An- oder Abpfiff – Wie gefällt das neue PES 2019 auf der Playstation 4. Ein Review

An- oder Abpfiff – Wie gefällt das neue PES 2019 auf der Playstation 4. Ein Review Acht Generationen alt, und mit jedem Geburtstag etwas besser: das ist die Formel, auf die sich Pro Evolution Soccer seit jeher verlässt. Gilt dies auch für die neue Episode des Fussball-Spiels? Hier findet ihr die Antwort.

Mit einem großen Konkurrenten auf dem Markt, hat PES 2019 das Manko, dass die Lizenz für die Europameisterschaft an den Mitbewerber FIFA gegangen ist. Um dies etwas zu kompensieren, versucht Konami mit dem Hinzufügen einiger offiziellen Stadien, Käufer zu gewinnen, darunter so bekannte Namen, wie Camp Nou, Anfield, San Siro oder Maracana.

Auch wenn eine Meisterschaft fehlt, bietet das neue Fussball-Spektakel einige Ligen, die lizensiert sind:

  • Campeonato Brasileiro
  • die dänischen Superliga
  • die niederländische Eredivisie
  • die portugiesische Liga NOS
  • die Pro League
  • die Schweizer Super League
  • die Ladbrokes Scottish Premiership
  • die kolumbianische Liga Àguila
  • die chilenische Campeonato Scotiabank
  • die türkische Süper Lig
  • Combo Ligue 1/Ligue 2

Ebenso ist, wie immer, die Asian Champion's League präsent, genau so, wie die ersten beiden britischen Divisionen, als auch die erste italienisch und spanische. Beide werden aber nicht unter dem offiziellen Namen geführt. Ähnlich geht es den Ligen jenseits des Ärmelkanals und südlich der Pyrenäen: Barcelona, Arsenal und Liverpool gibt es offiziell, doch die italienischen Meisterschaft ist nur als lizenziert Mannschaften präsent. Wer die Serie kennt, weiß auch, dass PM Black White das Pedant zu Juventus ist.

Wie schaut es mit den Deutschen Teams aus? Außer Schalke 04 und Bayer Leverkusen ist nichts offizielles zu erspähen. Hier hat, Aufgrund der hohen Fangemeinschaft, die PS4- und PC-Version die Nase vor der XBOX, da hier wahrscheinlich nicht so bald Patches mit den Ligen nachgereicht werden.

Online geht es richtig rund

Neben den klassischen Divisionen und Freundschaftsspielen setzt das neue Game vor allem auf die Modi MyClub und 3v3. MyClub sticht durch eine langfristige Motivation heraus. Ein Auktionssystem und eine Personalvermittlung mittels virtuellem Finanzwesen, lassen den Fan bestimmte Spieler finden. Ja, man merkt, MyClub ist definitiv von FUT des Konkurrenten inspiriert. Viel hat sich in der neuesten Version dieses Modus nicht getan.

Das 3v3-System ist da, ja. Mehr ist dazu kaum zu sagen. Wer aber Freunde hat, die auf Zusammenarbeit, Statistiken und Online-wettbewerbe stehen, ist mit diesen Modus lange motiviert.

Was gibt es Neues?

Sobald das Spiel startet, wird der Konolero gleich mit der eigentlichen Neuerung erfreut: Animationen und die gesamte visuelle Neugestaltung erfreuen das Spielerauge. Konami setzt auf eine absolut neue Gesamtästhetik, die sich u. A. in der Modellierung der Spieler-Gesichter darstellt.

Die plastische Darstellung der Fussballspieler ist sehr gut gelungen. Leider muss hier auch gleich ein Negativpunkt angesprochen werden: eine absolute Fehlzündung ist die Soundkulisse, die dem heutigen Standard nicht mehr genügt, obwohl man bemüht ist, treu die Kämpfe realitätsnah rüber zu bringen. Leider fehlen dann doch einige Kommentare zum aktuellen Spielegeschehen und der Wortwitz der beiden Kommentatoren ist nicht immer passend und gut gewählt. Schade.

Zurück zu den positiven Seiten. Viele kleinere und größere Animationssequen werden während des Spiels geladen und laden ein, eine realitätsnahe Atmosphäre zu schaffen. So sieht der Fan z.B., wie ein Spieler, nach einer missglückten Aktion die Augen gen Himmel verdreht, oder nach einem Angriff die Hände auf die Oberschenkel legt, um.zu Atem zu kommen. Auch werden herausragende Aktionen mit einem Replay gewürdigt, dass an eine Fernsehübertragung erinnert und, natürlich, auch übersprungen werden kann.

Aktionen? Na, klar. PES bietet in der Neuauflage wieder eine Vielfalt von Ballaktionen, die fast alles Berücksichtigen, was zu einem realistischen und flüssigen Spielverlauf notwendig ist.

Gameplay: Das A und O

Kurz gesagt: das Gameplay liegt Nahe an dem, was der Konkurrent vorgemacht hat. Neben der, wie schon oben erwähnt, großen Palette an Bewegungen, ist es die Gesamtbalance, die den Spaß an einem Fussbal-Spiel ausmacht. Und hier punktet PES eindeutig. So schaffen es die Programmiere, das Gleichgewicht eines rennstarken Neymar gegen eine gute Abwehr entgegen zu setzten. Auch ein Spieler, der eine hohe Einsatzfähigkeit bei Kopfballduellen hat, ist keine Garant dafür, dass Elfmeter oder Freistöße direkt ins Tor gehen. Jeder Spieler eines Teams hat seine Vorteile, die aber durch einen Nachteil ausgeglichen werden. So wird es niemals einen Super-Spieler geben, der alle anderen aussticht und damit das Spiel unfair macht. Nur Geschick am Gamepad und eine gute Balance zwischen den verschiedenen Taktilen führen zum Erfolg. PES bietet eine große Fülle an Bodenbewegungen und Spezialtricks, die der Gamepad-Fusballer zu einem gelungenen Angriff kombinieren kann und muss.

Pro Evolution Soccer 2019 punktet mit einem realitätsnahen „Erschöpfungssystem" und bietet Freunden exotischer Mannschaften viel Neues. Ein gutes Managment und die extrem hohes Mass an realitätsnaher Ballphysik lassen das Herz springen. Leider verliert die neue Version etwas, durch das Fehlen von Lizenzen etwas an Reiz. Auch das schluderhafte Sounddesign trüben den ansonsten positiven Eindruck.


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