Berufslehre, Studium oder Quereinstieg – welchen Weg wählen Sie?

Berufslehre, Studium oder Quereinstieg – welchen Weg wählen Sie?

Wissen Sie was am 21.Jahrhundert besonders (ent-)spannend ist? Nicht jeder erst eingeschlagene Weg ist auch der, denn man bis zum Schluss gehen muss. Es gibt Verzweigungen, Kreuzungen und Kreisel. Wege die für mich steinig, holprig und umständlich sind, passieren genau Sie im beschwingten, lockeren Eiltempo. Manche wählen bewusst die Autobahn, andere entscheiden sich für die kleinen Seitenstrassen und wissen Sie was? Wem die Autobahn doch zu schnell ist, der kommt via Ausfahrt auch auf die abgelegeneren Nebenstrassen und umgekehrt. Wissen Sie mit was oder womit dieses Strassennetzwerk eine grosse Gemeinsamkeit hat? Mit unserem Bildungssystem.

Nach der obligatorischen Schulzeit – und nicht mal die durchlaufen wir alle gleich – gibt es so viele verschiedene Wege in einen Beruf zu finden. Genauso wie einem auch Möglichkeiten offenstehen, ein bestimmtes Reiseziel zu erreichen.

Der Anfang aller Wege

Die Oberstufe (Volksschule) neigt sich dem Ende zu und die Fragen nach der Zukunft nähern sich. Manche möchten ganz schnell ins Berufsleben einsteigen, dem vermeintlichen Ruf der grossen Unabhängigkeit folgen. Andere möchten zuerst ihren Wissensdurst noch etwas stillen. Es gibt die, die im Studium ihre abgesicherte Zukunft sehen und jene die sich so überhaupt nicht vorstellen können, länger als nötig in irgendein Bildungsprogramm integriert zu sein.

Eins vorweg: dieser Artikel möchte weder zu einem Studienabbruch ermuntern, noch eine praktische Berufslehre hervorheben. Die Herzen dieser Worte schlagen dafür, Ihnen aufzuzeigen, dass es eben nicht den einen Königsweg gibt. Es lohnt sich also, einzelne Wege und ihre Abzweigungen genauer zu betrachten.

Die Wege

Die Lehrstelle

Das oberste Ziel jeder Lehre ist es, dem Lernenden alle nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, sowohl praktisches als auch theoretisches Wissen, über den zu erlernenden Beruf zu vermitteln. Wichtig ist es sich im Klaren zu sein, in welchem beruflichen Feld die Ausbildung sein sollte. Wer hier Unterstützung braucht der kann auf die Hilfe der Berufsberatung zählen. Bei der anschliessenden Stellensuchen bieten spezialisierte Fachplattformen wie z.B. lehr-stelle.ch geeignete Unterstützung.

Die Berufsmaturität

Gleichzeitig mit oder auch nach der Lehre, kann die Berufsmaturität (BM) gemacht werden. Während der BM werden einerseits berufliche Kenntnisse vertieft und andererseits das Allgemeinwissen erweitert.

Die Mittelschule 2.0

Die Berufsmaturität ist so etwas wie eine freigeschaltete Kreuzung, auf dem beruflichen Werdegang. Der Abschluss eröffnet einem den prüfungsfreien Zugang zu einem berufsverwandten Studiengang an einer entsprechenden Fachhochschule. Wer seinen Wissensdurst bis dahin noch nicht genügend stillen konnte, der kann auch eine volle gymnasiale Maturität auf dem zweiten Bildungsweg anstreben, zum Beispiel an der kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene. Wer auf diesem Weg eine Matura abschliesst, dem stehen im Nachhinein alle Wege offen, an jeder Schweizer Hochschule, Fachhochschule, Universität oder der ETH zu studieren.

Das Studium

Nach dem Gymnasium erfolgt meistens der Übertritt in ein Studium. Dabei stehen einem unzählige Studienrichtungen und Fächerkombinationen offen. Viele orientieren sich dabei an ihren Lieblingsfächern und Stärken während des Gymnasiums. Nicht immer ist die erste Entscheidung auch die richtige, was kein Grund zum Verzweifeln ist. Ein Studiengangwechsel, dass passiert nicht Wenigen. Wissen Sie, was auch häufig vorkommt? Es stellt sich raus, dass Hände und Kopf viel lieber praktisch mitarbeiten anstatt sich ganz theoretisch dem potentiellen Arbeitsfeld zu nähern. Das kann über ein Praktikum geschehen oder auch über eine klassische Lehre.

Wege verändern sich

Was sich mit 15 richtig angefühlt hat, passt mit 25 nicht mehr – und dann? Denken Sie an unser Strassennetz, unser Bildungssystem besteht genau so wenig aus Sackgassen und wer doch ansteht, sei das Motorisiert oder zu Fuss: es gibt immer einen Kreisel oder zumindest genügend Wendeplatz. Für einen Quereinstieg in eine andere Branche ist es nie zu spät und ausgelernt hat man nie. Es gibt immer und in jedem Job die Möglichkeit für eine Weiterbildung.

Um nur mal ein Beispiel zu nennen wie ein beruflicher Werdegang so aussehen kann, ein kleiner Blick auf mich.


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