Big Black Mama / Die vollendete Kultur

Um die Kultur Afrikas näher zu fassen zu bekommen, müssen wir uns weiter mit den Helden dieses Märchenfilms beschäftigen.

Wir sagten da, sie sind vollendete Menschen.

Diese Vollendung des Menschen ist natürlich nicht so christlich geraten, wie die europäische Kultur Vollendung versteht. Der Europäer setzt die Kultur mit der Bildung gleich, und selten ist der Afrikaner gebildet. Am allerwenigstens der Ursprüngliche.

Vollendung ist da also in dem Sinn des Ursprungsmenschen zu verstehen, als des Menschen, der im absoluten Einklang mit der Natur lebt. Im Film kommt das besonders gut in der Freundschaft des Helden mit der Löwin zum Vorschein. Er versteht die Natur so einwandfrei, dass er praktisch in der Natur der Löwin zu Hause ist.

Aber das ist nicht mehr eine Vollendung im afrikanischen Sinn. Der im afrikanischen Sinn perfekte Afrikaner dürfte den Europäern mit gutem Recht als Bimbo auffallen. Da gab es schon vor Jahren im Fernsehen so einen Zweiteiler über Pygmäen in ehemaligen Belgisch-Kongo. Inunu und Inono oder so ähnlich hiess der Film, richtige Bimbo-Namen also. Und in der Tat. Das sind wahrhaft die ausgeglichensten (= natürlichsten) Menschen, die man je gesehen hatte, Heuchelei ist dort so gut wie unbekannt, höchstens als eine kleine unschuldige Verfehlung der Eitelkeit, keinesfalls ein (europäischer) Akt der possessiven Macht. Da hält die Grossfamilie so eisern zusammen, da kann der Einzelne nicht kaputtgehen, selbst wenn er auf Kaputtgehen aus wäre*.

Und doch sind das nur urige, also an sich rührige (im Klartext: lächerliche) Menschen, eben Bimbos. Da sie alles ohne Mühe bekommen, haben sie nie gelernt, sich eine Mühe ums Überleben zu machen. Diese gleiche Kultur der Erziehung der Kinder durch Liebe beherrschten schon die Lucy, als sie sich aus ihrer Olduvai-Schlucht zu ihrer grossen Wanderung aufmachte, die in der Globalisierung des Homo Sapiens Sapiens zu einem Übermenschen gipfeln sollte.

olduvaiGorge

Olduvai-Schlucht, die Wiege der menschlichen Kultur

Mit anderen Worten, kamen die Europäer nicht nach Afrika würde dort immer noch jene gleiche Kultur herrschen, die von Lucy und ihren Genossen vor 3 Millionen Jahren praktiziert wurde. Die Problemlosigkeit des Biotops, in welchen der Afrikaner lebte, ergab keine Herausforderung für Weiterentwicklung der Kultur. Darum, wegen dieses Stillstandes der Kultur wirken die Afrikaner auf Europäer wie waschechte Bimbos. Mit Recht wie gesagt, denn mit ihrem Paradies sind die Afrikaner hoffnungslos hinter der Kultur als Zivilisation zurückgeblieben.

*Das ist natürlich eine Erzählung aus der Vergangenheit. Seitdem die Edelholzhändler ihre Urwälder auseinander nehmen, sind auch die Pygmäen zivilisiert, sind auf Suff, Prostitution und Raub aus.

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