Auf den Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal

Beim Wohlfühlwochenende im Hotel Dirsch starteten wir unsere Tour mit dem Slogan Auf den Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal. Nur wenige Kilometer vom Hotel entfernt war unser erstes Ziel in Erkertshofen.

Limesturm in Erkertshofen

In Erkertshofen steht ein Limesturm, der in den Jahren 1989-92 wiedererrichtet wurde. Durch Erkertshofen führte der Limes von Kipfenberg bis Weißenburg. Der Limesturm besteht aus 3 Stockwerken und kann bestiegen werden. Auf der Rückseite gibt es einen Zugang in den Turm.

Wer Lust und Zeit hat kann von diesem römischen Wachturm aus, einige hundert Meter einem Limeslehrpfad folgen.

Direkt hinter dem Limesturm befindet sich ein Bogenschießplatz. Für mich ist das geradezu passend.

Und beim Platz zum Bogenschießen entdeckten wir diesen römischen Backofen.

Unser Weg auf den Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal führte uns weiter nach Rieshofen.

Hungerturm in Rieshofen

In jeder Ortschaft befindet sich eine schöne Kirche oder Kapelle. Ein Besuch ist ebenfalls lohnenswert.

Unser eigentliches Ziel in Rieshofen ist der sogenannte Hungerturm. Hier soll im 17. Jahrhundert ein Mann eingesperrt worden sein bis er verhungert ist.

Ursprünglich stand an dieser Stelle eine Wasserburg, von der nur dieser Turm und die Legende übrig geblieben ist.

Zur Mühle in Walting

Auf dem Weg nach Pfünz legten wir einen spontanen Stopp an der Mühle in Walting ein. Es liegt optisch sehr schön an einer Schleuse und auf der anderen Straßenseite lädt der Landgasthof zur Mühle zu einem Stopp ein. An der Mühle führt auch der Wander- und Fahrradweg Altmühltal vorbei. Vor der Schleusse befindet sich noch eine Ein-/Ausstieg für die Kanutouren.

Der Garten an der Mühle ist eine Entdeckungstour wert. Ein Garten mit vielen verschiedenen Kunstwerken. Dazu haben wir noch Kräuter entdeckt. Statt vielen Bildern zeige ich an dieser Stelle nur den Wegweiser und gebe den Tipp: Selbst entdecken und erkunden.

Auf dem Weg von der Mühle in Richtung der Schleuse am Rad- und Wanderweg liegt eine kleine Kneippanlage mit diesem Hinweisschild auf die Elemente der Kneippschen Lehre.

Die Kneippanlage ist sehr natürlich gehalten und bettet sich damit hervorragend in die Landschaft ein.

Für uns war es noch zu kühl für eine Runde Kneipptour und nach dem spontanen Stopp setzten wir unsere Fahrt fort.

Kastell in Pfünz

Unser Weg führte uns entlang der Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal nach Pfünz. Eine steile Straße führt oberhalb der Ortschaft zu dem Kastell Pfünz. Das Kastell soll 90 n. Chr. errichtet worden sein. das Kastell gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Auf dem Hügel gegenüber sind Wachholdersträucher zu sehen. Dieser Anblick des Kastell erinnerte mich an den Besuch der chinesischen Mauer in Mutianyu.

Das gesamte Kastell ist eine Rekonstruktion. Ein Besuch lohnt sich.

Die kleine Ortschaft Pfünz hat aber noch mehr zu bieten. Diese kleine Kirche mit dem alten Haus davor am Eck ist ein wunderschönes Fotomotiv.

Und die Kirche ist innen ein richtiges Juwel.

Und direkt gegenüber befindet sich das Schloss Pfünz. Darin befindet sich jetzt ein Jugendtagungshaus.

Gegenüber der Ortschaft an der Altmühl befindet sich die Altmühltalbrücke. Diese Brücke ist einer der bedeutendsten historischen Steinbrücken in Bayern

Der weitere Weg führt uns als nächstes in das nur wenige Kilometer entfernte Eichstätt.

Barockstadt Eichstädt im Altmühltal

Eichstädt liegt sehr zentral im Altmühltal und ist ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung des Naturparks. Wir wussten gar nichts über Eichstätt und das muss nicht unbedingt nachteilig sein. So hatten wir keine Erwartungen und ich muss sagen, dass uns diese Stadt vom ersten Moment an begeisterte. In der Nähe der Residenzstraße hatten wir geparkt und das war unser erster Blick bei der Erkundung von Eichstätt. Eichstätt glänzt mit Barockbauwerken.

Die Residenzstrasse führte uns zum gleichnamigen Residenzplatz. Die fürstbischöfliche Residenz ist eine Dreiflügelanlage und grenzt direkt an den Dom.

Den Dom haben wir von Außen nicht fotografiert, da er entweder direkt an andere Gebäude grenzt oder der Abstand zu gering war, um das Gebäude auf ein Bild zu bekommen. Ein Besuch im Dom lohnt sich auf jeden Fall, wie es dieser Blick in den Ostchor zeigt.

Auf dem Domplatz kann man auch eine Pause einlegen und sich kulinarischen Genüssen hingeben.

Am Pater-Philipp-Jenningen-Platz befindet sich das Bischöfliche Palais

Die Wege sind kurz in Eichstätt und wir erreichen den Marktplatz. Unser Blick fällt auf das Rathaus und den Willibaldsbrunnen.

Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich diese barocken Gebäude.

Und auch die Gabrielstrasse vom Marktplatz weg glänzt mit wunderschönen Häusern

Egal wo wir in der Altstadt von Eichstätt unterwegs waren, entdeckten wir immer wieder schöne Häuser und tolle Fotomotive.

Und noch ein Fotomotiv entdeckten wir von der Spitalbrücke. Ein Folterinstrument aus dem Mittelalter.

Wir fühlten uns wohl und waren von unserem Rundgang in Eichstätt begeistert. Und für uns kam neben viel Barock noch ein Hauch von Italienischem Flair dazu. Einfach ein Gefühl. Wir waren gewissermaßen auf den Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal auch hier fündig geworden.

Wir Verliesen anschließend den Kern von Eichstätt und besuchten die Willibaldsburg. Die Festung liegt 70 Meter oberhalb von Eichstätt und wurde um 1353 erbaut. In der Willibaldsburg befindet sich das Jura-Museum.

Von der Burg und Festung gibt es einen Blick auf Eichstätt und den Bastionsgarten.

Auf der Weiterfahrt gibt es einen Parkplatz auf der B13, von dem es einen fantastischen Blick auf die Willibaldsburg gibt und den Mäander der Altmühl.

Von Eichstätt führte unser Weg nach Esslingen.

Zwölf Apostel im Altmühltal

In Esslingen parkten wir und spazierten einige Meter den Fahhradweg Richtung Solnhausen entlang. Von hier hatten wir den Blick auf die Zwölf Apostel. Ein absolutes Highlight im Altmühltal.

Anschließend wanderten wir den Höhenweg von Esslingen in Richtung Solnhofen und hatten den Blick von oben auf die Dolomitfelsen der Zwölf Apostel. In Kapstadt hatte ich vor einigen Jahren vom Tafelberg den Blick auf die 12 Apostel.

Und an den Felshängen bildeten einige Kiefern ein schönes Bild. Erinnerten etwas an Huangshan in China.

Und zum Abschluss unser Tour auf den Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal setzte ich mich auf einen Felsen und saugte den Ausblick in mich hinein.

Die Kombination aus unserem Verwöhnwochenende im Hotel Dirsch und Erkundung des Naturparks Altmühltal hat uns sehr zugesagt und wir hatten das Gefühl an diesem Wochenende einen intensiven Kurzurlaub zu erleben.

Auf den Spuren der Römer im Naturpark Altmühltal

Seit über 30 Jahren auf der Welt unterwegs. Ich liebe Individualreisen und auch den Komfort und Luxus in der Zwischenzeit. Vom Backpacker zum Flashpacker. Meine bevorzugte Reiserichtung ist Asien. Hinzu kommen Reisen in Europa mit vielen Wochenendtrips.


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