Big, big Mama

Quinlan Vos also! Ich habe seine Comics nie gelesen und weis daher nicht allzuviel über den „dunklen“ Jedi: er war der Lehrer und Meister von Aayla Secura, der zu seiner Schülerin möglicherweise ein nicht immer nur rein professionelles Verhältnis pflegte. Daneben war er immer wieder auf Missionen im Untergrund, die ihn mehr als einmal an den Rand der dunklen Seite (und vermutlich auch darüber hinaus) führten und ihn zeitweilig sogar zu einer Art rechter Hand von Count Dooku machten.

Von alldem sieht man in „Hunt for Ziro“ jedoch nur einige wenige Aspekte. Vielmehr wird Vos hier als eine Art Hippie-Indianer dargestellt, der über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein (um nicht zu sagen eine Überdosis Selbstüberschätzung) verfügt und von den anderen Jedi nicht viel zu halten scheint. Diplomatie und lange Reden sind seine Sache jedenfalls nicht.

Umso „passender“ ist es jedenfalls, dass Vos ausgerechnet mit Obi-Wan zusammengespannt wird, um Ziro den Hutten und/oder Cad Bane zu finden, zu fangen und in Gewahrsam zu nehmen. Und die beiden verlieren auch keine Zeit damit einander ihre gegenseitige „Wertschätzung“ auszudrücken.

Big, big Mama

Ein seltsames Paar

Manchmal frage ich mich, ob die Mitglieder des Jedi Rat nicht über eine perfide  Ader Sadismus verfügen, da sie stets Personen auf gemeinsame Mission schicken, die aber auch so überhaupt nicht miteinander können!

Jedenfalls sorgt die Paarung Vos – Kenobi für eine Reihe recht witziger Dialoge, wie überhaupt diese Episode, die – wie der Name schon vermuten lässt – das Sequel zu „Hostage Crisis“ bildet um Welten besser ist als sein Vorgänger „Evil Plans“ (gut, das ist jetzt keine Herausforderung).

Wir erfahren im Laufe der Geschichte, warum die Hutten Ziro aus dem Gefängnis befreien ließen und warum der lila Kerl für die 5 Familien so wichtig ist. Die Antwort ist, um es vorwegzunehmen weit weniger aufsehenerregend, als manche (inklusive mir) vielleicht gehofft hatten. Aber gut – nicht überall muss eine galaxisweite Verschwörung dahinterstecken!

Ferner sehen wir hier woher Jabba die Inspiration (man könnte auch sagen, das Muster) für Leias’ Bikini aus ROTJ bekommen hat. Die Mode für Sklavinnen hat sich in den rund 25 Jahren zwischen dieser Folge und Episode VI jedenfalls nicht sehr viel weiterentwickelt. Trotzdem sind die drei Twi’lek Mädchen durchaus nett anzusehen.

Big, big Mama

Der Sklavenbikini - prä Leia Organa

Das wohl interessanteste an dieser Folge ist jedoch nicht die Paarung Kenobi- Vos, sondern Ziro und Sy Snootles – jenes krötenartige Wesen aus ROTJ, das die Sängerin in Max Rebo’s Band gab, jedoch auch schon vor ihrer Zusammenarbeit mit dem „blauen Elefanten“ im Showbusiness tätig war.

Big, big Mama

Die Kröte ist zurück!

Die Vorstellung, dass eine riesige lila Nacktschnecke etwas mit einem mit „Flüssigkeit gefüllten Sack“ (Sys’ eigene Worte!) haben könnte, ist in so ziemlich jeder Hinsicht , nun ja, zumindest absurd.

Big, big Mama

Der absurdeste Kuss der Fernsehgeschichte?

Nicht weniger absurd ist jedoch Ziros Mutter, die – wie passend – Mama the Hutt heisst (hier war wohl der Kreativitätsvorrat der Schreiber der Folge schon vorzeitig aufgebraucht). Wer bisher Jabba als riesig und überaus hässlich erachtet hat, sollte diese Haltung nach dem Studium dieser „Dame“ noch mal überdenken. Nicht mal ihrer Stimme ist einigermaßen weiblich. Kein Wunder, dass sich Ziros’ Papa in sein frühes Grab geflüchtet hat.

Schließlich hat die Folge noch ein doch etwas überraschende Wendung parat, die hier der Fairness halber nicht verraten werden soll – nur so viel: eine der doch „wichtigeren“ Figuren der Serie ist am Ende der Episode tot (und nein, es ist nicht Quinlan Vos…).

Big, big Mama

Welcher Sohn wäre nicht stolz auf so eine Mutter?

Was es sonst noch zu berichten gibt:

  • Neben Sy Snootles gibt es mit dieser Folge noch zwei weiterer Rückkehrer aus der OT: zum einen die Gamorreaner Wachen (wirklich gut getroffen!) und andererseits die Dragonsnake, jene Kreatur, die kurz nach Lukes’ Eintreffen auf Dagobah R2 verspeisen wollte und die sogar einen eigenen Comicband spendiert bekam.
  • Offenbar haben die 5 Familien Angst vor Ziros’ Mama, was mich aufgrund ihres Äußeren rein gar nicht verwundert.
  • Ziros’ Sonnentattoo auf dem Bauch scheint so etwas wie das Familienwappen zu sein, jedenfalls findet es sich auch auf der Türe von Mama Ziros’ Haus.
  • Diese nennt Obi-Wan „Mr. fancy pants“
  • Quinlan Vos nennt den Planten Teth eine Dschungelwelt, alles was wir bisher davon jedoch gesehen haben sind riesige Felsen!
  • Die Animateuere scheinen mittlerweile Spaß daran gefunden zu haben, Partikel durch die Luft schweben zu lassen.
  • Boba Fett dürfte sich beim Bau seiner Ausrüstung von der Cad Banes’ inspirieren haben lassen – bin gespannt, ob die beiden noch aufeinander treffen.

Die obigen Bilder und noch viele mehr gibt es wie immer auf meiner Flickr Seite.


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