Apulien, mio grande paradiso I

Apulien, mio grande paradiso I

Die Deutschen haben eine große Liebe für Italien, dem Land der Pasta, der schönen Töne, der Berge im Norden und dem, den Süden umschließenden, Meer. Auch als Puglia bekannt, ist diese Region Italiens wirklich äußerst vielseitig mit einem unglaublichen Spektrum an Natur, Düften und Geschmäckern, Geschichte, Feierlichkeiten und Spiritualität. Gelegen am Absatz des Stiefels ist es eine zauberhafte Region mit malerischen Küsten für jeden Geschmack - aber lest doch einfach selbst ...

Apulien, mio grande paradiso I

Die Reise nach Apulien

Der Überblick

Erneut führte mich mein illustres Food- und Travel Blogger Dasein nach Apulien. Wir waren in Otranto, Mellendungo, Gallipolli und Giurdignano.
Station zur Nacht machten wir im CDS Hotel BASILIANI Via Renis, 11 in 73020 Otranto (TEL: 80836805310). Mit dem Slogan Wellness und Entspannung finden Sie in einer Ecke des Himmels, die von Kunst, Geschichte und Natur umgeben ist beschreibt sich das Hotel. Das Basiliani liegt nur 0,8 km von der Altstadt von Otranto entfernt inmitten von weitläufigen Terrassen und Steinpfaden, die die typischen Aspekte der lokalen Architektur und der Abstammung eines ausgedienten Steinbruchs darstellen.
Die CDS Kette hat definitiv den Knall gehört und bietet unterschiedlichsten Hotelvariationen für jeden Geldbeutel - eine Recherche lohnt sich.
Als zweite Herberge durften wir die Masseria Il Megalite zum Übernachten besuchen. Das Megalite ist ein charakteristisches Bauernhaus in SP 277 Otranto - Giurdignano, 73020 Otranto (LE), das sich zwischen Dolmen und Menhire einbettet, in einem der repräsentativsten Orte der prähistorischen Kunst in Italiens. Dieser ehemalige Bauernhof wurde mit dem Ziel gegründet, alle Werte und Besonderheiten des Ortes zu verkörpern: Kunst, Geschichte, Tradition, Echtheit und Respekt für die Umwelt. Überall wurde uns die sehr herzliche Gastfreundschaft der Region zuteil. Hier ein paar optische Eindrücke.
Die Pressereise wurde im Rahmen des regionalen Programms EFRE ESF 2014-2020 Attrattori culturali, naturali e turismo mit dem Schwerpunkt VI - Schutz der Umwelt und Förderung der natürlichen und kulturellen Ressourcen - Aktion 6.8 respektive Maßnahmen zur wettbewerbsorientierten Neupositionierung touristischer Ziele durchgeführt. Es war wieder einmal so unglaublich schön, danke an alle Beteiligten und ganz besonders an Carmen Mancarella.

Die Küche

Die Küche besteht aus Lieblichem und Bitterem, Sanftem und Kräftigem, Saftigem und Knusprigem - betont und pointiert. Ich schlemmte mich durch die gesamte Vielfalt an der Seite von Amor und Venus. Ein schneller Witz, der sich vermutlich nicht übersetzen lässt?
Was heißt Schnellkochtopf auf Italienisch?
Garibaldi

Es gab so unendlich viele Gerichte - hier eine kleine Auswahl: Pittule, Piadina, Parmigiana die Melanzane. Burguigusti salati, Lampacioni, Frisella, Oricchiette, Vermicelli, Certellatte, Tagliarini con cozze, Pesce fritto, Frutti di Mare fritto, Bistecca, Maiale arrosto, Tagliata, Torta di Mandorla mit Orangenkonfitüre und Zeppole.
Zur Verdauung trank man Amaro oder Lorbeerlikör. Nicht zu unterschätzen sind ebenfalls die Apulischen Weine, die für uns sanfte Riesligsüffler eher eckig und kantig daherkommen. Den Bitterstoffen reichen sie auf der Zunge allemal die Hand - Primitivo, Negroamaro, Salice Salentino und Malvasia um nur einige zu nennen.
So manches Mal waren die Augen größer als der Mund, hier galt der Mut zur Lücke - oder weniger ist mehr. Das hier ist nur ein kleiner Vorgeschmack lukullischer Art, im folgenden Blogpost geht dann auch um Natur, Geschichte, Feierlichkeiten und Spiritualität.
Etwas Passendes für die Ohren habe ich auch für euch:
Pizzicata
Ottava Siciliana

Das Rezept

Ein köstliches Rezept von mir, natürlich in meiner illustren Berliner Dachwohnungs-Küche zubereitet, gehört ja eigentlich traditionell zu meinen Blogposts dazu wie der Senf zur Wurst, oder wie die Berliner Großschnauze sagen würde wie der Arsch auf den Eimer. In diesem Fall wird es wiedermal in einem separaten Blogpost zu finden sein, wenn ich hier alle Eindrücke geschildert habe. Und wer mich kennt ahnt vielleicht bereits jetzt: Vor Italien ... ist nach Italien ... Folgt mir also treu weiter bitte - da kommt noch was. Ich denke schon mal nach ...
PS: Dem schwer verunglückten nicht mitreisenden Journalistenkollegen G. wünsche ich auf diesem Weg von ganzem Herzen gute Besserung!
Weitere schöne Berichte findet ihr demnächst hier, wenn sie denn veröffentlicht sind:
Dieter Weirauch:einfachraus.eu


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