Atlastherapie – Atlasprophylaxe

Atlastherapie / Atlaskorrektur - Sanfte Korrektur mit dem Aktivator
Unter der immer wichtiger werdenden Atlastherapie (Atlasprophylaxe nach Renè Schümperli) wird im Allgemeinen die Stellungskorrektur des ersten (obersten) Halswirbels, des so genannten Atlas oder C1, verstanden.
Weil ich selbst von einer extremen Sub-luxation / Verschiebung des Atlas (1. Halswirbel), seit Geburt betroffen war (Korrektur 11.12.2009, und eine dadurch notwendigen Operation 19/02/2013 an der Bandscheibe des Halswirbel C5/6 habe durchführen lassen müssen), kann ich heute sagen dass ich vollkommen gesund bin. Sicher werden einige Körper-, Nervenfunktionen evtl. ein Leben lang eingeschränkt bleiben (normal bei 53 Jahre eingeklemmten Nerven!). Daher hat die Atlastherapie in meinem Beruf als med. Masseurin und Lymphtherapeutin, Shiatsu & Akupressur & Reflexzonen, einen zentralen Stellenwert und eine erhebliche Bedeutung für das "Gesamte Wohlbefinden".

Der Atlas und der darunterliegende 2. Halswirbel (Axis) haben einen immensen Einfluss auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ohne einen vollständig blockadefreien (sub-luxations-freien) Übergang vom Schädel zum 1. & 2. Halswirbel (genannt: Occiput-Atlas-Axis / C0-C1-C2) sind weder eine vollkommene Gesundheit noch Selbstheilung und Leistungsfähigkeit aus USA- und neurochiropraktischer Sicht erreichbar.
Der oberste Halswirbel ist ein den Schädel tragender Ring. Fast alle Informationen, die in den Körper gelangen und vom Körper abgegeben werden, gelangen durch diesen Ring. Deshalb kann eine Fehlstellung oder Fehlbewegung des Wirbels mit Verursachung von Nervenirritationen (Subluxation / Blockade) eine Störung sämtlicher Körperfunktionen auslösen(einrenken durch einen Chiropraktiker ist gefährlich und nicht zu empfehlen!)

Zu einer Subluxation des Atlas kann es bereits bei der Geburt (durch Vererbung) kommen und unbemerkt das ganze Leben und Ihre Gesundheit beeinträchtigen (durch Vererbung wurde ich damit geboren und hatte dadurch einen verschobenen Lebensweg, alle Informationen die der Körper/Nerven abgaben, kamen falsch an die ausführenden Nerven des Gehirns. Das gesamte Leben wurde dadurch VERSCHOBEN und LATENT. Als Kind hatte ich Gleichgewichtsstörungen und konnte mit einigen Erklärungen, Ausbildungsinhalte nicht viel anfangen. Ich brauchte stets 3 Mal so lange um etwas zu verstehen. Ein gutes hatte diese Verschiebung "Ich kannte das Gefühl ANGST nicht". Das kam erst in 2012 wieder, durch die Reaktivierung der Nerven.

Dank Schümperli und vielen Atlasprophy, können heute erfolgreiche Korrektur des Atlas so viele gesundheitliche Probleme gelöst werden. Diese Behandlung hat so großen Erfolg, dass einige Therapeuten sich ausschließlich dem Atlas oder den obersten beiden Wirbelkörpern (C0-C1-C2, Occiput-Atlas-Axis) widmen. Typisch ist, dass viele Patientinnen und Patienten bereits lange und erfolglose Therapieversuche (Einrenkungen sind kontraindiziert / gefährlich!) hinter sich haben.
Vom Grundsatz her bringt eine erfolgreiche Korrektur eines ausgerenkten (sub-luxierten) Atlas häufig einen wesentlichen Gewinn an Gesundheit. Darüber hinaus verschwinden häufig (lästigen), sofort nach einer Korrektur und in den ersten 3 Monaten viele Krankheit Symptome, die eine Folge des ausgerenkten / verschobenen Atlas waren. Aus diesem Grund ist eine erfolgreiche luxierung des Atlas (C1 auf C2) ein wichtiger Baustein auf dem Weg, die Gesundheit wieder herzustellen.

Folgen und Symptome eines fehlgestellten / sub-luxierten Atlas
veränderte Statik (schiefe Kopfhaltung, schiefe Wirbelsäule =gedreht wie ein Korkenzieher)
    Gleichgewichtsstörungen
    Schwindel bis hin zur Ohnmacht (-oder Koma)
    muskuläre Dysbalancen (Muskeldystrophie)
    Beckenschiefstand und Beckenfehlbewegung
    funktionelle Beinlängenunterschiede
    damit verbundene Langzeitfolgen für Wirbelsäule, Gelenke und Bandscheiben
    Zähneknirschen, Kieferknacken, CMD
    Kopfschmerzen / Migräne
    Nackenschmerzen
    Funktionsstörungen von Extremitäten (dazu gehören Pakinson, MS, MB, Schlaganfall)
    Funktionsstörungen innerer Organe (Beispiel: Vergrößerung von Milz, Magen, Lunge)
    Konzentrationsstörungen (Kinder brauchen um etwas zu lesen / verstehen 3 Mal so lange wie andere, Fremdwörter)
    Funktionsstörungen des Gehirns (Beispiel: Hoch-Sensible-Persönlichkeit (HSP) Hyperaktive Kinder, Workholiker
    Schlafstörungen
    Tinnitus

psychische Auswirkungen
Aber nicht nur die Blutversorgung zum Kopf kann beeinträchtigt werden. Auch der Vagusnerv (N. vagus), der vor dem Atlas verläuft, kann auf Grund einer Atlasfehlstellung gereizt (irritiert) sein. Dieser Nerv steuert so wichtige Funktionen wie die Magensäureproduktion, Magen- und Darmbewegung etc.

    Typische Symptome einer Vagusnerv-Irritation sind:
    Sodbrennen
    Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
    Reizdarm, Übelkeit

Dies erklärt auch, warum viele Patienten unter Kopfschmerzen und Übelkeit gleichzeitig leiden. Außerdem kontrolliert der Vagus Nerv den Herzschlag. In diesem Bereich können folgende Beschwerden aus einem irritierten V-Nerv entstehen:

    beschleunigter Herzschlag / Herzrasen
    niedriger Herzschlag
    hoher / niedriger Blutdruck
Formen der Atlas Sub-luxation

Mit einer Atlasfehlstellung ist praktisch die vitale Lebensverbindung zwischen Gehirn und Körper gestört / eingeschränkt, so dass es in "Folge" zu einer reduzierten Gesundheit und Selbstheilungsfähigkeit des Körpers kommt. Der Körper ist so in der Lage / Situation, immer mehr Körper Symptome und Krankheiten zu entwickeln, die auf Grund von Fehlinformationen im Körper entstehen und gezeigt werden. Diese werden in ihrer Ursache häufig missverstanden und mit Medikamenten folglich unzureichend und unbefriedigend behandelt, da statt der Ursache die Symptome behandelt werden.
Atlas und Anatomie

An beiden Seiten neben dem Atlas (1. Halswirbel) verlaufen die Hauptschlagader und weitere wichtige Gefäße & Nerven. Dabei wird die lebenswichtige Versorgung des Schädels mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen sichergestellt.
Ist der Atlas verdreht / verschoben, kommt es zu einer Überdehnung der Hauptschlagader. Dadurch wiederum verengt sich diese und der Durchfluss des Blutes zum Kleinhirn wird (unter) Umständen beeinträchtigt.
Vor dem Atlas verläuft als Teil der Schlagader die Carotis interna, welche ebenfalls Blut zum Gehirn führt. Eine Verlagerung des Atlas kann zu einem erhöhten Druck (Kompression) auf diese Ader führen.

Ein Atlas sub-luxiert in 4 Ebenen sowohl gegenüber dem Schädelknochen als auch gegenüber dem 2. Halswirbel (Axis / C2):

Atlastherapie von Fachleuten durchführen lassen:
    nach vorne (anterior) gegenüber dem 2. Halswirbel (C2)
    und / oder nach vorne oder hinten gegenüber dem
    Hinterhauptknochen / Occiput)
    nach links oder rechts seitlich (lateral)
    nach oben oder unten gekippt (superior oder inferior)
    linksgedreht oder rechtsgedreht
    oft in verschiedenen Kombinationen (mehrdimensional)
Es ist deshalb unerlässlich, dass auch der 2. Halswirbel mit untersucht und ggf. therapiert werden sollte.

Bevor der Atlas erfolgreich korrigiert wird, muss sichergestellt sein, dass die Fehlstellung des Atlas keine Folge anderer Fehlstellungen (Sub-Luxationen) ist.
Das Kreuzbein, der 5. Lendenwirbel, aber auch das Becken und Schädelknochen haben einen erheblichen Einfluss auf den Atlas (schließlich waren / sind die Wirbel evtl. seit Kindheit verdreht / verschoben). Umgekehrt beeinflusst der Atlas genau diese Bereiche besonders. Deshalb untersuchen und therapieren Fachleute, auch das Becken und die Lendenwirbelsäule mit. Denn nur dann profitiert jeder Patient von einer dauerhaften Korrektur.

Wenn der Atlas ein absteigendes Störungsmuster (d.h. die Fehlstellung des Atlas wirkt sich auf weiter unten liegende Wirbelkörper aus) verursacht, muss er korrigiert werden, um wieder die volle Gesundheit zu ermöglichen. Ist der Atlas dagegen als Folge anderer Wirbelkörper sub-luxiert (d.h. aufsteigendes Störungsmuster) so muss auch das bei der Luxierung / Atlasprophylaxe berücksichtigt werden. Beispielsweise kann eine fixierte Fehlstellung der Halswirbelsäule (HWS) den Atlas in - stabilisieren. Das hat zur Folge, dass der Atlas überbeweglich fehlgestellt ist und Nervenstörungen durch eine übermäßige Fehlbewegung gegenüber dem 2. Halswirbel (Axis) oder - seltener - dem Schädel (Occiput). Dieser Fall zeigt sich oft durch eine Instabilität der Kopfgelenke. Damit sich die instabilen Bandstrukturen der Kopfgelenke langfristig stabilisieren können, therapiere ich in diesem Fall über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen. Zudem motiviere ich Patienten zu bestimmten Muskelübungen, Bewegungs- und Dehnungsübungen zu machen, oder andere Bewegungen auf, die nach Möglichkeit vermieden werden sollten.

Hervorzuheben ist die Wirkung der Atlasprophylaxe bei verschiedenen neurologischen Krankheitsbildern wie bei:
Bei einer klassischen Bandinstabilität ist das klassische „Einrenken" oder „Manipulieren" von Halswirbel, kontraproduktiv und kontraindiziert!

Bewährt hat sich die Atlasprophylaxe bei Schmerz Symptomen an der Wirbelsäule und bei Funktion Störungen am Bewegung System. Dazu gehören Nacken-, Rücken- und Kreuzschmerzen, Dauer-Druck-Kopfschmerzen, Halbseitenkopfschmerz und Gesichtsschmerzen auf Grund von Halswirbelsäulen -"Blockierungen der Nerven die durch die Verschiebung des Atlas, unnatürlich gequetscht/eingedrückt werden", bestimmte Formen von Kreislauf Problemen wie: Schwindel, Tinnitus, Herpes-Zoster-Schmerzen, Folgen von Halswirbel Schleudertraumen.

Poliofolgen, bestimmte Formen der Multiplen Sklerose, bei denen eine symptomatische Verbesserung erzielt werden kann. Besonders heilend wirkt die Atlasprophylaxe und Therapie auf alle motorischen Entwicklungsstörungen im Säuglingsalter.

Ferner bei sog. sensomotorischen Störungen im Vorschul- und Schulalter (heute gerne als ADS bezeichnet), Konzentration Störungen, Gleichgewichtsstörungen, Hyperaktivität, cerebraler Spastik. bei infantilen Zerebralparesen.

Erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Atlasprophylaxe eine wichtige Ergänzung der neurophysiologischen und orthopädischen Krankengymnastik, und einen Fortschritt in der Behandlung bewegungsgestörter Kinder darstellt.
(aus: Homepage ÄMKA und Annette Schwarze, USA modifiziert)

„Mein Leben ist heute fast Beschwerdefrei, und die Lebensqualität und mein zielorientiertes Arbeiten, haben sich enorm verbessert."

Ich freue mich dass es in unserer heutigen Zeit immer mehr gesunde und beschwerdefreie Menschen gibt.
Menschen, die gesund geboren wurden, verändern heute mehr und mehr ihre Sichtweise für Menschen mit angeborenen sub-luxierten Halswirbel, denn viele solcher Situationen befinden sich in der eigenen Familie, bei ihren eigenen Kindern.

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