Beispiel TelDaFax: Vorkasse und Billiganbieter unter der Lupe

Dies ist ein Gastbeitrag von Nicole Mehr, Pressesprecherin 123energie (Onlinemarke der PFALZWERKE AG) und Autorin auf blog.123energie.de

Über die Tarifvielfalt günstiger Stromanbieter kann man sich freuen. Dennoch warnen Verbraucherschützer inzwischen vor sogenannten „Strom-Discountern“. Der Fall „TelDaFax“ hat sensibel gemacht für die Risiken, die vor allem Angebote mit Vorkasse mit sich bringen können.

Viele betroffene TelDaFax-Kunden kündigen und wechseln zu einem anderen Anbieter. Vorkasse-Kunden haben allerdings noch ein Problem: Sie haben bereits für eine Leistung gezahlt, die TelDaFax nicht mehr erbringen kann. Verbraucherschützer fürchten, das Geld der Kunden könnte endgültig verloren sein. Die vorläufigen Insolvenzverwalter sind dagegen nach eigenen Aussagen fest entschlossen, das Unternehmen aus der Krise zu führen. Wie es weitergeht, muss sich im Insolvenzfortgang nun zeigen.

Drum prüfe, wer sich wirklich bindet

Ein Stromanbieterwechsel ist heute kein Hexenwerk mehr: ein paar Klicks im Netz und schon findet sich ein neuer und wesentlich günstigerer Tarif. Aber Achtung: Ein seriöser Anbieter muss dahinter stecken. Für einen günstigen Anbieter spricht, wenn er Teil einer starken Firmengruppe oder eines größeren Unternehmens ist. Eine Recherche zur Stabilität und zum Hintergrund des Anbieters verschafft Klarheit.

Auch im Bezug auf die Qualität des Produkts muss der neue Anbieter zu 100 Prozent vertrauenswürdig sein. Zum Beispiel im Bereich Ökostrom – für viele jetzt eine notwendige Alternative zum herkömmlichen Strom.

Wie unterscheide ich Gütesiegel und Zertifikate beim Ökostrom?

Wo öko drauf steht, ist bekanntermaßen nicht automatisch Ökostrom drin. Die zahlreichen Angebote an erneuerbarer Energie auf dem Markt sind von unterschiedlicher Qualität und Nachhaltigkeit. Siegel und Zertifikate bringen Licht in den Öko-Dschungel. Auch hier gilt: Lassen Sie sich genau erklären, was die Zertifikate ihres Ökostrom-Anbieters bedeuten (http://blog.123energie.de/wie-unterscheide-ich-gutesiegel-und-zertifikat-bei-okostrom/). Wer hat es wofür ausgestellt, was sagt es über ihr Stromprodukt aus? Nur wer kritisch bleibt, kann sorgenfrei wechseln.

Wie den Stromanbieter wechseln?

Besondere Sorgfalt sollte man also vorab in die Auswahl eines Anbieters seines Vertrauens investieren. Hat man sich entschieden, ist der tatsächliche Wechsel sehr einfach. Durch einen Vertrag mit dem neuen Versorger beauftragt der Kunde diesen, den bestehenden Liefervertrag beim alten Anbieter zu kündigen. Zu beachten sind dabei die vertraglichen Kündigungsfristen, die stets bindend sind. Aber wie wechsle ich den Stromanbieter in einem Sonderfall? (http://blog.123energie.de/wie-den-stromanbieter-wechseln-so-gehts/)

In besonderen Fällen wie der Insolvenz eines Anbieters (gilt jetzt auch für alle TelDaFax-Kunden), Umzug oder Preisanpassung kann der Kunde vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen. Er hat dann ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht. Eine Kündigung in einem Sonderfall ist wie immer schriftlich vorzunehmen. Im Schreiben dann kurz auf die jeweilige Situation – Insolvenz, Wohnortwechsel oder die Preiserhöhung des Anbieters – eingehen und den aktuellen Zählerstand übermitteln. Dann steht einem taggenauen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nichts mehr im Wege.


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