Architektur vorgestellt: Aachener Tivoli

20110409-8165Tivoli war der Name einer 1806 vor den Toren Aachens erbauten repräsentativen Villa, deren Name von der nahe Tivoli gelegenen Villa Adriana, einer Sommerresidenz des römischen Kaisers Hadrian ableitete.

Auf dem Gelände des Landgutes ließt die Stadt Aachen 1908 einen ersten Sportplatz anlegen und vermietete ihn an die Alemannia. Bereits 1928 ist an dieser Stelle ein mehr als 10.000 Zuschauer fassendes Stadion errichtet worden, das nach späteren Umbauten bis zu 21.000 Besucher aufnehmen konnte.

Mittlerweile ist der alte Tivoli durch ein neues Fußballstadion innerhalb des Sportparks Soers ersetzt worden. Die neue Heimstätte des Fußballvereins Alemannia Aachen trägt nach wie vor den traditionsreichen Namen Tivoli. Erbaut wurde das Stadion mit einer Kapazität von fast 33.000 Zuschauern 2008-09 nach Plänen des Architekturbüros agn Niederberghaus & Partner aus Ibbenbüren. Die maßgefertigten Betonfertigteile wurden von der Rekers Betonwerk GmbH & Co. KG geliefert.

Das Stadion orientiert sich in seiner puristischen Grundstruktur in Teilen am alten Tivoli. Die Tribüne wurde als Stahlbeton-Konstruktion ausgeführt, das Dach ruht auf einer außen liegenden Raumfachwerk in den Vereinsfarben schwarz und gelb. Kastenförmige, auskragende Bauteile an den Längsseiten nehmen Fan-Shop, Gastonomie und Loungen auf. Die steilen Tribünen wurden so weit wie möglich an das Spielfeld herangeführt – so beträgt der Abstand zum Spielfeld an den Seiten nur 6 Meter und hinter den Toren 7,5 Meter. Mit dem tief angeordneten gelben Dach soll die Akustik im Stadion verstärkt werden.

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Weitere Aufnahmen des Aachener Tivoli finden Sie im Architektur-Bildarchiv.


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