Banff Mountain Film Festival 2011

Die Vorstellung beginnt Jedes Jahr im November findet in der kleinen kanadischen Stadt Banff das Banff Mountain Film Festival statt, auf dem die besten Abenteuerdokumentationen und Outdoorsportfilme des Jahres ausgezeichnet werden. Eine Auswahl geht dann im darauffolgenden Frühjahr auf Tour. Die Banff Mountain Film Festival World Tour 2011 zeigt ausgewählte Filme des größten Outdoorfilm Festivals der Welt und ist seit dem 11.03.2011 durch Deutschland und die Schweiz unterwegs. Tickets, Trailer und alle weiteren Infos findet man unter www.banff-tour.de

Wir haben uns am 30.03.2011 in Aachen die 5 Filme angesehen, von Menschen, die unglaubliches machen und dabei über die eigenen Grenzen hinaus wachsen. Das waren 2 Stunden Faszination und augenblicklich hatte das Fernweh uns wieder in seinem Bann.

Film 1: Wild Water – Kajak und Rudern

Dauer: 25 Minuten. Ob in der Einsamkeit entlegener Flusstäler oder im Grand Canyon, die Kajaker und Ruderer lassen es richtig krachen und sind auf Stromschnellen unterwegs oder stürzen sich Wasserfälle runter, dass man automatisch den Atem anhält. Voller Leidenschaft erzählen die Fahrer vom Fluss, dass man es nicht kontrollieren kann und sich dem Fluss hingeben muss und einfach mit schwimmen soll. Einer hat es auf den Punkt gebracht, indem er sagte: „Es ist, als wenn man auf dem Rücken eines Drachen reitet“. Genauso sah es auch aus, ein toller Film.

Film 2: Into Darkness – Ein Höhlenabenteuer

Dauer: 14 Minuten. Eine absolute Reise in die Tiefe, Höhlenkletterer, die sich in die Dunkelheit abseilen, um sich durch enge Stellen zu quetschen, um in gewaltige unterirdische Hohlräume vorzudringen, die vielleicht noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Nur 10% aller Höhlen weltweit sind überhaupt erforscht, hier gibt es also noch viel zu entdecken. Im Licht der Taschenlampen sieht man unglaubliche Formationen, die die Natur in einer Ewigkeit geschaffen hat. Ein echtes Abenteuer aber alleine vom Zusehen bekommt der Ein oder Andere sicher Platzangst und Beklemmungen.

Film 3: The Swiss Machine – Speedklettern

Dauer: 19 Minuten. Eine Dokumentation über den Schweizer Extremalpinisten Ueli Steck. Ein Portrait eines Mannes, der mit seinen rigorosen Trainingsmethoden für wahres Aufsehen sorgt, denn gerade seine Klettergeschwindigkeit, Teils ohne irgendeine Sicherung, ist kaum fassbar. Einer der Interviewpartner meinte nur, in den 3 Stunden, in denen andere ihre Ausrüstung kontrollieren, reden und sich verabschieden, ist Ueli Steck schon auf dem Gipfel. Genau so ist es auch und das ist wirklich imponierend. Reinhold Meßmer hatte 1974 zusammen mit Peter Habeler die Eiger-Nordwand in knapp 10 Stunden erklettert, Ueli Steck war in unglaublichen 2h 47 Minuten auf dem Gipfel, ohne Seil, ohne Sicherung. Das letzte Schneefeld ist er auf allen vieren wie ein Äffchen raufgespurtet, dann noch mit kurzen schnellen Schritten den Grat entlang und geschafft. Das sah so steil aus, der Mann muss Angst komplett ausschalten können.

Film 4: AZADI Freedom – Freeriding, Skifahren in Kashmir

Dauer: 30 Minuten. Kaschmir, ein Land zwischen Pakistan, China und Indien. Eine Perle direkt am Himalaja und doch war es in den 90ern eines der gefährlichsten Länder der Welt, geplagt von jahrelangem Krieg. Heute kehren die Touristen mehr und mehr zurück und kommen, um Ski zu fahren, genauer gesagt: Freeride. Die Berge bieten auf jeder Hangseite Abfahrten, von denen man nur träumen kann und der Pulverschnee wird wild aufgewirbelt, wenn die Fahrer sich tollkühn den Hang runter stürzen. Was noch fehlt, ist Heliskiing, also ein Absprung aus dem Helikopter aber auch das soll kommen. Ein beeindruckender Film über Land, Leute und Geschichte.

Film 5: Eastern Rises – Fliegenfischen in Kamtschatka

Dauer: 38 Minuten. Kamtschatka, die riesige Halbinsel im ostasiatischen Teil Russlands ist ein unentdecktes Angelparadies und förmlich von fischreichen Flüssen durchzogen. Das Land verfügt nur über 300 Straßenkilometer und ist mit 0,5 Menschen/Quadratmeile sehr dünn besiedelt. Viele Regionen sind nur mit Hubschraubern zu erreichen und diese alten Geräte machen den amerikanischen Anglern nicht immer Mut. Das, und Moskitos, groß, wie Apfelsinenkisten schreckt die leidenschaftlichen Angler aber nicht ab und schon bald werden die ersten Prachtexemplare an Land gezogen. Ein toller Beitrag über ein wunderschönes Fleckchen Land aber wer hätte gedacht, dass man so lange und interessant über Fliegenfischen sprechen kann.

Unser Fazit: Eine tolle Veranstaltung, die Filme sind aber alle in englischer Sprache.



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