"Antisemitismus noch immer präsent"

Eine gerade erst erneuerte Gedenktafel in Erinnerung an acht frühere Bewohner des Wohnhauses Berliner Allee 73 in Weißensee wurde in der vergangenen Woche beschmiert und beschädigt. Michail Nelken, Pankower Bezirksstadtrat (DIE LINKE) hat dazu im Namen des Bezirksamtes die richtigen Worten gefunden, denen ich mich anschließe:
Das Bezirksamt Pankow verurteilt diesen empörenden und beschämenden Angriff gegen die Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung der Juden in Weißensee während der NS-Zeit. Diese Gedenktafel war erst am 3. Mai durch das Bezirksamt wieder angebracht worden, nach dem die Vorgängertafel Anfang 2010 gestohlen worden war. Während die alte Tafel allgemein an jüdische Familien erinnerte, die aus diesem Haus in die Vernichtungslager deportiert worden waren, konnten bei Nachrecherchen die Namen von acht Personen, darunter ein neunjähriger Junge sowie überwiegend auch die Lebensdaten und der Tag der Deportation ermittelt und auf der erneuerten Tafel bekannt gemacht werden. Die Beschädigung der Gedenktafel erinnert schmerzlich daran, dass Antisemitismus und Neofaschismus in unserer Stadt und unserem Bezirk immer noch präsent sind. Aber diese Tat zeigt auch, wie wichtig es ist, das Erinnern an die unmenschlichen Verbrechen des faschistischen Deutschlands und das Gedenken an die Opfer im öffentlichen Raum lebendig zu erhalten. Das Bezirksamt Pankow wird sich für die Aufklärung dieser Tat einsetzen und die Tafel umgehend wieder herstellen.

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