Auch das noch: Oh du fröhliche oder mit Knarre vor dem Weihnachtsbaum?

Ob Sie es nun glauben oder nicht: Halten Sie mich für verrückt, halten Sie mich für übergeschnappt? Hier mal wieder eine "Geschichte" aus dem Land der unbegrenzten (?) Möglichkeiten:

Auch das noch: Oh du fröhliche oder mit Knarre vor dem Weihnachtsbaum?

Bild Facebook/Michel Fiore


In den USA ist die Debatte über die Waffengesetze neu entbrannt. Der ideale Zeitpunkt, um mit dem familiären Pistolenvorrat für eine Weihnachtskarte zu posieren, findet eine Abgeordnete aus Nevada.
"Meine Familie wünscht Ihrer Familie frohe Weihnachten und glückliche Feiertage", steht auf dem Foto, das Michele Fiore am 1. Dezember auf ihrer Facebook-Seite gepostet hat. Der weihnachtliche Gruß der Abgeordneten aus dem US-Bundesstaat Nevada wäre nicht weiter verwunderlich - drei Generation der Familie, brav aufgereiht vor dem Kamin - wäre da nicht dieses Waffenarsenal. Fiore, barfuß mit Pumpgun in der Bildmitte, und ihre Familie präsentieren alles, was der zweite Zusatzartikel der US-Verfassung erlaubt: eine Beretta, eine Walther P 22, drei Glocks, eine Vorderschaftrepetierflinte Modell "Serbu Super Shorty" Kaliber 12 und eine Extar EXP556 mit extragroßem Magazin. Dafür gibt es mehr als tausend Likes.  

Eine ganz normale Familie?

"Wir sind einfach eine normale amerikanische Familie", schrieb die 45-Jährige unter das Foto, über das zuerst die Webseite Mashable berichtete. Die einzigen Personen auf dem Bild, die keine Waffen tragen, sind ihre drei kleinsten Enkelkinder. Und das wohl auch nur, weil sie selbst noch getragen werden müssen. Ihr fünfjähriger Enkel Jake dagegen hält eine Halbautomatik in der rechten Hand. Stören tut das kaum jemanden. Die meisten der Kommentare unter dem Bild sind freundlich.
Fiore kämpft seit Jahren für liberale Waffengesetze in den USA. Sie setzte sich unter anderem für ein Gesetz ein, das es erlaubt hätte, Waffen verdeckt zu tragen. Die Regelung sollte auch für Schulen und Universitäten und sogar Kindergärten gelten, wurde aber letztlich im Senat abgelehnt.
Wäre so etwas auch in Deutschland machbar oder möglich? Waffennarren gibt es ja leider genug. Was meinen Sie? Bei Streitigkeiten zu Weihnachten könnten Sie eventuelle Probleme schnell "abschiessen" . Was meinen Sie?

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