Altholz Upcycling: Beistelltisch mit Hairpin Legs

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Endlich ist es soweit! Ich präsentiere euch heute mein neues Upcycling-Projekt, an dem ich die letzten Wochenenden immer mal wieder gewerkelt habe. Dafür habe ich ein Material benutzt, mit dem ich bisher noch nie gearbeitet habe: Altholz. Klar, ich habe schon so einige alte Möbelstücke aus Holz verschönert, aber so richtiges Altholz als pures Material? Das war für mich neu. Dabei ist Altholz eine Ressource, die uns in großem Maße zur Verfügung steht und daher besonders nachhaltig ist. Wenn das Holz dann noch aus dem Außenbereich kommt, hat es diese, wie ich finde, wunderschöne, silberne Farbe, bedingt durch die Verwitterung. Als ich nun vor einigen Wochen auf der Baustelle, an der ich gerade mitarbeite, einen riesigen Haufen zurück gebautes Altholz zu Gesicht bekam, wusste ich sofort: Das wird mein neues Upcycling-Projekt!

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Dass ich aus dem Holz einen neuen Beistelltisch fürs Wohnzimmer zaubern wollte, war schnell beschlossen. Die Frage war nur: Welche Beine passen am besten zu dem gräulich silbernen Holz? Beine, die ebenfalls aus Holz sind, kamen für mich nicht infrage, vielmehr sollten die Beine den industriellen Look des Tisches unterstreichen und gleichzeitig auch noch frisch und modern daher kommen. Also entschied ich mich für die Hairpin Legs aus schwarzem Metall. Ich bin echt ein Fan von der Form dieser Beine und finde, dass sie vor allem im Zusammenspiel mit Holz eine wirklich gute Figur machen.

Woher bekommt man solche Beine, wenn man nicht gleich einen ganzen Tisch kaufen will? Meine Haarnadel Beine wurden mir freundlicherweise von DaWanda zur Verfügung gestellt. DaWanda ist nämlich nicht nur ein Marktplatz für selbstgemachte Unikate, sondern auch eine super Plattform für DIY-Material und Anleitungen zum Selbermachen. Für alle Blogger unter euch: Schaut doch mal auf dem Bloggerportal von Dawanda vorbei. Dort finden ihr Infos und einen ersten Überblick für mögliche Kooperationen.

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Wie baut man sich denn nun so einen Tisch aus Altholz? Es ist gar nicht so kompliziert, ihr braucht nur ein paar besondere Utensilien wie eine Stich- oder Kreissäge, einige Zwingen und eventuell noch ein Schleifgerät. Los gehts!

Material vorbereiten

Zuallererst braucht ihr natürlich Altholz. Wo bekommt man das nun her? Wie bereits erwähnt, habe ich meine Bretter auf einer Baustelle gefunden, auf der gerade ein Haus zurück gebaut wurde. Es sind Fassadenpaneele. Ansonsten schaut euch mal auf der Straße oder in Keller oder Gartenhaus von Freunden oder Familie um. Da finden sich ebenfalls gerne mal ein paar ältere Bretter, Paletten oder ähnliches. Sie sollten allerdings nicht durchfeuchtet oder von Schädlingen (z.B. Pilz) befallen sein.

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Zuerst wird das Holz gesäubert, dann, elektrisch oder per Hand, grob angepasst. In meinem Fall bedeutete dies, dass ich überstehendes Holz an den langen Seiten der Bretter abgesägt habe, sodass ich gerade Kanten hatte. Wenn ihr mit Paletten arbeitet, müsstet ihr erst einmal die Nägel herausziehen und die Bretter dann voneinander lösen.

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Als nächstes braucht ihr eine Trägerplatte für eure Bretter. Dafür habe ich mir einfach im Baumarkt eine Sperrholzplatte in 8mm Stärke zusägen lassen, die in ihren Maßen etwas größer ist als meine drei Bretter zusammen.

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Verleimen

Mit Leim werden die Bretter auf der Platte verleimt und anschließend mit vielen Zwingen fixiert. Der Vorteil an den Zwingen ist auch, dass ihr auf diese Weise, falls das Altholz etwas gewellt ist, eine schön ebene Oberfläche erhaltet.

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Setzt die Zwingen vor allem dort an, wo das Altholz besonders von der Trägerplatte absteht. Lasst dann alles ausreichend trocknen, bevor ihr die Zwingen löst. Am besten lasst ihr es über Nacht stehen.

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Tischplatte zusägen

Befestigt die Tischplatte mit Zwingen fest auf einem Tisch oder auf einer Werkbank. Mit einer elektrischen Säge werden nun Altholz und Trägerplatte auf eine gerade Kante abgesägt. Hier hat es einen Vorteil, wenn die Trägerplatte größer ist als das Altholz: Ihr könnt die Führungsschiene der Säge an der Außenkante der Trägerplatte anlegen und erhaltet somit eine gerade Kante. Je nach Position der Führungsschiene an eurer Säge ist es eventuell auch einfacher, wenn ihr (im Gegensatz zum Foto unten) die Tischplatte umdreht und dann sägt. Auf jeden Fall solltet ihr ca. 1 cm des Altholz mit absägen, damit ihr eine schöne, saubere Kante erhaltet.

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Grob- und Feinschliff

Ist die Platte fertig zugesägt, werden die Kanten abgeschliffen. Dafür ist es sinnvoll, eine Schleifmaschine zu verwenden.

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Ist der Grobschliff geschafft, erfolgt per Hand der Feinschliff mit einem sehr feinen Papier. Schleift dabei nicht nur die Kanten, sondern rundet auch die Ecken und Übergänge zwischen Kanten und Oberseite etwas ab, sodass keine Verletzungsgefahr besteht und sich der Tisch „gut anfühlt“.

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Kanten färben

Durch das Schleifen der Kanten hat das Altholz an diesen Stellen wieder seine ursprüngliche Farbe angenommen, und auch die Trägerplatte passt farblich noch nicht so ganz zu der Oberseite. Deshalb habe ich Lasur in Ebenholz verwendet, um die Kanten und auch die Unterseite des Tisches dunkel zu streichen, ohne dass die Holzmaserung verschwindet.

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Füße anbringen

Zuletzt werden mit ein paar Schrauben entweder per Hand oder mit dem Akkuschrauber die Beine angeschraubt – fertig! Dann darf der Tisch dort platziert werden, wo er gerade gebraucht wird. Ob als Couchtisch, Ablage unter einem großen Spiegel oder am Fußende eures Bettes – das bleibt euch überlassen.

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In freundlicher Zusammenarbeit mit DaWanda


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