Auf der Suche nach Widerstand und Ästhetik

„Pro Berlin“, Ableger von „pro Deutschland“ sollte sich gestern im Rathaus Schöneberg treffen zu einem Bundesparteitag. Und das taten sie dann auch.

Ca. 50 Leute (ich soll nicht schreiben, dass es verängstigte, verschwitzte, weiße Männer waren, wurde mir gesagt) eskortiert von ca. 500 PolizistInnen.
Jene, die dagegen aufbegehrten, man spricht von 300 Menschen (B.Z.) bis hin zu 2000 Menschen in der Zeit von 12.00 bis 19.00 Uhr (AP), sollten offensichtlich an ihren friedlichen Protesten gehindert werden.

Folgende Fragen drängen sich auf:

Warum gibt der Staat jenen Kräften, die Rassismus und Fremdenfeindlichkeit propagieren, Räume und PolizistInnen in voller Montur mit auf den Weg in eben jene öffentlichen Räume?

Wie kommt es, dass sich bis hin zur CDU Tempelhof-Schöneberg (per mail), alle Parteien an dem Aufruf und somit dem Bündnis gegen den Bundesparteitag der o.g. Gruppe beteiligten, jedoch der Einsatz der Polizeikräfte gegen die friedlichen Proteste mit außerordentlicher Gewalt und Aggression durchgeführt wurde? (Siehe: http://www.flickr.com/photos/mikaelzellmann/4802885226/in/photostream/)

Wann wird sich die große Mehrheit in Deutschland für mehr als Fußballweltmeisterschaft, Sonderangebote und die Mitte des eigenen Tellers interessieren?

Und wenn es so weit wäre, wo genau würde das Interesse dieser Mehrheit liegen?
Frage ich mich bang …

S.

Fotos der Kundgebung


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