Behind the jungle

20.000 handgefertigte Fransen, mit denen man die Strecke von Hamburg nach Kiel ebnen könnte: Ich war verblüfft, als ich mir einige Zahlen über die beliebtesten Musicals angesehen habe – und bin nach wie vor sprachlos. Hier stelle ich euch jede Woche interessante Fakten über ein ausgewähltes Musical vor. Ab sofort werdet ihr jede Show mit anderen Augen sehen :) In Teil IV dieser Serie erfahrt ihr alles über Tarzan.

Hängepartie: Gian Marco Schiaretti als Tarzan. Foto: Stage Entertainment.

Hängepartie: Gian Marco Schiaretti als Tarzan. Foto: Stage Entertainment.

Tarzan in Zahlen – leset und staunet!

 

Das Ensemble von Disneys Musical Tarzan besteht aus 39 Darstellern. Während einer Vorstellung stehen 24 Darsteller auf der Bühne.

 

In der Show gibt es 80 unterschiedliche Kostümdesigns. Die Herstellung der Kostüme der Flora und Fauna des Dschungels ist besonders aufwendig und zeitintensiv. In der Trompetenblume z.B. wurden 60 Meter handbemalte und handplissierte Seide verarbeitet. Im fertigen Zustand misst das Kostüm eine Länge von ca. 3 Metern.

 

Die Affenkostüme wurden aus einem speziellen Lycramaterial in 21 verschiedenen Farbtönen und 4 verschiedenen Schwarzabstufungen gefertigt. An jedes Affenkostüm wurden ca. 20.000 handgefertigte Fransen angebracht. An den jeweiligen Enden aneinander gelegt, würde sich eine Länge von 9 Mio. Zentimetern ergeben. Das entspricht in etwa der Strecke Hamburg – Kiel.

 

Für die Show wurden über 160 Perücken angefertigt. Das Knüpfen einer Perücke dauert ca. 40 Arbeitsstunden. Für die aufwendige Perücke des Affenvaters Kerchak werden sogar etwa 80 Stunden benötigt.

 

Die über 100 maßangefertigten Fluggeschirre („Harnesse“) werden den Kostümdesigns farblich und technisch angepasst und dienen der Sicherheit der Darsteller. Sie müssen unter den Kostümen getragen werden, weshalb die Kostümanproben nur mit Harnessen erfolgen können.

 

Während der gesamten Show werden über 700 Einsatzbefehle (sogenannte „Cues“) an Darsteller und Techniker gegeben. Davon sind allein 130 Cues für die szenischen Verwandlungen auf der Bühne vorgesehen.

 

Ein Großteil der Szenen wird durch Lichtstimmungen gestaltet. So kommen 400 Lichtverwandlungen zum Einsatz. Über 250 „MovingLights“ sorgen dafür, dass die Darsteller an jeder Position auf oder über der Bühne und im Zuschauerraum perfekt ausgeleuchtet sind.

 

Die szenischen Vorgänge im Bühnenraum und über den Zuschauern werden von 25 Infrarotkameras kontrolliert und überwacht. 20 Personen sind jeden Abend im Einsatz, um die manuellen szenischen Verwandlungen zu koordinieren und den reibungslosen Ablauf der Show zu gewährleisten.

 

Im Verlauf der Show kommen 85 motorische und hydraulische Maschinen zum Einsatz. Die Bühnenmaschinerie benötigt inklusive der Lichtanlage eine Stromstärke von circa 2200 Ampere pro Vorstellung.

 

(c) Stage Entertainment


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