"Alle machen 'one love'" - Die Grünen (1)

Unsere Artikelreihe beschäftigte sich bis jetzt mit der Gründungsgeschichte der SPD. Die Geschichte weist viele Höhepunkte, aber auch Tiefpunkte auf. Welche Folgen hatten die Tiefpunkte der SPD? Viele denken jetzt an die Partei "Die Grünen". Ist es berechtigt, "Die Grünen" als Abspaltepartei der SPD zu sehen? Sollten "Die Grünen" eine Neubetonung des "S" in der SPD sein? Wie kam es zur Gründung der Partei? Wieso nannte man sich "Die Grünen"? Fragen über Fragen, die ich in den nächsten Artikeln klären möchte, doch dafür müssen wir erst mit dem geschichtlichen Kontext beginnen!
Eine Friedensbewegung verbreitet sich in Europa und in den USA. Es bleibt in Deutschland nicht nur bei der "einen Friedensbewegung", denn mehrere politische Forderungen werden fortan an mit der Macht des Volkes gefordert. Bürgerinnen und Bürger setzen sich in den verschiedensten Bewegungen für eine bessere Welt ein!
Man kann sich das ganze etwa in den einzelnen Dimensionen so vorstellen:

Die Natur ohne Lobby - Kohlekraftwerke rauchen ihre "Freudespfeifen"

Die Industrialisierung, der 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik, der 2. Weltkrieg und ein Wirtschaftswunder rauschten an der deutschen Gesellschaft vorbei, ohne dass sich jemand um die Natur kümmerte.
Dies war der Umweltschutzbewegung bewusst, die die einzige Lobbypolitik für die Natur betrieben. Zur damaligen Zeit war es natürlich alles andere als selbstverständlich "grün" zu leben, denn eine Maschine nach der anderen kam auf den Markt und vorallem eine Fabrik nach der anderen wurde errichtet, die viele Arbeitsplätze schafften, jedoch die Natur im volle Maße beeinträchtigten, oder auch zerstörten!
Hinzu kam, dass die PolitikerInnen sich nicht mehr für die Interessen des Volkes einsetzten, sondern die Lobbypolitik bestimmte die Tagesordnung und die Entscheidungen der PolitikerInnen.
Damit wären wir bei einer weiteren Problematik:

Das Volk ohne Lobby - Die Atomlobby feiert

Die Modenisierung der Industrie schreitet fort und damit auch neue Technologien zur Gewinnung von Energie. Die Parteien setzen, über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg, auf Kernenergie. Die Anti-Atom-Bewegung findet immer mehr Zulauf, vorallem kommt es zu einer Mobilisierung von StudentInnen und Intellektuellen. Es kommt zu großen Außeinandersetzungen zwischen Anit-Atom-Gegnern und der staatlichen Gewalt!
Der damalige JuSo-Vorsitzende Gerhard Schröder erklärt bei einem Interview:
"Wer hier rangeht, und versucht Polizei herzuschicken, der stört dies. Und ich finde, das darf nicht gestört werden. Das muss unsere Gesellschaft vertragen können."

Widerstand den Konservativen! - Keine Macht den Konservativen

Sitzblockaden, lange Haare, kurze Röcke, oder ein anderes Synonym für die Lebenslust der 68er-Bewegung: Die Kommune I.
Frauen und Männer sollten gleichberechtigt gemeinsam leben dürfen. Man wollte weg von dem konservativen Familienbild und man gründete Wohnge-meinschaften, in denen es nicht darauf ankam möglichst im Sinne der "Leitkultur" zu leben, sondern man sollte "liebe machen", oder ein anderes Schlagwort "Make Love"!
Innerhalb dieser Bewegung ging es nicht nur um Sex, so wie es heutzutage des öfteren von den Medien dargestellt wird, sondern auch um neue Modelle von Partnerschaften, bei dem es auch um die Gleichberechtigung von homosexuellen Partnerschaften ging. Man wollte sich dem Familienbild der Kirche entziehen und für mehr Demokratie für die Zukunft innerhalb der Familien sorgen.
Mehr Demokrate und Recht sollte auf der ganzen Welt herrschen und eine Friedensbewegung blüht parallel auf:

Machtlose Friedenslobby vs. Waffen- und Kriegslobby

Viele Kriegsschauplätze entstehen zur damaligen Zeit, unteranderem greift die USA den Vietnam an. Eine Proteswelle macht sich nicht nur hier in Deutschland breit, sondern auch in den USA. Die zentrale Forderung lautet auch hier: "Make Love." Wie soll es jedoch anders sein: Wer hört schon auf seine eigenen Bürgerinnen und Bürger?
Schon damals sangen The Beatles "All you need is love!"
http://www.youtube.com/watch?v=r4p8qxGbpOk
Entsetzen, Ignoranz, Egoismus, Mobilisierung, Widerstand und Demokratisierung sind die Schlagwörter dieser Jahre. Was geschieht nun aus den einzelnen Bewegungen? Wie sollen sich die Bewegungen in Zukunft für ihre Forderungen einsetzen, wenn sie weiterhin nicht gehört werden? Wie möchte man seine eigene Lobby aufbauen? Möchten man überhaupt eine Lobby aufbauen? Fragen, die damals gestellt wurden, möchte ich im zweiten Teil auf die Spuren gehen.


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