Algarve News: 10. bis 16. Februar 2020

Algar­ve News und Por­tu­gal News aus KW 07/2020: | Coro­na-Virus: Por­tu­gal rüs­tet auf | Algar­ve: Neue E‑Ladesstationen | Vila de Bis­po: Kampf gegen Muschel­farm | Olhão: Video­über­wa­chung geneh­migt | Por­tu­gal: Flix­bus expan­diert | Por­tu­gal: Deut­sche Inves­ti­tio­nen sind Spit­ze | Poli­zei­nach­rich­ten - unser Wochen­rück­blick mit inter­es­san­ten Nach­rich­ten!

  • "Men­schen der Algar­ve": Hol­ger Ehling : Algarve News: 10. bis 16. Februar 2020Die Algar­ve ist ein­fach atem­be­rau­bend. Leb­haf­te Kul­tur, die schöns­ten Strän­de der Welt und wun­der­ba­res Essen. Und, nicht zu ver­ges­sen, tol­le Men­schen, die die­sen Land­strich erst voll­kom­men machen. Wir möch­ten in einer neu­en Inter­­view-Serie „Men­schen der Algar­ve" Per­so­nen vor­stel­len, die hier ent­we­der ganz­jäh­rig oder zeit­wei­se leben oder oft her­kom­men - und eine beson­de­re Bezie­hung zur Algar­ve ...
  • Algar­ve: Sil­ves fei­ert sich wie­der als Oran­gen-Haupt­stadt Por­tu­gals : Algarve News: 10. bis 16. Februar 2020Rund um süße Apfel­si­nen geht es drei Tage lang in Sil­ves: Zahl­rei­che Aus­stel­ler prä­sen­tie­ren vom 14. bis 16. Febru­ar 2020 auf der IV. Mos­tra Sil­ves Capi­tal da Laran­ja Ange­bo­te aus den Berei­chen Land­wirt­schaft, Gas­tro­no­mie, Kunst­hand­werk und Unter­hal­tung. Außer­dem wett­ei­fern Bar­kee­per von Por­tu­gals Süd­küs­te wie­der um den bes­ten Oran­gen-Cock­­tail. Auf einer Fach­kon­fe­renz infor­mie­ren Exper­ten über zen­tra­le ...
  • Rad­sport: Algar­ve-Rund­fahrt wirbt welt­weit für die Regi­on : Algarve News: 10. bis 16. Februar 2020Die 46. Vol­ta ao Algar­ve fin­det zwi­schen dem 19. und 23. Febru­ar 2020 statt und bringt vie­le der welt­bes­ten Rad­fah­rer in Por­tu­gals süd­lichs­te Regi­on. Das Ren­nen führt die Sport­ler durch die gesam­te Algar­ve, von Sag­res im Wes­ten bis Tavi­ra im Osten. In die­sem Jahr wer­den über 1.000 Rad­sport­ler an den Start gehen, von denen 25 ...

Corona-Virus: Portugal intensiviert vorbeugende Maßnahmen

Por­tu­gal bleibt von dem neu­en Coro­na-Virus noch weit­ge­hend ver­schont. Am 14. Febru­ar mel­de­te die natio­na­le Gesund­heits­be­hör­de ( DGS) den sie­ben­ten Ver­dacht. Dabei han­de­le sich um ein Kind, "das aus Chi­na zurück­ge­kehrt ist". Es wur­de in das Lis­sa­bon­ner Kran­ken­haus Dona Este­fâ­nia ein­ge­lie­fert. Die Tests an allen sechs frü­he­ren Pati­en­ten waren nega­tiv. In der Zwi­schen­zeit wur­den auch die 20 Per­so­nen, die am 2. Febru­ar nach ihrem Auf­ent­halt in Wuhan, Chi­na, per Flug­zeug in Por­tu­gal anka­men, aus dem Lis­sa­bon­ner Cur­ry-Cabral-Kran­ken­haus - wo sie frei­wil­lig in Qua­ran­tä­ne geblie­ben waren, - ent­las­sen, nach­dem sie kei­ne Anzei­chen der Krank­heit zeig­ten.

Den­noch ver­stär­ken die Behör­den ihre Vor­be­rei­tung für den Ernst­fall. Künf­tig ste­hen nun auch in Coim­bra und Faro Teams des Natio­na­len Insti­tuts für medi­zi­ni­sche Not­fäl­le ( INEM) bereit, um Per­so­nen, die im Ver­dacht ste­hen, mit dem neu­en Coro­na­vi­rus (2019-nCoV) infi­ziert zu sein, zur Behand­lung ins Kran­ken­haus zu trans­por­tie­ren. Zusätz­lich hat die DGS eine Check­lis­te an alle Kran­ken­häu­ser ver­schickt, um sicher­zu­stel­len, dass sie die Min­dest­an­for­de­run­gen für die Behand­lung von Coro­na­vi­rus-Opfern erfül­len. Dar­über hin­aus erwägt die por­tu­gie­si­sche Regie­rung, chi­ne­si­sche Bür­ger, die nach Por­tu­gal rei­sen, auf­zu­for­dern, ein For­mu­lar aus­zu­fül­len, um fest­zu­stel­len, ob sie mit jeman­dem in Kon­takt gekom­men sind, der mit dem töd­li­chen Coro­na­vi­rus infi­ziert ist.

In Olhão und Vila Real de San­to Antó­nio wur­den jetzt die ers­ten Lade­sta­tio­nen für Elek­tro­fahr­zeu­ge ein­ge­weiht. Die Sta­ti­on in Olhão befin­det in der Rua Vito­ria­no Rosa, in der Nähe der Apo­the­ke des Algar­ve Out­let. In Vila Real de San­to Antó­nio kön­nen E‑Mobilisten jetzt in der Rua Nova de Lis­boa in Mon­te Gordo auf­tan­ken, die Sta­ti­on ist von der EN125 aus ein­fach zu errei­chen. Bei­de Lade­punk­te ver­fü­gen jeweils über zwei Halb­schnell-Lade­steck­do­sen mit einer Kapa­zi­tät von je 22kWh, die bis zu 80% der Bat­te­rie eines Elek­tro­au­tos in etwa einer Stun­de auf­la­den kön­nen. Die bei­den Instal­la­tio­nen sind das Ergeb­nis einer Part­ner­schaft zwi­schen den Stadt­ver­wal­tun­gen, dem inter­kom­mu­na­len Ver­band der Algar­ve ( AMAL) und dem natio­na­len Netz­werk für Elek­tro­mo­bi­li­tät MOBI.E, des­sen Ziel es ist, alle Gemein­den mit elek­tri­schen Lade­sta­tio­nen aus­zu­stat­ten. Die Nut­zung der neu­en Lade­sta­tio­nen ist bis auf Wei­te­res kos­ten­los. Sowohl in Olhão und als auch inVi­la Real de San­to Antó­nio sind wei­te­re E‑Ladestationen geplant.

Vila do Bispo kämpft gegen neue Muschelfarm

Der Stadt­rat von Vila do Bis­po kämpft gegen die Ein­rich­tung eines neu­en Aqua­kul­tur­stand­orts vor sei­ner Küs­te. Anfang des Jah­res wur­de bekannt, dass das Unter­neh­men Finis­ter­ra S.A. im offe­nen Meer vor Sag­res zwi­schen Pon­ta do Bar­ran­co und Pra­ia da Sale­ma eine 282 Hekt­ar gro­ße Muschel­zucht­farm errich­ten will. Die­ser Plan wird von vier regio­na­len Fische­rei­ver­bän­den eben­so abge­lehnt wie vom Insti­tut für Natur­schutz ( ICNF) und den betrof­fe­nen Gemein­den Sag­res, Sale­ma und Bur­gau. Die Kri­ti­ker befürch­ten, dass die geplan­te Mee­res­farm die bio­lo­gi­sche Viel­falt des Natur­parks Cos­ta Vicen­ti­na sowie die hei­mi­sche Fische­rei­wirt­schaft gefähr­den sowie eine beträcht­li­che Umwelt­ver­schmut­zung nach sich zie­hen wür­de.

Olhão: Videoüberwachung genehmigt

Die von der Stadt­ver­wal­tung bean­trag­te Instal­la­ti­on eines Video­über­wa­chungs­sys­tems in der Stadt Olhão wur­de jetzt von der Natio­na­len Kom­mis­si­on für Daten­schutz geneh­migt. Damit kön­nen nun ins­ge­samt 26 Video­ka­me­ras im Innen­stadt­be­reich instal­liert wer­den. Das Sys­tem ist rund um die Uhr im Ein­satz. Für die Daten­er­hal­tung und ‑ver­ar­bei­tung ist das Bezirks­kom­man­do Faro des PSP ver­ant­wort­lich.

Portugal: Flixbus expandiert

Im Jahr 2017 nahm Flix­Bus sei­nen Betrieb in Por­tu­gal auf: Mit der Anbin­dung des Lan­des an über 50 euro­päi­sche Zie­le konn­te so ein inter­na­tio­na­les Stre­cken­netz geschaf­fen wer­den. 2019 beför­der­te das Unter­neh­men 430.000 Pas­sa­gie­re von und nach Por­tu­gal, drei­mal mehr als im Vor­jahr. Flix­Bus fährt aktu­ell in Por­tu­gal 20 Städ­te an und betreibt rund 20 direk­te Lini­en zwi­schen dem Land und dem Rest Euro­pas, die etwa 50 euro­päi­sche Zie­le errei­chen. Für 2020 kün­dig­te Flix­Bus an, wei­te­re Inlands­ver­bin­dun­gen ein­zu­füh­ren und gleich­zei­tig inter­na­tio­na­le Ver­bin­dun­gen aus­zu­bau­en. Das Inlands­stre­cken­netz soll mehr als 80 por­tu­gie­si­sche Städ­te umfas­sen und von einem Flix­Bus Team in Lis­sa­bon gesteu­ert wer­den.

Am 13. Febru­ar 2013 fand die Jung­fern­fahrt des ers­ten Flix­Bus von Mün­chen nach Erlan­gen statt - heu­te fei­ert Flix­Bus bereits sei­nen sieb­ten Geburts­tag. Nach der Libe­ra­li­sie­rung des Fern­ver­kehrs­mark­tes vor sie­ben Jah­ren hat das Unter­neh­men mitt­ler­wei­le das welt­weit größ­te Ver­kehrs­netz für Fern­bus­se auf­ge­baut und beför­der­te 2019 über 62 Mil­lio­nen Fahr­gäs­te welt­weit. Das grü­ne Bus­netz wur­de in den letz­ten Jah­ren durch sie­ben Flix­Trains sowie Fli­x­Car und Flix­Bus Mie­ten ergänzt. 2020 will der Mobi­li­täts­an­bie­ter nun wei­te­re Märk­te erschlie­ßen, z.B. in Est­land, Lett­land und Litau­en und Marok­ko.

Portugal: Deutsche Investitionen sind Spitze

Por­tu­gal zieht das Inter­es­se aus­län­di­scher Inves­to­ren wei­ter auf sich. Zum zwei­ten Mal in Fol­ge betru­gen die Inves­ti­tio­nen in Por­tu­gal im Jahr 2019 über 1 Mil­li­ar­den Euro. Dar­un­ter fal­len 80 Inves­ti­ti­ons­pro­jek­te, 75 Pro­zent stam­men von aus­län­di­schen Geld­ge­bern. Deut­sche, fran­zö­si­sche und spa­ni­sche Inves­to­ren sind unter den Geld­ge­bern aus 15 ver­schie­de­nen Staa­ten die wich­tigs­ten Part­ner, mel­det die AHK Por­tu­gal.

Ins­be­son­de­re deut­sche Geld­ge­ber, die im Jahr 2019 Inves­ti­tio­nen von über 150 Mil­lio­nen Euro in Por­tu­gal tätig­ten, inter­es­sie­ren sich ver­stärkt für das Land. Aus Spa­ni­en und Frank­reich flos­sen Beträ­ge von jeweils über 100 Mil­lio­nen Euro in ver­schie­de­ne Pro­jek­te; US-ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men inves­tier­ten rund 50 Mil­lio­nen Euro in Por­tu­gal. Dadurch stie­gen die pri­va­ten Inves­ti­tio­nen in Por­tu­gal ins­ge­samt um 9,2 Pro­zent.

Die dyna­mischs­ten Berei­che sind die Auto­mo­bil- und Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer­in­dus­trie mit 15 neu­en Pro­jek­ten in einem Gesamt­wert von über 200 Mil­lio­nen Euro; die Lebens­mit­tel­in­dus­trie; und die Tou­ris­mus­bran­che, die Inves­ti­tio­nen von über 425 Mil­lio­nen Euro zu ver­zeich­nen hat. Die Regie­rung ist zuver­sicht­lich, dass die­ses hohe Inves­ti­ti­ons­ni­veau auch im Jahr 2020 gehal­ten wer­den kann und hofft auf wei­te­re Inves­ti­tio­nen in Höhe von zwei Mil­li­ar­den Euro.

News aus der Arbeit von Polizei und Justiz

Almancil: Neuer Posten für die GNR

Am 14. Febru­ar wur­de der neue GNR-Ter­ri­to­ri­al­pos­ten in der Rua Cris­tóvão Pires Nor­te in Alman­cil ein­ge­weiht. An der Zere­mo­nie nah­men u.a. der Innen­mi­nis­ter Dr. Edu­ar­do Cabri­ta sowie der 2. Gene­ral­kom­man­dant der Repu­bli­ka­ni­schen Natio­nal­gar­de, Gene­ral­leut­nant Rui Manu­el Car­los Cle­ro, teil. Die neue GNR-Sta­ti­on kos­te­te 1.120.000,00 Euro und beher­bergt 26 Poli­zei­be­am­te, die für die Sicher­heit von 10 677 Ein­woh­nern auf einer Flä­che von 62,30 Km² ver­ant­wort­lich sind. Zu den Zustän­dig­keits­be­rei­chen des Pos­tens gehö­ren unter ande­rem luxu­riö­se Tou­ris­ten­ge­bie­te wie bei­spiels­wei­se Vale do Lobo und Quin­ta do Lago. Bis­lang muss­te die GNR mit einem klei­nen Pri­vat­haus im Stadt­zen­trum von Alman­cil vor­lieb neh­men. Das neue GNR-Haupt­quar­tier ver­fügt nun über eine brei­te Palet­te von Gerä­ten und Ein­rich­tun­gen, die am frü­he­ren Stand­ort fehl­ten, wie z.B. eine Turn­hal­le, Umklei­de­räu­me, Räu­me für die Opfer­für­sor­ge, einen Ope­ra­ti­ons­saal und sogar Schlaf­sä­le für die Unter­brin­gung von Poli­zei­per­so­nal.

Faro - Festnahme wegen Diebstahl und Erpressung

Die Kri­mi­nal­po­li­zei von Faro hat am 11. Febru­ar drei Män­ner im Alter zwi­schen 21 und 64 Jah­ren wegen ille­ga­lem Waf­fen­be­sitz, Dieb­stahl und Erpres­sung ver­haf­tet. Im Rah­men einer seit etwa sechs­mo­na­ti­gen Unter­su­chung hat die Poli­zei ermit­telt, dass die Ver­däch­ti­gen zu einer Grup­pe gehör­ten, die einen Raub­über­fall auf einen Super­markt in der Ort­schaft Mon­te­ne­gro sowie zwei wei­te­re Raub­über­fäl­le und einen ver­such­ten Raub­über­fall auf eine Auto­ver­mie­tung in der­sel­ben Ort­schaft began­gen haben. Ein wei­te­rer Vor­wurf ist Schutz­geld­erpres­sung. Im Rah­men der Ermitt­lung wur­den diver­se Fahr­zeu­ge sowie 14 Dosen Koka­in; fünf Druck­luft­waf­fen, drei Schrot­flin­ten; eine Pis­to­le; zwei Molo­tow-Cock­tails; Hieb- und Stich­waf­fen sowie 6.500 EUR in bar beschlag­nahmt.

Tavira: Drogen bei Kontrolle gefunden

In Luz de Tavi­ra wur­de am 9. Febru­ar ein 46-jäh­ri­ger Mann wegen Dro­gen­han­dels ver­haf­tet. Die Fest­nah­me erfolg­te bei einer Fahr­zeug­kon­trol­le, bei der 179 Dosen Haschisch gefun­den wur­den.

Tavira: Drogenring gesprengt

In Tavi­ra wur­den am 13. Febru­ar 6 Ver­däch­ti­ge, 4 Män­ner und 2 Frau­en wegen Dro­gen­han­dels ver­haf­tet. Bei drei Haus­durch­su­chun­gen wur­den gro­ße Men­gen von Haschisch, Koka­in und Hero­in, diver­se Waf­fen, Com­pu­ter, Mobil­te­le­fo­ne und Kre­dit­kar­ten beschlag­nahmt.

Algarve News: 10. bis 16. Februar 2020 Algarve News: 10. bis 16. Februar 2020

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