Apfelstrudel – Leibgerichte bei Punkt, Punkt, Punkt

Sabienes Traumalbum

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Apfelstrudel

Heute wird euch bei der Blogaktion Punkt, Punkt, Punkt von Sandra das Wasser im Mund zusammenlaufen. Denn es geht um Leibgerichte!
Mein persönlicher Favorit ist eigentlich Spaghetti Napoli (mit Parmesan und grünem Salat) und wenn ihr meint, dass das ziemlich banal sei, dann täuscht ihr euch gewaltig. Denn nichts geht über eine anständige, selbstgemachte Tomatensoße aus frischen Zutaten.
Aber leider bin ich nicht so der tolle Food-Blogger und habe kein superschönes Spaghetti-Napoli-Foto. Dafür kann ich aber mit einem selbstgemachten Apfelstrudel samt Foto dienen – wie praktisch, dass auch diese alpenländische Spezialität zu meinen Lieblingsleibgerichten gehört.

Da nun im Herbst der Apfelstrudel quasi reif an den Bäumen hängt, werde ich heute ausnahmsweise einmal ein Rezept veröffentlichen.

Mein Rezept für leckeren Apfelstrudel

Der Strudelteig:

Natürlich kann man auch einen fertigen Strudelteig kaufen. Aber der ist sehr blättrig und wirklich kein Vergleich mit dem Original.
Ein Strudelteig macht ein bisschen Mühe, aber wenn ich das hinbekommen, schafft ihr das auch!

  • 275 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Öl
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL flüssige Butter

Mehl, Salz. Öl und Wasser vermengt ihr zu einem glatten elastischen Teig (das geht gut mit den Knethaken des Handrührers). Formt dann den Teig zu einer Kugel und bestreicht ihn mit der Butter.
Dann kommt das wichtigste: ritzt mit einem Messer ein Kreuz in die Kugel. (Das hat keine metaphyischen Gründe – oder doch?)
Auf jeden Fall wickelt ihr den Teig nun in eine Folie und lässt ihn mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen.

Für die Füllung:

  • 1000 g Äpfel
  • 50 g Butter
  • 140 g Zucker
  • 10 g Zimt
  • 100 g Semmelbrösel
  • 170 g Rosinen
  • Zitronensaft
  • 1 tüchtiger Schuss Rum

Die Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft vermengen. Dann die Butter in einer großen Pfanne erhitzen, die Semmelbrösel darin vorsichtig anrösten und Zucker und Zimt dazu tun. Gut verrühren.
Dann kommen die Äpfel und die Rosinen dazu und man kann vorsichtig mit dem Rum ablöschen.
Das ganze lässt ihr ein bisschen dünsten und dann mit einem Tuch zugedeckt komplett abkühlen.

Jetzt wird es spannend:

Wenn der Teig mindestens zwei Stunden durchziehen konnte, nehmt ihr ein (sauberes) Tischtuch, bestäubt es mit Mehl und rollt darauf den Teig so dünn, wie möglich aus. Es heißt, man solle durch den Teig das Muster des Tischtuchs sehen können. Dazu braucht man sehr viel Übung, weil er gerne reißt. Seit ich aber ein weißes Tuch benutze, habe ich eine Sorge weniger …

Dann verteilt ihr die Füllung vorsichtig auf dem Teig und rollt ihn noch vorsichtiger mit Hilfe des Tischtuchs zusammen. Irgendwie müsst ihr jetzt das ganze schwere Ding auf ein Backblech bringen – das gelingt mit sehr viel Schwung und Mut.

Den Rücken bepinselt ihr dann schon mal ein bisschen mit flüssiger Butter, unterm Backen könnt ihr das wiederholen.

Den Apfelstrudel müsst ihr bei ca. 180°C etwa 30 Minuten backen lassen. Dann muss er noch mal 30 Minuten und wird zum Schluss mit Puderzucker bestäubt.

Wenn alles gut geklappt hat, sollte euer Strudel ungefähr so aussehen:

apfelstrudel mit Vanillesoße

Apfelstrudel mit Vanillesoße

Man kann den Apfelstrudel mit geschlagener Sahne oder Vanilleeis essen. Ich für meinen Teil bevorzuge aber traditionelle Vanillesoße.

So ein Apfelstrudel ist eigentlich ein gesunder Kuchen, weil da ganz viele Äpfel drin sind.
Und Rum. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken!

Alle Fotos: Apfestrudel ©traumalbum.de
Text: Apfelstrudel – Leibgerichte bei Punkt, Punkt, Punkt ©traumalbum.de
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