Bewegung – es packt DICH!

Alles in Bewegung. Das kann mit einem Gefühl von Unruhe, an einem Hin und Her, auch an Stimmungen und an mentalen Prozessen, beobachtet werden.

Es sind eben Zeiten, in denen wir uns befinden, in denen die starken energetischen Impulse, etwas in uns in Bewegung setzen, in dir, und damit auch bestimmte alte Erfahrungsmuster wieder nach oben befördern.

Gerade alte Themen, bekommen momentan einen starken Auftrieb. Man könnte auch von überfälligen Themen reden. Themen, die lange nicht beobachtet worden sind. Lange nicht wahrgenommen worden sind. Oder lange verborgen waren.

Diese Themen kommen jetzt in einer deutlichen Sichtbarkeit nach oben.

Das lässt sich gut in den äußerlichen Beobachtungen feststellen. Auch da gerät gerade vieles in Bewegung. Ob du die Börse, oder die politische Landschaft betrachtest, oder auch die gesellschaftliche Entwicklung. Ob du das tust in dem du aus dem Fenster schaust, vielleicht in die Fußgängerzone blickst und eben dort siehst, was eben dort verändert, oder ob du es durch das  Beschäftigen mit Informationen aus Internet gewinnst. Du kannst überall starke Veränderungen beobachten.

Einige davon können so etwas wie Hoffnung entstehen lassen, andere sind dazu geeignet, eher zu verzweifeln, an dem was dort zu beobachten ist.

Wenn ich sage ver-zwei-feln, dann kannst du an dieser Stelle die Qualität des Wortes heraushören.

Zwei-fel!    Zwei-fälle!     Zwei Möglichkeiten!      Auf der einen Seite dies, auf der anderen Seite das.

Das gilt ganz grundsätzlich für die aktuellen energetischen Bewegungen. Sie erzeugen ein starkes Hin und Her. Starke Schwankungen. Oder eben auch starke Ausschläge und starke Spitzen.

Genau deswegen, ist es eben auch möglich, dass so vieles nach oben gerät und jetzt in dieser starken Intensität und in dieser dramatischen Geschwindigkeit so vieles nach oben kommt.

Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen und Monaten, dass noch viel mehr nicht in Bewegung gerät, sondern dass teilweise auch bestimmte Vorhänge der Illusion, einreißen. Auch nicht mehr zugehalten werden können. Es kommen also jetzt Themen nach oben, bei denen die Strategien des Wegschauens nicht mehr funktionieren. Das dürfte sich sehr bald beschleunigen.

Das kann nun leicht dazu führen, dass du dich freust über diese Entwicklung, ebenso wie es möglich ist, dass du sie fürchtest.

Auch hier siehst du die Polarität dessen was geschieht. Auf der einen Seite das eine gewünschte und auf der anderen Seite das Gefürchtete, was gleichzeitig mit im Gepäck erscheint.

Hier gilt es, diesen Spagat auszuhalten, die Spannung zwischen den Polen auszuhalten. Auch zu begreifen, dass diese Spannung nicht etwas ist, das in dir dein Unheilig sein ausdrückt, oder dein Gespalten sein ausdrückt, sondern es ist das, was du im äußeren beobachten kannst. Das du insbesondere deswegen beobachten kannst, weil es jetzt so überdeutlich sichtbar wird, obwohl es schon vorher auch beinahe unübersehbar, wenn du zurückblickst, vorhandenen war. Es sind alt Themen mit viel Spannung. Alte Themen die überfällig sind.

Es gibt in diesem Zusammenhang sehr häufig immer wieder beobachtbare Gefühle, über die gesprochen werden sollte, um ein Hinweis zu erhalten, dass das, was dort zu beobachten ist, eben auch Ausdruck der aktuellen Bewegungen ist. Auch eben nicht ein Defizit in dir aufzeigt.

In dem Zusammenhang, mit dem was momentan geschieht, ist auch Angst ein großes Thema. Angst hat viele unterschiedliche Ausdrucksformen, kennt viele Facetten, drückt sich aber rein körperlich, beinahe immer auf eine bestimmte Form oder eine bestimmte Art und Weise aus.

Das Wort Angst leitet sich sprachlich von Enge ab. Diese Enge ist es, die wir momentan auch an ganz vielen Stellen spüren können. Im Hals, beim Atmen, im Magen, wenn sich etwas zusammen krampft. Gerade jetzt in dieser Zeit, ist es von entscheidender Bedeutung, Raum einzunehmen. Sich nicht so sehr zurückdrängen zu lassen wie es in den letzten Jahren teilweise üblich war.

Mehr Raum einzunehmen und zu erkennen, dass du erwachsen bist. Dass niemand anderer für dich zu entscheiden hat. Dass bestimmte Strukturen, die man dir vorgibt, in Frage gestellt werden müssen. Dieses Raum-einnehmen ist gleichzeitig die Therapie gegen die Angst. Angst leitet sich sprachlich von Enge ab. Raum einnehmen ist die Therapie, wenn es zu eng wird.

Das kannst du auf unterschiedliche Art und Weise tun. Zum einen, in dem du auf der körperlichen Ebene, in einer Meditation, oder einer Atemübung dieses Raum-einnehmen in Bewegung bringst. In dem du tief atmest. Das was du dort körperlich an Enge-Gefühlen erfährst, jetzt mit Raum und Energie füllst.

Vielleicht klingt das eher ein wenig esoterisch und wenig greifbar, aber versuch es einmal. Es ist an dieser Stelle für dich eine sehr gute Übung, alleine schon deswegen, weil das was dort an Enge gespürt wird, an Angst gespürt wird, eben nicht mehr unbewusst bleibt.

Es wird erkannt und wird wahrgenommen und ist somit der erste Schritt zu Heilung. Diese Heilung ist immer auch eine Integration. Immer etwas aufnehmen, ein Stück weit auch in den Arm nehmen, ein Akzeptieren. Diese Enge zu akzeptieren, wenn auch nur für einen kurzen Moment, sie aber dann in einem größeren Raum aufzulösen, ist ein wichtiger Schritt, der eben auch Ausdruck des Bewusstseins sein kann. Von daher ist diese Übung eben mehr als nur eine rein körperliche Übung. Sie ist ein Bewusst-werdungs-Prozess.

Bewegung packt dich immer. Sie hilft bei der Bewusstwerdung, wenn du es zulässt.


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