AnimeJapan 2020 wegen Coronavirus abgesagt

Alle Blicke waren schon gespannt auf die AnimeJapan 2020 gerichtet. Schließlich ist es eine der größten Anime-Messen in Japan, bei der so einige Ankündigungen auf uns gewartet hätten.

Die Organisatoren der AnimeJapan 2020 gaben leider am Donnerstag bekannt, dass sie sich dazu entschieden haben das Event abzusagen. Grund dafür ist die Verbreitung und die Gefahr durch das Coronavirus COVID-19. Außerdem unterbreitete die japanische Regierung auch den Vorschlag vorerst alle größeren Events abzusagen.

Die AnimeJapan 2020 sollte ursprünglich vom 21. bis zum 24. März im Tokyo Big Sight stattfinden. Das Event ist eines der größten Anime-Events in Japan, welches immer einige Ankündigungen für Anime-Fans parat hält. Dieses Jahr muss man die Ankündigungen wohl über einen anderen Weg bekannt geben.

Offizielle Ankündigung

Coronavirus als Grund für mehrere Verzögerungen

Wegen des Virus wurden bereits einige Events in Japan abgesagt oder verschoben. Einige japanische Firmen kündigten auch schon ihre Abwesenheit bei Events, Conventions und anderen Veranstaltungen in Übersee an. Auch das Cosplay-Event „Nippombashi Street Festa" in Osaka wurde aus den gleichen Gründen abgesagt. Es werden sicherlich auch noch weitere folgen

Doch nicht nur Events innerhalb und außerhalb Japans sind stark vom Virus beeinflusst. Im Moment befinden wir uns noch in der Winter-Season was Anime angeht. Auch hier haben Fans schon schmerzlich feststellen müssen, dass teilweise neue Episoden verschoben werden, manchmal auch auf unbestimmte Zeit. Der Anime A3! Season Spring & Summer wurde beispielsweise vorerst komplett abgebrochen und die Folgen starten am 6. April nochmal von vorne. Mittlerweile gibt es auch schon Verzögerungen für die kommende Season zu verzeichnen, dass einige Anime zu einem späteren Zeitpunkt starten als ursprünglich geplant.

Das Coronavirus COVID-19

Die ersten Fälle des Coronavirus COVID-19 traten letzten Dezember in Wuhan in China auf. Von dort aus hat sich das Virus mittlerweile fast weltweit ausgebreitet. Im Moment gibt es Fälle in 50 verschiedenen Ländern, unter anderem auch in Deutschland. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief am 30. Januar diesbezüglich eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aus.

Die Organisation berichtete am Mittwoch, dass es mittlerweile schon mehr als 81.000 Infizierte weltweit gibt; der Großteil davon in China. Fast 3.000 Todesopfer forderte das Virus bereits weltweit und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein. Es wird vermutet, dass die kritische Periode Ende März wohl als Überstanden gelte. Bis dahin werden auch Grund-, Mittel- und Oberschulen in ganz Japan geschlossen

Um die Verbreitung einschränken zu können, verkündete Japan am Mittwoch, dass Ausländern die Einreise verboten wird, wenn sie sich zuvor in der Stadt Daegu, Cheongdo und North Gyeongsang in Südkorea aufgehalten haben. Natürlich gilt dies auch für Einreisende aus bestimmten chinesischen Provinzen.


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