Arbeiten mit einer Drehbank

Mit Drehbänken können verschiedene Werkstücke aus den unterschiedlichsten Materialien angefertigt oder weiterbearbeitet werdenn. Drehbänke kommen in vielen verarbeiteten Betrieben zum Einsatz und werden dort genutzt, um die jeweiligen Werkstücke, die produziert werden, anzufertigen oder aber auch Halbfertigerzeugnisse weiterzuentwickeln. Auch im Heimwerkerbereich kommen Drehbänke zum Einsatz. Besonders  im Modellbau greift so mancher Filigranist auf die Maschinen zurück, um Einzelteile nachzubauen oder Sonderanfertigungen anzufertigen. Beim Möbelbau werden gedrehte Bauteile vor allem bei Stühlen oder Tischen benutzt.

Drechselarbeiten an der Drehbank

© Perseomedusa - Fotolia.com

Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Drehbänken. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Art und Weise der Nutzung, sondern auch durch die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten der Werkstücke. So praktisch und funktionell eine Drehbank auch sein mag – für den Betrieb stellt sie natürlich immer eine relativ hohe Investition dar, die finanziert werden muss. Und ein Heimwerker, z.B. im Modellbau, sollte sich schon genau überlegen, ob sich eine solche Investition lohnt. Wie oft werden Spezialteile benötigt, Gewinde geschnitten oder einfach schöne runde Stuhlbeine aus Holz gedrechselt?

Neue oder gebrauchte Drehbank?

Vielleicht muss es auch nicht gleich eine neue Drehbank für den Heimwerker sein. Auch eine gebrauchte Maschine kann durchaus ausreichend für den gewünschten Einsatzzweck sein! Vor allem in der Anfangsphase kann es für den jungen Dreher (fachmännisch Zerspanungstechniker) sinnvoller sein, eine gebrauchte Drehbank zu übernehmen, als einen Neuerwerbg zu tätigen. Nachteil bei einer gebrauchten Drehbank – wie bei vielen anderen Geräten auch – ist die meist fehlende Garantie und Gewährleistung. Es sei denn, man bezieht sie bei einem auf gewerbliche Maschinen spezialisierten Anbieter, der  eine Gewährleistungsgarantie für gebrauchte Maschinen abgeben kann.

Eine gebrauchte Drehbank bietet viele Vorteile. Zunächst ist natürlich der günstigere Preis zu nennen. So erspart man sich gerade in der Anfangsphase, wo Geld Mangelware ist, eine hohe Anschaffung und damit viel Geld. Wenn man die gebrauchte Drehbank eventuell sogar aus einer Konkursmasse heraus kaufen bzw. ersteigern kann, ist diese mitunter vielleicht sogar fast umsonst zu haben. Denn gerade solch spezielle Maschinen, für die es keine große Käuferschicht gibt, werden weit unter ihrem tatsächlichen Wert hergegeben. Bei Geschäftsauflösungen von Betrieben kann man somit oft sehr günstig zu einer gebrauchten Drehbank kommen!

Oft lohnt sich auch der Blick in die diversen Kleinanzeigenmärkte oder Ebay, wo schon so manche Drehbank aus der Werkstatt des verstorbenen Großvaters abverkauft wurde, weil die Nachkommen nichts mit einer solchen Maschine anfangen können. Für Einsteiger gibt es aber aber auch schon sehr günstige neue Geräte in den Baumärkten, teilweise für unter 500 Euro. Hier muss man dann abwägen was man wirklich mit einer solchen Drehbank anstellen möchte und welche Präzision, Durchmesser oder Werkzeugauflagen benötigt werden. Und vor allem, welche Materialien hauptsächlich bearbeitet werden sollen. Für einfache Holzdrechselarbeiten kann man mit wesentlich einfacheren Drehbänken anfangen, als für aufwändige Metallarbeiten. Und zuletzt spielt auch der Platzbedarf eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entscheidung für die eigene Drehbank.


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