Armutsgefährdung steigt im Westen, sinkt im Osten

Das Armutsrisiko in Deutschland steigt – allerdings nur in Westdeutschland, wie aus Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Demnach gibt es die größte Steigerung der letzten zehn Jahre in Nordrhein-Westfalen. Dort erhöhte sich das Armutsrisiko im Vergleich zum Jahr 2005 um 3,1 Prozentpunkte auf 17,5 Prozent im Jahr 2015. Mit Ausnahme von Berlin war die Armutsgefährdung in den östlichen Bundesländern rückläufig. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sank sie um jeweils 2,4 Prozentpunkte. Das höchste Armutsrisiko gibt es in Bremen, gefolgt von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wie die Grafik von Statista zeigt.

Die Entwicklung zeigt, dass sich die Armutswerte bundesweit zwischen 14 und 18 % angleichen werden.


  Infografik: Armutsgefährdung steigt in Westdeutschland | Statista

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