Arbeit über den Wolken kann grenzenlos sein ...

... und wie sieht es darunter aus? Wer an Luftfahrt denkt, hat dabei fast immer zuerst das fliegende Personal vor Augen. Dabei sind die meisten Beschäftigten am Boden tätig, beispielsweise in der Luftfahrtindustrie. Und die Branche wächst.

Arbeit über den Wolken kann grenzenlos sein ...

Wo gibt es schönere Jobs: In der Luft oder am Boden? Aber heben Sie bitte nicht ab. Bild pixabay


Ein Job in der Luftfahrtbranche ist für viele das angestrebte Berufsziel. Dabei muss es nicht immer eine Arbeit als Pilot oder Flugbegleiter als fliegendes Personal sein. Auch am Boden gibt es eine Reihe an attraktiven Tätigkeiten - und Unternehmen. So ist der Flugzeugbauer Airbus laut einer Befragung von fast 20.000 Arbeitnehmern der beliebteste Luftfahrt-Arbeitgeber in Deutschland. Bei der Umfrage ging es um Aspekte wie die Zufriedenheit mit dem Image der Firma, das Führungsverhalten des Chefs, die Perspektiven im Unternehmen oder das Gehalt.
Und nicht nur Airbus braucht qualifizierte Mitarbeiter. Im Land gibt es eine ganze Reihe an Unternehmen im Flugzeugbau. Diese sind insbesondere in den Regionen in und um Hamburg, München und Frankfurt zu finden.
Und die Branche wächst. Die Beschäftigtenzahl in der Luft- und Raumfahrtindustrie hat in Deutschland mit rund 105.500 mittlerweile einen Rekordwert erreicht: Ein Plus von mehr als 30.000 Beschäftigten innerhalb von zehn Jahren. Und sie wächst weiter. Doch welche Mitarbeiter besonders gesucht werden, hängt ganz von der Qualifikation ab.

Schwächelndes Rüstungsgeschäft als Problem
Vor allem Facharbeiter haben derzeit gute Chancen, heißt es in der Branche. Sie werden für die Herstellung der aktuellen Flugzeugmodelle benötigt. Das gilt aber vorrangig für die Produktion von zivilem Fluggerät. Die Airbus Group hat beispielsweise mit einem schwächelndem Rüstungsgeschäft zu kämpfen. In der Sparte Defence & Space sollen deshalb bis zum kommenden Jahr rund 5.800 Stellen abgebaut werden, davon allein in Deutschland 2.400. Die Lufthansa hingegen hat zum Beispiel angekündigt, in diesem Jahr unter anderem 400 Techniker einstellen zu wollen.
Für Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik sind die Berufsaussichten momentan eher durchwachsen. In einer Umfrage in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie hatten die befragten Firmen angegeben, in diesem Jahr ingesamt 875 Ingenieure einstellen zu wollen, im nächsten Jahr wird von 886 Neueinstellungen ausgegangen. Zum Vergleich: Allein im Jahr 2013 lag die Zahl der Neueinstellungen bei 2.389. Als ein Grund dafür gilt, dass nach dem Abschluss der Entwicklungsprogramme für die Airbus-Modelle A400M, A380 und A350 der Bedarf in Sachen Flugzeugentwicklung und damit an Ingenieuren sinkt.

Quereinstieg ist möglich
Wer in der Luftfahrtindustrie arbeiten will, muss übrigens nicht unbedingt einen der klassischen Erstausbildungsberufe oder Studiengänge erlernt beziehungsweise abgeschlossen haben und zum Beispiel Fluggerätmechaniker oder Luft- und Raumfahrtingenieur sein. Bei Luftfahrt-Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern arbeiten mehr Ingenieure aus klassischen Ingenieursrichtungen wie Maschinenbau oder Elektrotechnik als wirklich von Haus aus auf die Branche spezialisierte Luftfahrtingenieure. Und manchmal kommt auch eine Umschulung in Frage, wenn etwa ein KFZ-Mechaniker in den Wartungshangar am Flughafen wechseln will.
Lohnenswert wäre das: Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing prognostiziert bis zum Jahr 2033 einen jährlichen Bedarf von 29.000 neuen Technikern weltweit. Viele davon werden in Europa benötigt, heißt es im aktuellen "Pilot and Technician Outlook".
Quelle airliners.de
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