Auf den Hund zu kommen …

Auf den Hund zu kommen …Als Dreikäsehoch mit 12 Wochen

ist nicht so schlimm, wie Sie jetzt denken. Ob der Vierbeiner tatsächlich der beste Freund des Menschen ist, kann ich nicht beurteilen. Es soll ja Hunde- und Katzenmenschen geben, doch ich mag alle Tiere, auch die gruseligen. Natürlich sind tausende Jahre ins Land gezogen, seit der Mensch aus dem Wolf einen Begleiter fürs Leben gemacht hat. Alle möglichen Formen, Farben, Behaarungszustände und Gemüter sind dadurch entstanden. Manche haben einen Nutzen, andere sind einfach nur zur Gesellschaft geeignet. Jeder liebt seinen Hund, egal ob Intelligenzbestie oder eher intellektuell spartanisch eingerichtet. Ein Blick aus den treuen Augen unseres Weggefährten und wir schmelzen dahin. Doch warum ist das so?

Wissenschaftlich betrachtet hat der Hund im Laufe seiner Evolution gelernt die inneren Augenbrauen hochzuziehen, was ihn direkt mit dem Aussehen von Babys auf eine Stufe hebt. Ein Verhalten, was sich Hunde angeeignet haben, weil es für uns unwiderstehlich ist. Achten Sie mal darauf, egal ob er Futter möchte, Gassi gehen will, ein Leckerchen abstauben möchte oder gerade eine kleine Schandtat wieder versucht gut zu machen. Hunde lernen unsere Sprache, Gestik, Mimik, um zu wissen, was wir von ihnen erwarten. Auch unsere Babysprache oder andere Dinge lösen bei unserem Hund Reaktionen aus, über die wir uns in der Regel freuen, falls wir dieses Verhalten selber verstehen. Die meisten Hundebesitzer werden auch ihrem Liebling die Wünsche von den Augen ablesen, doch jeder Hund hat seine eigene Sprache, weshalb selbst Hunde erst lernen müssen miteinander zu Kommunizieren. Das ist innerhalb einer Rasse natürlich einfacher, als übergreifend zu anderen Züchtungen. Wir haben da zwei ganz unterschiedliche Exemplare. Der Eine (Milou/ Shi Tsu) ist der Ruhige, Aufmerksame, welcher gerne Aufgaben gestellt bekommt. Der Andere (Pepe/ Buntes Italienisches Windspiel) ist der Wilde, Suchende und Kuschelige, der selten still hält, außer wenn er schläft, und selbst da wird häufig intensiv geträumt. Diese zwei Charaktäre zu vereinen und zu verstehen hat eine ganzwe Weile länger gebraucht als gedacht. Es ist nicht einfach einen leicht frierenden Jagdhund mit einem voll entspannten Familienhund unter einen Hut zu bringen und bisweilen musste Milou kräftig an der Erziehung unseres Neuzuganges mitwirken.

Auf den Hund zu kommen …Ein seltener Moment der Ruhe

Pepe ist ein echter Hund. Futter ist wichtig, Wärme und Bequemlichkeit sowieso. Auch tägliche Spaziergänge von einer Stunde mit ordendlich Auslauf sind ein Muss. Er kuschelt gerne und kann stundenlang auf dem Sofa liegen (die Beiden haben viele verschiedene Schlafplätze) und/ oder sich kraulen lassen. Milou ist kein echter Vertreter seiner Gattung, denn er beobachtet und kopiert seine Menschen. Bereits mit 6 Monaten hat er mir im Auto seine Hundetütchen gebracht, wenn er musste. Er hat für alles verschiedene Töne, ob Gassi gehen, Hunger, Langeweile oder mir mitzuteilen, dass die Zeit im Büro jetzt um ist und ich wieder eine Pause benötige. Nicht, weil er keine Lust mehr hat, sondern weil er mich lange beobachtet hat, auf dem Fensterbrett neben mir liegend. Wenn es mir nicht gut geht, bleibt er an meiner Seite beim Gassi gehen und unternimmt keine Schnüffelausflüge. Doch das wäre ja noch nichts besonderes. Erst als er anfing, auch neben uns beim Frühstück sitzen zu wollen, er würde sich dabei nie selbst einladen, teilt er uns mit, dass er jetzt gerne auf einen Stuhl hüpfen würde, um sich dann gleichzeitig mit seinem Futter mit der Hand verköstigen zu lassen. Er schaut TV, aber nur wenn es Vögel oder Präriehunde zu sehen gibt, sonst nicht. Er bringt mir seine Leckerchen ins Büro, damit ich diese auf dem Fenstersims platziere, weil er erst isst, wenn er Hunger hat und Pepe ihm sonst alles wegschnappen würde. Milou sieht uns auch immer beim Duschen zu und möchte selber nach einem Bad ebenfalls mit einem großen Handtuch trocken gerubbelt werden. Er zeigt an, wo er sein Geschäft erledigt hat, damit wir es wegmachen können und hat noch nie in den Garten gemacht oder markiert, denn es gehört für ihn zu seinem Wohnraum, und da macht man nicht hin. Davon gibt es noch sehr viele Beispiele und wir können uns auch nicht alle Schrulligkeiten erklären, die wir ihm nie beigebracht haben. Zweifelsfrei ist Milou ein sehr kluges Exemplar seiner Rasse oder Hunden überhaupt und er pflegt Freundschaften mit allen Hunden die wir so kennen und respektiert sogar Hündinnen, die sich gerade in erotischen Umständen befinden 😉

Gerne würde ich mehr über eure Tiere erfahren, so Ihr noch nicht darüber gerdet habt, doch einige davon haben ja sogar einen eignen Blog, wie Steve, der Kater von Jutta, aber auch Gerda hat einen sehr lebendigen Rüden an ihrer Seite, oder Bettina, welche immer unterwegs mit ihrer Windhunddame ist. Übrigens gibt es keine Katzensteuer, weil man im Mittelalter festgelegt hat, dass Katzen Nützlinge sind, weil sie Mäuse und Ratten verjagen, während es ein Luxus ist, sich einen Hund zu halten. Sachen gibts 🙂 Jetzt knottert Milou neben mir, es sei mal wieder genug, also beende ich meine Hommage an meinen Seelenhund und gehe in die Küche, wo er sich eine gemütliche Ecke sucht, während Pepe Leckerchen erwartet wie, Ananasstrunk, Karotten, Zucchini, Äpfel uvm. Milou ist nichts davon, denn Fleisch ist sein Gemüse 😀

Euer Hunde-Arno …

Auf den Hund zu kommen …Vornehm mit Knochen und Deko

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