Aus Kindern werden Erwachsene.

Und das viel früher, als wir Eltern es wahr haben möchten.

Nun gut, es ist soweit. Ich glaub, ich hab ihn noch nicht oft hier gezeigt. Wenn ich meine Kinder und somit das persönlichste, was es in meinem Leben nur geben kann, in den letzten Jahren hier im Blog eingebracht habe, dann immer nur mit ihrer ausdrücklichen Erlaubnis. Manchmal haben sie mich sogar selber darum gebeten, manchmal hab ich sie einfach danach gefragt und sie die Bilder absegnen lassen. Heute ist das anders. Ich möcht euch heute meinen großen Sohn („Buben“ scheint mir bei diesen Bildern hier irgendwie überhaupt nicht mehr angebracht….) Paul vorstellen. Er hat im März seinen 14. Geburtstag gefeiert und ist einer meiner drei Augensternchen. Natürlich, kann man jetzt sagen,  – ich bin ja seine Mama, klar dass ich jetzt von diesem jungen Mann schwärme. Aber ich muss heut wirklich mal sagen, dass ich im grooooßen und ganzen – von kleinen pubertären und „mamatären“ Ausnahmen mal abgesehen, unglaublich stolz auf ihn bin. 🙂

Letzten Sonntag feierten wir Pauls Konfirmation und da haben wir uns natürlich auf den Weg gemacht, um ihn schick zu machen. Eine feine Stoffhose, vielleicht in hell oder grau und ein lässiges Leinensakko mit vielleicht „Flicken“ auf den Ellenbögen. Das war so „meine Vorstellung“. Lässig, locker, so, dass man`s einfach auch noch zur Jeans dann später mal tragen….. . Na gut. Kommt gar nicht in Frage, meinte mein Großer, er stellt sich auf jeden Fall einen Anzug vor. UND blau muss er sein. Grau ist grauslich. Und was helles?? Never ever. Und Sakkos mit diesen Ellenbogen“schonern“?? Würd er NIE anziehen. Hm. Na gut. Also ein Anzug musste es sein. (Dann hofft Mama mal, dass dieser noch ein, zweimal Gelegenheit finden wird, aus dem Kasten zu kommen 😉 …. vielleicht sind mir Paul`s Knochen ja gnädig und wachsen erst ab dem 21. August weiter – dann kann er ihn wenigstens noch zu unserer Hochzeit anziehen 😉 . Und jetzt hör ich schon auf zu jammern (auf höchstem Niveau, versteht sich 😉 ) und schick euch lieber durch eine Bilderflut …. zu schwer ist mir die Auswahl gefallen und so wenig wollte ich etwas davon streichen. ) Die Holzfliege hat sich Paul übrigens ausdrücklich gewünscht. Er war zu Weihnachten schon so von der Holzfliege, die ich damals hier gezeigt habe, begeistert und bei den jungen Männern sind besondere Fliegen grad total „in“.

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Von Kopf bis Fuß nach seinem Geschmack angezogen. Sogar die Schuhe und die Socken… . Von seiner Taufpatin hat Paul dann noch eine Uhr geschenkt bekommen – die hat so perfekt zum Outfit gepasst, als hätten wir alles zusammen ausgesucht. War diesmal allerdings nicht der Fall, sondern Zu-fall. 🙂

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Es ist nicht einfach, seine Kinder erwachsen werden zu sehen. Oder??!… Nicht falsch verstehen: man möchte sie begleiten, sie wachsen sehen. Sie mit gutem Gewissen ins Leben „entlassen“. Ihre Entwicklung mitverfolgen, ihr Sein mitgestalten dürfen. Man will immer das Beste und das ist in vielen Fällen nicht das, was wir glauben, dass das Beste ist. Manchmal glauben aber auch nur unsere Kinder zu wissen, was gut für sie ist. Und wir wissen es „erfahrungsgemäß“ dann wirklich mal besser. Das alles gehört zum Leben. Das alles gehört „dazu“. Sich reiben, miteinander wachsen. Lernen. So manchen Blödsinn wieder verlernen. An(einander) lernen. Loslassen. Noch da bleiben. Hoffentlich noch ein Zeiterl da bleiben.

Im Grunde kann man immer nur das Eine: sein Bestes geben. Und hoffen, dass man ihnen alles mitgegeben hat, was sie für ein gesundes und glückliches, zufriedenes und schönes Leben brauchen. Dass man ihnen ein gutes Vorbild war. Vorgelebt hat, was man für richtig und als „den rechten Weg“ ansieht. Besser kann man es nicht machen. Und es ist auch das, was ich immer von meinen Kinder „verlange“: Das im Moment Bestmögliche geben. Ehrlich sein. Respektvoll sein. Einander schätzen. Immer darauf hin arbeiten, sich weiterzuentwickeln. Zu seinen Fehlern stehen. Auch mal „Nein“ sagen lernen. Zu sich selber stehen. Immer gut drauf schauen, wer die Wegbegleiter sind. Sich selber schätzen und lieben. Auf sich selbst stolz sein. Seine Verbundenheit und Liebe anderen auch zeigen – verbal und mit Gesten des Alltags. Man will ihnen als Mama soooo viel mitgeben. Und hofft, dass die ENT-wicklung, die Metamorphose von der kleinen Raupe (Nimmersatt) hin zum wunderschönen Schmetterling gelingen mag. Hach…. ich glaub, mein erster Rauperl schlüpft schon…

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So, das war es schon wieder für heute. Beim nächsten Mal gibt`s dann einen Einblick in den Seelensachen-Garten. Habt ihr Lust dazu? Bis dahin alles Liebe! 🙂

Holzfliege – beWooden *

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