilder des Wohnens. Architekturen im Bild‘ eine Reihe von Vorarbeiten in der Architektur-, der Reportage- und der künstlerischen Fotografie zu Grenzräumen und Migrationen, der experimentellen Raumpräsentationen in Fotografie und Film, der Objekt- und Raumkunst und schließlich der Bild- und Raumtheorie systematisch unter der Frage des Wohnens zusammen.“

In seiner gesellschaftlichen Relevanz verfolge das Forschungsprojekt „gleichzeitig genuin fotografische Problemstellungen, welche die Raumrepräsentation in Bild, hybride Formen des Fotografischen, soziale und kulturhistorische Kontextualisierung von Fotografien und die Fotografie als Wissensinventar der Architektur und der Anthropologie umfassen“, hebt die Kommunikationswissenschaftlerin hervor.

Die von den Professorinnen und Professoren Roman Bezjak, Axel Grünewald, Emanuel Raab, Kirsten Wagner, Suse Wiegand und Anna Zika am Fachbereich Gestaltung durchgeführten Teilprojekte innerhalb des Forschungsvorhabens decken ein breites Spektrum ab. Während es auf bildpraktischer Seite am Beispiel Pjönjangs um den sozialistischen Städte- und Wohnungsbau (Bezjak), Bilder des Privaten (Grünewald), die Repräsentation und Erzeugung von Architekturen im fotografischen Bild (Raab) oder auf skulpturaler Seite um Ikonen des Haushalts (Wiegand) geht, stehen in den theoretischen Projekten unter anderem Inszenierungen des Wohnens in Modezeitschriften (Zika) sowie die Aufzeichnung einheimischer Architekturen in der frühen Moderne (Wagner) auf dem Programm.

Eine weitere Besonderheit des Forschungsschwerpunkts besteht in Teilprojekten, über die sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus anderen Fachbereichen der FH Bielefeld als auch Doktorandinnen und Doktoranden einbezogen werden sollen.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden 2017 auf einer interdisziplinären Tagung vorgestellt, mit der an die Reihe der Bielefelder Fotosymposien angeknüpft wird.


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