Behind the Scenes von “Blade Runner”

Behind the Scenes von “Blade Runner”

Überall sonst auf der Welt startet dieser Tage Ridley Scotts „Prometheus“, nicht nur ein Sci-Fi-Sommerblockbuster, sondern auch die Rückkehr des Regisseurs von Filmen wie „Robin Hood“ oder „Gladiator“ zu dem Genre, welches er mit „Alien“ in eine neue Richtung gestoßen hat. Aber fernab von der Mythologie um das „unheimliche Wesen von einer fremden Welt“ gibt es noch einen weiteren Genreklassiker, den Ridley Scott entworfen hat. Denn drei Jahre nach seinem Erfolg mit „Alien“ entwarf der Regisseur die dreckige Zukunftsdystopie von „Blade Runner“, in der Harrison Ford auf Replikantenjagd gehen darf und sich der Frage stellen muss, ob er selbst überhaupt ein Mensch ist. Für 2014 wurde auch für diesen Film eine Fortsetzung angekündigt, natürlich unter den wachsamen Augen von Ridley Scott. Dabei soll es sich weder um ein Prequel noch um ein Reboot handeln, sondern um ein waschechtes Sequel, bei dem Harrison Ford vermutlich in einer kleinen Nebenrolle zu sehen sein wird – die Verhandlungen zwischen ihm und dem Regisseur sind derzeit im Gange. Um die Wartezeit auf „Prometheus“ – oder aber der „Blade Runner“-Fortsetzung (immerhin noch zwei Jahre) – zu überbrücken, gibt es hier ein von Ain’t It Cool Online entdecktes Featurette, welches noch einmal in die Entstehungszeit von Ridley Scotts „Blade Runner“ zurück führt.

Für diejenigen, die nicht wissen, worum es in dem Film geht: “Blade Runner” spielt im Los Angeles des Jahres 2019 – also gar nicht so weit von der momentanen Gegenwart entfernt. Hier macht der desillusionierte Ex-Polizist Deckard (Harrison Ford) im Auftrag hoher Industrieller Jagd auf eine Handvoll halbsynthetischer Arbeitssklaven, den sogenannten Replikanten. Diese haben sich selbständig gemacht und suchen nun in der Megametropole nach ihrem Schöpfer. Deckard richtet seine Zielobjekte nach und nach hin, beginnt aber mit der Zeit seine Arbeit zu hinterfragen. Dann verliebt er sich auch noch in eine Replikantin, die ebenfalls auf seiner Todesliste steht.