Bambino- mal wieder ein gutes Quindt Buch!

Bambino- mal wieder ein gutes Quindt Buch!
Nach „Wolken wandern im Wind„, „Der Wildpfad“ und „Der weiße Wolf“ habe ich nun ein re- read von Bambino gemacht. Es hat sich gelohnt! Von „Wolken im Wind“ und „Der weiße Wolf“ war ich zwar nicht so begeistert. Doch „Der Wildpfad“ war schön zu lesen, ebenso wie dieses Buch!

„Bambino“ von William Quindt erschien 1947 im Eckhardt und Messtorff Verlag, Hamburg.

Inhalt
Freda, eine junge Frau, gelangt als Tierpflegerin zu dem Clown Bambino, der im Zirkus Tiernummern aufführt. Freda entwickelt Gefühle zu ihm. Doch da ist noch Boris, der auch Interesse an Freda hat. Wie wird sie sich entscheiden?

Meinung
Das Cover gefällt mir gut. Der Gesichtsausdruck von Bambino ist gut eingefangen und passt zu dem, was im Buch steht. Es macht einen natürlich nachdenklich, so einen Clown zu sehen, aber wie man im Buch erfährt, hat der Gesichtsausdruck ja einen Grund.

Der Stil des Buches ist sehr gut. Besonders fällt es am Anfang auf, als Leser wird man richtig hineingezogen in die Atmosphäre des Zirkus. Doch auch am Ende des Buches, wo die Gespräche zwischen Bambino und Freda ernster werden, fällt es auf.

Die Charaktere finde ich interessant. Auf der einen Seite haben wir den älteren Bambino, mit Lebenserfahrung, der daraus seine Schlüsse zieht. Was er Freda sagt und was er der Elefantin Rosa erzählt, ist zweierlei.
Die junge und unerfahrene Freda, die zwischen zwei Männern steht, die sich fragt, was Liebe ist, die sich hin- und hergerissen fühlt.
Und der junge Boris, der sich nur über die „Eroberung“ freut, der gar nicht ahnt, was in Bambino vorgeht.

Das Ende macht mich traurig. Schwer zu sagen, was da die „richtige“ Entscheidung ist…aber irgendwie kein befriedigendes Ende. Doch aufgrund der Charaktere, die in die Tiefe gehen und aufgrund des sehr guten Stils trotzdem 5 Sterne.

Fazit
Ein super geschriebenes Buch, bei dem am Ende ein paar Tränen fließen könnten.

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