Als die Domuhr zu Limburg 13 schlug

Aus Protest gegen die ausufernden Baukosten ließen am Sonntag kritische Bürger aus Limburg die Domuhr 13 mal schlagen, nach dem Motto: "Jetzt schlägt's 13".  
Ladies & Gentlemen,
es ist leider so, dass oft auf denjenigen getreten wird, der ohnehin schon am Boden liegt. So wie in diesem Fall auf den Limburger Bischof  Franz-Peter Tebartz-van-Elst. Die Art und Weise, wie deutsche Medien über den 'Oberhirten aus der Provinz' herfallen, gefällt mir ganz und gar nicht. Man könnte fast meinen, dass es sich bei Tebartz-van-Elst um einen Schwerverbrecher handelt.
Was hat der Bischof aus Limburg getan? Ursprünglich sollte der Bau seiner Residenz 3 Millionen Euro kosten. Doch nach und nach verschlangen die Baukosten stolze 31 Millionen Euro. Van-Elst hat zweifellos Geschmack, aber er kann  mit Geld nicht umgehen. Dazu zählt, dass er einen verschwenderischen Lebensstil pflegte. Und listig pflegte er auch die Wahrheit zu verschleiern, bzw. zu lügen. Das ist zwar nicht schön, aber kein schlimmes Verbrechen und damit befindet sich der Bischof in bester Gesellschaft. Ich erwähne an dieser Stelle nur: Elbphilharmonie in Hamburg, Projekt Stuttgart 21, Flughafen Berlin. Auch bei diesen Bauprojekten liefen die Kosten bekanntlich arg aus dem Ruder. Aber niemand war daran schuld.
In diesem Zusammenhang: Wäre es etwa besser gewesen, wenn der Bischof ein billiges Bauwerk in das Zentrum Limburgs gesetzt hätte? Ein Machwerk, das nach wenigen Jahren wieder abgerissen wird? (So wie das techn. Rathaus in Frankurts Innenstadt) Van-Elst hat wohl seine Kompetenzen weit überschritten, aber nachfolgende Generationen werden ihm dafür dankbar sein. 
Mit einer Billigairline begab er sich inzwischen auf den Weg nach Rom, auf dass ihm dort vom Pontifex das Strafmaß verkündet werde. Für seine Fehler wird man ja nicht erst später in der Hölle, sondern schon auf  Erden bestraft. Wäre ich PR-Berater des Bischofs gewesen, hätte ich ihm dringend empfohlen: "Fliegen Sie niemals mit einer Airline, - und sei diese noch so billig -, sondern gehen Sie zu Fuß als büßender Pilger nach Rom. Ohne Bargeld, ohne Gold und protzige Edelsteine und auch ohne Kreditkarten, aber versehen mit einem Hirtenstab und einem alten Rucksack vom Flohmarkt." --- Peter Broell 

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