Besonderheiten beim Einbau von Waschbecken beachten


Fälschlicherweise erscheint der Einbau von Waschbecken für viele Menschen als kompliziert. Dabei bedarf es meist keinerlei großen Vorkenntnisse, um den Einbau eines Waschbeckens vornehmen zu können. Präzision und ein gewisses handwerkliches Geschick sind allerdings unabdingbar. Wie aber genau funktioniert der Einbau von Waschbecken?

Messen und Anbohren

Der erste Schritt ist die Messung des Abstandes auf der Rückseite des Waschtisches für Befestigungen. Im Idealfall finden Sie eine passende Skizze in der Verpackung des Waschbeckens. Diese kann dann als Schablone befestigt werden um maximale Präzision zu gewährleisten. Die Oberkante des Waschtisches sollte knapp unter einem Meter, also etwa 90 Zentimeter hoch sein. Dementsprechend ist die Markierung der Bohrlöcher an der Wand vorzunehmen. Das Angleichen der Höhe des Tisches an individuelle Bedürfnisse um einige Zentimeter ist selbstverständlich möglich.

Bohrvorgang und Montage

Im weiteren Verlauf der Waschbeckenmontage werden die Löcher für die Stockschrauben gebohrt. Dabei sollte beachtet werden, dass die Größe auf das Einfügen von Dübeln ausgerichtet ist. Sind die Löcher zu groß, werden sie später unbrauchbar und es müssten neue Löcher gebohrt werden. Werden die Badfliesen vor dem Bohrvorgang gekörnt, ist die Haftung des Bohrers deutlich besser. Nachdem nun ein winziges Loch mit einem Hammer in die Fliesen geschlagen wird, kann der Bohrer angesetzt werden. Der Bohrer sollte fest aufgesetzt und der Bohrvorgang ruhig durchgeführt werden. Ist die Fliese durchbohrt und stößt man möglicherweise auf hartes Steinmaterial, so erfolgt die Umstellung ins Schlagbohren. Sind die Löcher fertig gebohrt, kann das Waschbecken an der Wand montiert werden. Wichtig ist, dass zunächst die Dübel an die Wand kommen und erst dann die Stückschrauben eingedreht werden. Nun folgt das Eindrehen der Gewindestangen anhand eines Schraubenschlüssels. Kleine kunststoffhaltige Unterleghülsen, müssen über die Stockschrauben gestülpt werden. So stehen Waschtisch und Aufhängung nicht in direktem Kontakt miteinander.

Armaturenanschluss

Montage einer Waschbeckenarmatur

Montage einer Waschbeckenarmatur © Monkey Business – Fotolia.com

Der Anschluss der Armatur erfolgt nun von oben mit der Einsetzung der Verbindungsröhrchen. Denken Sie an den Dichtungsring. Die Armatur wird mit einem speziellen Mutternschlüssel von unten festgezogen. Die Verschraubung mit einer sogenannten Quetschverbindung garantiert den Anschluss der Verbindungsröhrchen an das Eckventil. Die Röhrchen dürfen nicht geknickt und müssen exakt angebracht werden. Wird hier nicht präzise gearbeitet, so kann dies später zu Wasserschäden führen.

Siphonmontage und Abdichtung

Der letzte Schritt ist die Montage des Siphons sowie die Abdichtung des Waschtisches. Das Siphon besteht aus vielen einzelnen Teilen, die sorgfältig zusammengeschraubt werden müssen. Als Leitfaden kann der Beginn der Montage mit dem Senkrohr dienen. Dessen Endstück wird etwa 5 cm in die Wand gesteckt. Nun müssen noch Sieb und Ablauf verbunden werden. Dies geschieht durch eine lange Schraube von oben. Dichtungen werden von oben oder unten eingesetzt und der Rohrbogen wird auf die richtige Höhe eingestellt und festgeschraubt. bei der Abdichtung wird der Waschtisch mit Fugenmaterial geschlossen. So kann kein Spritzwasser durchdringen. Als Letztes sollten nochmal alle Dichtungen und Dichten überprüft werden. Das Wasser kann nun fließen.


wallpaper-1019588
The Green Knight - was für eine gequirlte Scheiße
wallpaper-1019588
[Manga] Fullmetal Alchemist [2]
wallpaper-1019588
9 Hausmittel gegen Mückenstiche
wallpaper-1019588
AR-App Phobys hilft Spinnenangst abzumildern