Anne Will: Framing ohne Ende

An und für sich haben viele mündig gewordene Bürger längst erkannt, wie mit „Framing-Methoden“ der Medien Politik gemacht wird. Und wenn die Parteien, wie gestern der Vertreter der SPD, die kleinen und großen Unverschämtheiten erdulden müssen, dann nehmen die Wähler das als ureigenste Schwäche der Parteien selbst wahr.

Zu erinnern wäre an den „Framing-Ratgeber“ ausgesuchter Experten, der beim ZDF auffällig und öffentlich geworden ist. Allerdings hatten sich die Medien seit Jahren die Aufgabe gestellt, den „überforderten“ Bürgern bei den Wahlentscheidungen zu helfen, bis hin zu einer Art „fürsorglichen Erziehung“ in der Meinungsbildung.

Dass dabei Deutschland insgesamt Schaden nimmt, weil die psychologischen Tricks den Blick für das Erforderliche in der Gesellschaft verstellen, die Altparteien allzu behutsam mit den Talk-Show-Moderatorinnen umgehen, will niemand wissen. Selbst dann nicht, wenn die Medien-Schieflagen ab und an innerlich aufstoßen, wenn z.B. Anne Will keck an die sorgsam eingeladenen Gäste die Frage richtet, was der „Laden“ der SPD denn da „ausbaldowert“ hätte? Eine Wortwahl, die für die Zuhörer die Charakterisierung dieser Partei vermitteln soll. Eine Art lästiges Anhängsel der UNION, die ja eigentlich alleine oder allenfalls mit der FDP regieren sollte.

Auch die Zusammensetzung der Gäste war entlarvend. Geladen wurden zwei Journalistinnen, die mit schlecht gezügelter Freude ihren Aufgaben nachkamen, das Anhängsel zu kritisieren. Ganz anders bei AKK, als zuvor Anne Will die Äußerung der Parteivorsitzenden der Reaktion der Bundeskanzlerin zur „Meinungsfreiheit“ gegenüberstellte. Das Signal aus der Sendung war, dass sich AKK ja in Acht nehmen sollte.

Gemeint ist damit, vielleicht zur Überraschung einiger Leser, dass damit die Diskussion zu der „REZO-Veröffentlichung“ wenige Tage vor der Wahl unterdrückt werden sollte. Das wollen die neoliberalen „Volkserzieher“ geradezu vermeiden. Denn es geht gar nicht um Meinungsfreiheit, sondern um eine neue Variante der Wahlmanipulation, gemünzt auf junge Wähler und ansonsten leichtgläubige Bürger, die nahezu alles glauben, was mit seriösem Anschein von den ARD-Medien und seriös erscheinenden Zeitschriften vorgetragen wird, auch wenn nur am Kiosk die Überschrift gelesen wird.

Es geht also um die Frage, ob z.B. das „Strache-Video“ und die „REZO-YOUTUBE-Veröffentlichung“ im Internet eine zutiefst undemokratische Wahlmanipulation darstellen könnte. Solche Manipulations-Techniken führen dazu, dass die nicht zu bestreitende medial gesteuerte Naivität der Wahlbürger dazu genutzt werden soll, erwünschte Machtverhältnisse bzw. Wahlergebnisse herbeizuführen.

Hatte ANNE WILL tatsächlich nicht verstanden, dass die angewandten Manipulations-Techniken nichts mit der Meinungsfreiheit zu tun haben? Wird da nicht eher befürchtet, dass die Bedeutung der ZDF-Framing-Handlungsempfehlungen dann auch zur Debatte stehen? Und wie viele „Framing-Experten“ werden von den ARD-Sendern bezahlt oder eingesetzt. Da soll es sogar „Mitglieder der Atlantikbrücke“ geben, die an exponierter Stelle ihre Überzeugungen dem Publikum nahebringen können.

Aber zurück zu Anne Will. Eine Methode der Manipulation ist die „Gästeliste“. Die AfD war selbstverständlich nicht vertreten, obwohl die Partei in den östlichen Bundesländern klar als Siegerin der EU-Wahl hervorgegangen war. In den zurückliegenden Monaten war auffallend, dass in den ARD-Sendungen und insbesondere den Talk-Shows (Will, Maischberger, Illner, Lanz, …) die AfD als „Schmuddelkind“ aus den 30er Jahren dargestellt werden sollte, um die „Tabuisierung“ zu verstärken. Mit der Wirkung der ständig wiederholten Begriffe wie „Populisten, Nationalisten, Rechtsextreme, Nazis, …“ sollen die Bürger erst gar nicht die Argumente wahrnehmen, die ja von vornherein falsch sein müssen. Das erklärte BÖSE muss ja Unrecht haben, so jedenfalls die subtilen aber sehr wirksamen „Framing-Techniken“.

Um nicht die Wahlerfolge der AfD in den östlichen Bundesländern, deren Ursachen und tieferen Gründe zu erörtern bzw. unterstreichen zu lassen, durfte niemand von der AfD eingeladen werden. Es hätte ja auch sein können, dass der derzeitige Zustand der Politik, auch bezogen auf die „Meinungsfreiheit“, ganz anders beschrieben worden wäre. Das sollen die Zuschauer und Zuhörer nicht wissen.

Stattdessen wurde Luisa Neubauer (Grüne) eingeladen, die von den GRÜNEN neben „Greta“ gestellt wurde, um die Jugendlichen für das Klima „hüpfen“ zu lassen.

Denn Olaf Scholz (SPD) und Norbert Röttgen (CDU, ehemaliger „weggelobter“ Umweltminister) sollten mit dem „Klimaschutz“ konfrontiert werden, der bereits begrifflich aus naturwissenschaftlicher Sicht unhaltbar ist. Da sollten die „Greta-Glaubenskrieger“ einmal erklären, ob der Sonne oder den Vulkanen oder gar dem Golfstrom Befehle erteilt werden können bzw. welche Maßnahmen sich direkt auf deren Einfluss auf das Klima auswirken. Darauf wird und kann es keine seriöse Antwort geben.

Dass die „Greta-Bewegung“ eine gesteuerte und mit viel Geld aus dem Hintergrund finanzierte „Framing-Veranstaltung“ ist, dürften viele Bürger inzwischen ahnen. Da sollen Milliarden Dollar weltweit eingesammelt werden und in bestimmte Taschen fließen. Kaum bekannt ist, dass der IPPC nur Mitglieder und Institute aus der Wissenschaft mit Geld ausstattet, wenn die These der ausschließlichen „CO2-Verantwortlichkeit“ der Menschen bzw. der Industrie für den Temperaturanstieg vehement und dauerhaft vertreten wird. Diese Organisation hat mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun. Und wenn dann die IPPC-Wissenschaftler (selten Klimatologen) im Umfang von 3000 Mitgliedern ihre „IPPC-Aufnahmevoraussetzung“ in ihren „Studien“ darlegen oder öffentlich wiederholen, dann schwärmen die „Greta-Glaubenskrieger“ davon, dass es ja keinen Zweifel geben kann. Da soll ja nur geglaubt werden, Wissen ist nach den Greta-Äußerungen nicht erforderlich. Jeden Freitag tanzt und hüpft der versammelte Bildungsnotstand in Deutschland. Und die GRÜNEN-Vertreterin Luisa Neubauer befeuert diesen Unsinn.

Da wunderte es nicht weiter, dass ihre Äußerungen mehr als „bescheiden“ wirkten, als Anne Will sogar bei einzelnen Wörtern helfen musste. Dass eine 23jährige „Glaubenskriegerin“ mit komplexen Themen überfordert ist, was kein Vorwurf sein soll, dennoch bei Anne Will eingeladen wurde, unterstreicht die „Vorführ-Framing-Absicht“, weil insbesondere die SPD als Versagerin dargestellt werden sollte und der arme verstoßene Norbert Röttgen (CDU) die Rolle der Hoffnung auf Besserung übernahm.

Die CDU, die den „Greta-Unsinn“, z.B. die weit überzogenen Forderungen nach Eile, zurückdrängen muss, befindet sich noch in einer komfortablen Lage, denn die SPD stellt die Umweltministerin die bisher auch nichts besseres zu tun hatte, als der Ahnungslosigkeit der „Greta-Bewegung“ nachzugeben. Olaf Scholz (SPD) setzte der EILE und Ahnungslosigkeit ein Ende, als er die in Arbeit befindlichen „Machbarkeits-Studien“ ansprach. Fehlentscheidungen könnten das gesamte Gemeinwesen und die Wirtschaft dauerhaft schädigen.

Und das vor dem Hintergrund, dass weltweit rd. 2500 Kohlekraftwerke nach wie vor in Betrieb sind und z.B. China gar nicht daran denkt, diese Kraftwerke abzuschalten. Ganz im Gegenteil, China will kurzfristig 300 neue Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen, auch im Ausland. Und die Talk-Show-Täuscher und die „Greta-Gläubigen“ sowie die schwächelnden Altparteien tun so, als würde mit der Abschaltung von Kohlekraftwerken in Deutschland das Klima gerettet werden. Als ob das Klima „regional“ wäre. In Wirklichkeit ist das Klima ein „chaotisches nicht lineares System von Einflussfaktoren“ (Temperatur, Niederschlag, Wind, …) bzw. die AUSWERTUNG von Messdaten über die Jahrtausende (z.B. Auswertung von Bohrkernen aus der Antarktis).

Sollen die Messdaten geschützt werden? Was wollen die „Greta-Gläubigen“ und die „Framing-Experten“ den Bürgern mit dem Begriff „Klimaschutz“ vorgaukeln?

Und erneut wurden bei Anne Will dunkel „Rauchwolken“ aus Kaminen gezeigt, nur sehr kurz (Bruchteile von Sekunden). Aber die „unterbewusst“ aufgenommen Bilder zeigen Wirkung.

Dass CO2 von der NATUR benötigt wird und der Mensch CO2 täglich im Umfang von einem halben Kilogramm ausatmet, soll niemand wissen. Es wird nach wie vor der Eindruck erweckt, als handele es sich um GIFT. Genau das Gegenteil ist der Fall, ohne CO2 würde die Natur bzw. das Leben untergehen. Durch die sog. Photosynthese wird CO2 von den Pflanzen aufgenommen und in Sauerstoff gewandelt. CO2 sorgt sogar bei den sog. C3-Pflanzen (Kartoffel, Getreide, Rüben, …) zu einer enormen Ertragssteigerung und damit der Ernährung der Menschen.

Diese Erkenntnisse dürfen die „Greta-Gläubigen“ und selbstredend die Bürger nicht wissen. Mit der „Verdummungsstrategie“ sollen CO2-Maßnahmen „vorbildlich“ durchgesetzt werden, die von allen Ländern in der Welt geradezu ausgelacht werden. Viel wichtiger wäre es, auf die großen CO2-Verursacher Einfluss zu nehmen, auch und besonders über die EU und den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat.

Mit der versammelten Dummheit in Medien und Politik wird Deutschland zugrunde gerichtet, wenn der „hüpfende versammelte Bildungsnotstand“ nicht öffentlich richtig eingeordnet wird. Aber solange die ARD-Sender Politik-Shows dulden, in denen dieser Unsinn geradezu verstärkt wird, sind die Aussichten angesichts der Schwäche der GroKo düster. Da geht es wie immer um den Machterhalt, der paradoxerweise jetzt geeignet wäre, um den drohenden Niedergang der Wirtschaft aufzuhalten.


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